„Mina entdeckt eine neue Welt“: Die Farbe der Sprache

„Mina entdeckt eine neue Welt“ von Sandra Niebuhr-Siebert und Lars Baus

Lust hat Mina keine. Aber Mama möchte es gerne. Und Mina hat Mama lieb. Also geht sie morgen das erste Mal in den Kindergarten. Dort fühlt sich alles farblos an. Immerhin wird sie von einer Frau mit warmen, freundlichen Augen begrüßt. Doch was die Frau sagt, das versteht Mina nicht. Deswegen schweigt sie lieber. „Wer schweigt, kann nichts Falsches sagen.“

Nach und nach versteht Mina mehr und mehr. Sie testet all die neuen Worte. Spielt mit ihnen. Je mehr sie versteht, desto bunter wird ihre neue Welt. Desto wohler fühlt sie sich in ihr. Bis sie schließlich ganz angekommen ist. Jedes Teil seine Farbe, seinen Namen hat. Bis sie sich in der neuen Sprache genauso zu Hause fühlt, wie in ihrer Muttersprache.

Blick in Kinderköpfe

Wie fühlt es sich an, ganz neu anzufangen? Ohne jemanden zu kennen? Ohne die Sprache zu verstehen? Einfach ins kalte Wasser geschmissen zu werden? Sprachpädagogin Sandra Niebuhr-Siebert (Jurymitglied beim Leipziger Lesekompass und beim KIMI-Siegel) erzählt uns in ihrem Bilderbuch „Mina entdeckt eine neue Welt“ sehr anschaulich, was in Kinderköpfen dabei vorgeht. Damit weckt sie Verständnis für die Neuen in KiTa.

Die Geschichte ist zeitlos und trifft einen immer aktuellen Nerv. Es geht um Unsicherheit, ums Ankommen, um Integration. Die unglaublich schönen Bilder von Lars Baus erwecken das Erzählte zum Leben. Der Illustrator fängt Minas Gefühle berührend ein, veranschaulicht ihre Verlegenheit und Ängste, ihre Tapferkeit und Freude.

Beginnt Minas KiTa-Welt schwarz-weiß, kommt mit jedem Wort, dass sie versteht mehr Farbe in ihr Leben. Bis alles so farbenfroh ist wie es bei ihrer Familie immer schon war. Dabei erhalten wir Einblick in Minas Alltag und ihre Träume. Denn im Schlaf verarbeitet die Kleine die Abenteuer des Tages. Die Darstellung der Sprache und des gesprochenen Wortes finde ich sehr gelungen. Sehr verständlich.

Bilder sagen mehr als tausend Worte

Überhaupt, das Buch funktioniert ganz wunderbar ohne den begleitenden Text. Die Bildsprache sagt mehr als tausend Worte. Damit eignet sich „Mina entdeckt die Welt“ wirklich perfekt für die Zielgruppe: Sprachneulinge jeden Alters – in Kindergarten, Schule und auf der Arbeit. Denn so wie es Mina in der KiTa geht, so geht es wohl jedem, dem die Worte fehlen.

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Zauber-Malbücher von Anja Dreier-Brücker und Christine Thau

Zauber-Malbücher aus dem Moses Verlag
Zauber-Malbücher

Zaubertafeln stehen bei meinen Jungs hoch im Kurs. Gerade unterwegs beschäftigen sie Chef (7) und Vizechef (3) einfach und effektiv. So kamen auch die Zauber-Malbücher des Moses Verlags bei den beiden gut an. Diese Heftchen verbinden die begehrte Zaubertafel mit kleinen Geschichten und putzigen Illustrationen.

In „Manege frei, Milla!“ präsentiert uns Zirkusdirektorin Milla tierische Artisten. Indem die Kinder die angeschnittenen Bilder auf der Zaubertafel vervollständigen, helfen sie bei den Kunststücken. Sind Teil der Show.

In „Fee Klitzeklein macht Wünsche wahr“ erfüllt eben jene Fee die Wünsche ihrer Freunde. Dabei braucht sie aber Hilfe. So verwandeln die Kinder mit der Fee zusammen das Pony in ein Einhorn. Oder schenken der Schildkröte einen prächtige Lockenmähne.

Tolle Idee

Die Idee fanden wir alle ganz toll. Die Bildwelten und knuffigen Tiere gefielen uns sehr. Doch die Geschichten konnten uns nicht so recht packten. Es fehlte das gewisse Etwas. Genau können wir es gar nicht sagen.

Dennoch beschäftigen sich die Jungs gerne mit den Heften. Bei diversen Autofahrten und im Zug kamen sie schon zum Einsatz. Die Jungs ergänzen die Bilder wild und frei. Oder nutzen die Tafel einfach so. Der Große für Schreibübungen oder Schatzkarten. Der Kleine für Wolkenzauber und Regenbögen.

Als Mitbringsel oder als Überraschungsgeschenk vor längeren Fahrten finde ich die Zauber-Malbücher sehr gelungen. Auch beim Warten auf den Arzttermin oder den neuen Ausweis kommt die Beschäftigung sehr gelegen.

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„Heute nicht“ von Timon und Julian Meyer

"Heute nicht" von Timon und Julian Meyer
„Heute nicht“

Der Bär hat’s heute schwer. Dem Krokodil ist alles zu viel. Der Lurch hängt durch. Beim Lama gibt’s Drama. Und das arme Pandaherz zerbricht gar vor Schmerz. Doch so schlimm heut‘ alles scheint, morgen wird schon wieder gereimt! Mit Bär am Meer oder einer Pause zu Hause. Auf jeden Fall voll Sonne und Wonne.

Wie gut kennen meine Jungs und ich diese Tage. Diese Tage, an denen einfach alles schief geht. Wir mit dem falschen Fuß aufstehen. Von da an durch Fettnäpfchen stampfen. Uns tollpatschig und zickig durch den Tag schlagen. Nichts so läuft, wie es soll. Tage für die Tonne.

Mitfühlen und besser fühlen

Deswegen verstanden wir die Tiere aus Timon Meyers Bilderbuch „Heute nicht“ sofort. Fühlten mit bei ärgerlichen Malheuren, schlechter Laune, enttäuschten Erwartungen. Bei all den Gefühlen, die Illustrator Julian Meyer den niedlichen Tieren so herzerweichend in Mimik und Gestik malte.

Und was freuten wir uns über den neuen Tag. Der besser läuft. An dem sich die Tiere was gönnen. An dem sie wieder das Schöne sehen.

Welch wunderbare Botschaft. Ja, es gibt bescheidene Tage. Es ist ok, einfach mal schlecht drauf zu sein. Sich die Decke über den Kopf zu ziehen. Aber – hey: Morgen ist ein neuer Tag. Die Sonne geht wieder auf. Mach was draus!

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„Ich bin heute löwenlaut!“ von Maike Harel und Katja Gehrmann

"Ich bin heute löwenlaut!" von Maike Harel und Katja Gehrmann
Simone löwenlaut

Jajah will kein kleiner Junge sein. „Denn Jungen tun, was sie nicht sollen und müssen stets, was sie nicht wollen.“ Doch wer würde es schon einem Känguru verbieten zu hüpfen? Während Hähne in aller Herrgottsfrühe Krach machen dürfen. Affen dürfen Haare zerwuscheln und von Löwen verlangt niemand Gemüse zu essen. Ne Robbe, die das Bad unter Wasser setzt? Kein Problem! Denn „Robbenbabys plantschen, spritzen, statt beim Schrubben still zu sitzen“.

Mama freut sich sehr über die tierische Gesellschaft. Denn alle Tiere entpuppen sich als große Hilfe – beim Einkauf, als Wecker-Ersatz, im Haushalt, als Wächter. Andererseits… irgendwie…, so ganz das Wahre ist es nie. So kommt Mama zu dem Schluss: „Ob Stinktier, Schweinchen oder Biber, ein kleiner Junge wär mir lieber!“

Ständig verwandelt sich der Vizechef

Was muss ich immer wieder schmunzeln, wenn mir mein Dreijähriger „Ich bin heute löwenlaut!“ bringt. Warum? Weil unser Alltag genauso aussieht. Ständig verwandelt sich der Vizechef in Katze, Elefant oder Delfin. Den ganzen Tag faucht und trampelt es in dieser Wohnung. Einmal robbt der Vize auf dem Bauch über den Boden wie eine Schlange. Dann wieder hüpft er über die Fliesen wie ein Kaninchen. Doch abends, abends liegt er dann in meinen Armen und sagt: „Bin kein Fellfreund. Bin Dein Junge!“. Hach, so schön!

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Mein Oster-Buchtipp: „Die Nacht vor Ostern“ von Nadine Reitz

„Die Nacht vor Ostern“ von Nadine Reitz
„Die Nacht vor Ostern“
von Nadine Reitz

Huch! Wie konnte das nur passieren? Morgen ist ja schon Ostern!!! Wie soll der Osterhase jetzt bloß diese ellenlange Aufgabenliste erledigen? Neidisch denkt er an den Weihnachtsmann. Der hat ein perfekt organisiertes Team. Sein Team war dagegen…nun ja…er mag sein Team…

Doch der Osterhase und seine Wuselhühner, die eitlen Gockel, Osterlamm Wolle, Kuh Elsa, Ersatzhahn Heribert und viele knuddelige Küken legen sich so richtig ins Zeug. Ob sie das Osterfest wohl retten können?

Weihnachtsmann-Mythen im österlichen Gewand

Na klar! „Die Nacht vor Ostern“ erzählt die Geschichte des Osterhasen frisch und frei und mit reichlich Augenzwinkern. Was für den Weihnachtsmann funktioniert, dass kann für das Frühlingshäschen doch nicht verkehrt sein.

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„Dann kam Bär“ von Richard T. Morris und LeUyen Pham

"Dann kam Bär" von Richard T. Morris und LeUyen Pham
„Dann kam Bär“ von Richard T. Morris und LeUyen Pham

„Es war einmal ein Fluss, der strömte Tag und Nacht. Doch er wusste nicht, dass er ein Fluss war, bis…“ – naja, bis der neugierige Bär vorbeikam. Und prompt in den Fluss plumpste.

Plötzlich fand sich Bär auf einem Abenteuer wieder. Fand Freunde, Spaß, Umwege, Gefahren und die große weite Welt. Dabei entdeckte er, dass es ganz viele, verschiedene Tiere gibt. Die alle ihr eigenes Leben führten. Umso schöner ist es, nun zu wissen, dass dieses Leben allen gemeinsam gehört.

Im Bilderbuch „Dann kam Bär“ reißt uns der Fluss des Lebens mit. Nimmt uns mit auf eine aufregende Reise durch den wilden Wald. Was einsam, farblos und recht trist beginnt, verwandelt sich in ein rauschendes Farbenfest. Wird zum wimmelnden Reigen ungestümer Tierfreunde. Zum Fest des Lebens. Zur Feier von Neugier, Mut und Weltoffenheit.

Pädagogisch wertvoll

"Dann kam Bär" von Richard T. Morris und LeUyen Pham
„Dann kam Bär“ von Richard T. Morris und LeUyen Pham

Die großflächigen, feinsinnigen Illustrationen geben der Fantasie Raum sich zu entfalten. Zu hinterfragen: Warum ist denn am Anfang alles so farblos? Wie unterscheidet sich die Darstellung des Waldes am Ende von der am Anfang? Auch die Mimik der Tiere spricht Bände. Ganz wunderbar kann man hier mit Kindern üben, verschiedene Emotionen zu erkennen. Damit ist „Dann kam Bär“ in meine Augen nicht nur ein wunderschönes Kinderbuch, sondern verdient auch das Prädikat „pädagogisch wertvoll“.

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Laura Ellen Anderson: „Endlich gross, das wär famos!“

Laura Ellen Anderson: "Endlich groß, das wär famos"
„Endlich groß, das wär famos“

„Nein!
Ich möchte nicht klein sein,
das ist so gemein!
Ich mag ganz schnell wachsen,
denn groß will ich sein!“

Übersehen und beleidigt werden, von der Achterbahn nur träumen und die Klamotten des Bruders auftragen – wie doof ist das denn bitte! Im Bilderbuch „Endlich gross, das wär famos!“ erleben wir, wie schrecklich es ist klein zu sein. Hüpfen, auf Stelzen laufen, Gemüse essen, sich selbst einpflanzen und gießen – nix hilft. Im Frust landet Teddy auf einem Baum. Oh je! Doch Rettung naht. Zusammen mit einer neuen, großen Freundin gelingt die Teddy-Bergung. Freunden gelingt eben alles. Egal ob groß oder klein.

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Kristina Andres: „Maus und Eichhorn – Die große Reise ans Meer“

Kristina Andres: "Maus und Eichhorn – Die große Reise ans Meer"
Kristina Andres: „Maus und Eichhorn – Die große Reise ans Meer“

„Vor ihrer Höhle steht eine Maus,
schnuppert in die Ferne.
Sehen kann sie es nicht. Aber sie weiß, es ist das Meer, das sie riecht.“

Ach, kleine Maus. Was verstehen wir Dich! Meine Ozeansucht befällt mich, sobald ich dem Meer den Rücken kehre. Kaum bin ich Zuhause überfällt mich die Sehnsucht nach salziger Gischt. Nach Blau, das am Horizont an den Himmel stößt. Nach Wellen, die an Stränden knabbern und auf Klippen donnern. Und diese Sehnsucht scheine ich an meine Jungs vererbt zu haben. Den nächsten Urlaub am Meer, den können wir nie erwarten. Aber hier geht es ja um Deine Reise – kleine Maus, also:

Auf ans Meer

Den Duft des Meeres in der Nase, wagt die Maus das Abenteuer. Packt Nüsse und Schirm und Decke in ihren Karren und zieht los. Ans Meer. Ihr Freund das Eichhorn bleibt zurück.

Kristina Andres: "Maus und Eichhorn – Die große Reise ans Meer"
Kristina Andres: „Maus und Eichhorn – Die große Reise ans Meer“

Auf ihrem Weg trifft sie auf eine Schlange, der eine Maus zum Mittag gerade recht käme. Doch die Maus weiß nichts von Schlangen… Sie reisen also eine Weile gemeinsam und unterhalten sich über Freundschaft und Elefanten. Wobei es zu einem – mehr oder weniger beabsichtigten – Missverständnis über die Leibspeise von Schlangen kommt. Nun ja… Die freundliche Maus kommt heil aus der Nummer raus. Und darauf kommt es schließlich an.

Das Eichhorn eilt derweil seinem Freund hinterher und holte ihn ein. Zusammen beenden die beiden die Reise ans Meer. Und zusammen finden sie auch wieder nach Hause. Denn des nachts am Strand steht eine Maus, „schnuppert und lauscht in die Ferne“ und riecht ihren Wald. Ihr Zuhause.

Eine Geschichte vom Mut, Neues zu wagen

Kristina Andres: "Maus und Eichhorn – Die große Reise ans Meer"
Kristina Andres: „Maus und Eichhorn – Die große Reise ans Meer“

Jaja, Zuhause ist es am schönsten. Auch das kennen wir. Wobei die Meersucht bei uns stärker ist und wenn wir könnten wie wir wollten…, aber das ist eine andere Geschichte. 😊

„Maus und Eichhorn – Die große Reise ans Meer“ ist eine Geschichte vom Mut, Neues zu wagen. Von Aufbruch und Freundschaft. Davon, dass man nicht jedem trauen sollte. Und davon, wie gut man sich ergänzen kann.

Kristina Andres Kinderbuch erzählt dieses Abenteuer in ruhigen Bildern und klaren Worten. Ihre Illustrationen verbinden Natur und Phantasie vortrefflich; nie überladen und doch reich an zauberhaften Details, die entdeckt werden wollen.

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„Ubru Kudubru – Der größte Verzauberer der Welt“ verzaubert uns alle!

"Ubru Kudubru - Der größte Verzauberer der Welt"
„Ubru Kudubru – Der größte Verzauberer der Welt“

„Verflixt! Das wird ja immer schlimmer!
Warum verzaubre ich mich immer?“

Ubru Kudubru will ein großer Zauberer sein.
Doch gelingen seine Sprüche nicht. Welch Pein!
Statt Frühstücksei schlüpft Frühstückshai Kai.
Die Badesachen werden zum Badedrachen. Ja, mei!

Der gezauberte Sonnenschein ein rosa Sonnenschwein?
Da staunen die Augen von Groß und von Klein.
Den kuschligen Schafanzug als Schlafanzug?
Das finden meine Jungs sehr witzig und klug.

Verzaubertstes Zaubererbuch

Drum lieben sie den kleinen Ubru.
Würden ihm folgen, bis nach Peru.
Immer wieder darf ich seine Geschichte lesen.
Und das sind keine leeren Thesen!

"Ubru Kudubru - Der größte Verzauberer der Welt"
„Ubru Kudubru – Der größte Verzauberer der Welt“

Ok ok, das Reimen überlasse ich doch besser Autorin Lissa Lehmenkühler. Sie dichtete die zungenbrechenden Verse des verzaubertsten Zaubererbuches überhaupt: „Ubru Kudubru – Der größte Verzauberer der Welt“.

Der kleine, schnauzbartige Ubru verzaubert sich ständig. Nie kommt bei seinen Sprüchen das heraus, was er wollte. Aber wer will schon auf eine Schatzinsel, wenn er stattdessen eine Quatschinsel mit Marzipanvulkan haben kann? Wir nicht!

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„Doktor Miez und das weiße Weihnachtswunder“

Walko: "Doktor Miez - Das weiße Weihnachtswunder"
Walko: „Doktor Miez – Das weiße Weihnachtswunder“

Die Kinder verliebten sich im Sommer in Doktor Miez als wir mit dem samtpfotigen Arzt und seinen Freunden das verschwundene Sumselschaf suchten. Da war es natürlich ein Muss, dass auch der zweite Band „Doktor Miez und das weiße Weihnachtswunder“ einziehen und sofort gelesen werden musste. Also kuschelten wir uns in die Koje des Chefs und besuchten das weihnachtliche Sumseldorf.

Die Sumsler sind fleißig: Backen, basteln, dekorieren. Nur noch einmal schlafen, dann ist Weihnachten. Leider sieht das Wetter so gar nicht weihnachtlich aus. Die Sonne scheint; es ist viel zu warm. Und der Weihnachtsmann kommt dieses Jahr bestimmt auch schon wieder nicht. Der hat wohl schon mit den Menschenkindern zu viel Arbeit. Aber die Sumsler wünschen sich, dass er diesmal auch zu ihnen kommt. Und schreiben ihm einen Wunschzettel. Doch ob der Weihnachtsann den abholt? Doktor Miez beschließt, sich mit seinem Freund Joschi als Weihnachtsmann und Rentier zu verkleiden und die Sumsler zu überraschen. Joschi ist nicht begeistert…

Weihnachten ist die Zeit der Wunder

Marsmännchen baut derweil eine Maschine, die sich als waschechte Schneemaschine entpuppt. Die Tiere verbringen einen traumhaften Vorweihnachtsnachmittag in Marsmännchens Schneelandschaft. Nur leider spült der nächtliche Regen den ganzen Zauber fort. Doch Weihnachten ist die Zeit der Wunder und da wäre es doch gelacht, wenn sich nicht alles zu Guten wenden würde.

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