Hör mal: „Gute Nacht, ihr kleinen Tiere“ und „Alles Gute zum Geburtstag“ (Soundbücher)

Diese beiden Bücher sind ein Highlight im Kinderzimmer. Und das meine ich wortwörtlich. 😁
Zwei Bücher der "Hör mal"-Reihe mit Puste-Licht
„Hör mal“
mit Puste-Licht

Sie gehören zu den „Hör Mal“-Soundbücher des Carlsen Verlags. Bei dieser Reihe gibt es nicht nur ganz viel zu entdecken, sondern auch was auch die Ohren. Einfach auf den Sound-Auslöserpunkt drücken und schon erklingt eine Melodie, ein Lied oder eine Unterhaltung. Das macht Laune!

Bei diesen beiden Exemplaren kommt nun noch etwas ganz Besonderes hinzu: Sie haben ein Puste-Licht. Der Druckpunkt aktiviert nämlich nicht nur den Sound. Zusätzlich leuchten die Flammen der Kerzen auf. Pusten die Kids nun auf das muntere Geflacker, erlischt die Flamme wieder. Was für ein Spaß! 🤗

Drücken, pusten, drücken, pusten…

Der Vizechef (3) findet’s großartig. Er könnte ewig pusten – drücken, pusten, drücken, pusten… Auch der Chef (6) kann sich mit den sechs Doppelseiten eine Weile beschäftigen. Findet den Pusteeffekt mindestens genauso cool, wie sein kleiner Bruder. Nur will er nun auch unbedingt wissen, wie es funktioniert. Ich befürchte, es dauert nicht mehr lange und er nimmt eins der Bücher auseinander. 😅

Mit sanften Klängen ab ins Bett

Mein Favorit ist das Gute-Nacht-Buch. Zwar musste ich erst einmal eine angenehme Reihenfolge von Vorlesen, Licht-anmachen und auspusten finden. Doch dann war ich verzückt. Den Kindern kann das Auspusten gar nicht schnell genug gehen. Da kommen der Mama die netten Reime, schönen Zu-Bett-geh-Szenen und Soundaufnahmen manchmal zu kurz. Aber irgendwie grooven wir uns immer ein.

Die Melodien hätten für mich gerne etwas länger sein dürfen. Dafür hätte ich auch auf die anderen Geräusche verzichtet. Naturgeräusche, Gespräche, Pusten und Melodien – das ist mir alles hintereinander ein wenig zu viel.

Tolles Geburtstagsgeschenk

Die Kinder finden „Alles Gute zum Geburtstag“ einen Tick besser. Zwar gibt es hier nur zwei Sonuds („Happy Birthday“-Melodie und Jubelgeräusche gefolgt vom Lied „Ich freu mich, dass ich geboren bin“). Diese Sounds sind aber schön lang. Und der Inhalt vielfältig (kurze Geschichten, Gedichte, Spielideen).

Besonders toll: Auf den ersten beiden Seiten gibt es eine Kerze zum Auspusten. Auf der dritten Doppelseite warten zwei Kerzen, auf der vierten drei, auf der fünften vier und auf der sechsten sogar fünf. Das Buch ist auf jeden Fall eine tolle Idee zum 1. bis 5. Geburtstag. 😊 🎂

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„Sonntag, Montag, Sternentag“ von Anna Woltz

"Sonntag, Montag, Sternentag" von Anna Woltz

Nora ist ein Nerd. Eine pfiffige Erfinderin, die sich gegen ihre großen Brüder zu wehren weiß. Etwa mit einem selbstgebauten Drachen. Und vielleicht hilft beim neuen Nachbarsjungen ja ein Jungen-Pümpel? Mit dem könnte sie den Kopf des Jungen entstopfen. „Und dann würde er sich normal benehmen.“

Erst einmal platzt der neue Nachbarsjunge aber plötzlich in ihr Zimmer. Mitten in der Nacht. Durch eine Luke, die Nora bisher nie bemerkt hatte. Und so lernt sie Ben kennen. Ben liebt Sterne. Er weiß alles über sie. Er soll ein Referat über sie halten. Doch wenn die ganze Klasse ihn anstarrt? Das geht nicht! Aber: Erfinderin Nora weiß Rat.

Scharfsinnig, vielschichtig, emanzipiert

„Sonntag, Montag, Sternentag“ steckt voller Wärme und Witz, voller Mut und Herz. Woltz schreibt scharfsinnig, vielschichtig, emanzipiert, divers. Ein dünnes, starkes Büchlein – ganz dicht gepackt mit großen, kleinen Lebenslehren. Was für eine wundervolle Geschichte!

Das Buch richtet sich an Leseanfänger ab sieben Jahren. Und ja: Knackig in einfacher Sprache und kurzen Kapitel erzählt und in angenehmer Schriftgröße gedruckt, kommen geübte Erstleser bestimmt zurecht. Zusammen mit den locker-lebendigen Illustrationen von Lena Hesse strengt die Lektüre nicht an.

Mein Erstklässler hat vor soviel Text aber noch zu großen Respekt. Das ist ok. Denn eigentlich fände ich es wirklich schade, wenn er solch schöne Geschichten schon ohne mich entdecken würde. Ich bin dabei einfach viel zu gerne an seiner Seite. 😊

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„Ich bin heute löwenlaut!“ von Maike Harel und Katja Gehrmann

"Ich bin heute löwenlaut!" von Maike Harel und Katja Gehrmann
Simone löwenlaut

Jajah will kein kleiner Junge sein. „Denn Jungen tun, was sie nicht sollen und müssen stets, was sie nicht wollen.“ Doch wer würde es schon einem Känguru verbieten zu hüpfen? Während Hähne in aller Herrgottsfrühe Krach machen dürfen. Affen dürfen Haare zerwuscheln und von Löwen verlangt niemand Gemüse zu essen. Ne Robbe, die das Bad unter Wasser setzt? Kein Problem! Denn „Robbenbabys plantschen, spritzen, statt beim Schrubben still zu sitzen“.

Mama freut sich sehr über die tierische Gesellschaft. Denn alle Tiere entpuppen sich als große Hilfe – beim Einkauf, als Wecker-Ersatz, im Haushalt, als Wächter. Andererseits… irgendwie…, so ganz das Wahre ist es nie. So kommt Mama zu dem Schluss: „Ob Stinktier, Schweinchen oder Biber, ein kleiner Junge wär mir lieber!“

Ständig verwandelt sich der Vizechef

Was muss ich immer wieder schmunzeln, wenn mir mein Dreijähriger „Ich bin heute löwenlaut!“ bringt. Warum? Weil unser Alltag genauso aussieht. Ständig verwandelt sich der Vizechef in Katze, Elefant oder Delfin. Den ganzen Tag faucht und trampelt es in dieser Wohnung. Einmal robbt der Vize auf dem Bauch über den Boden wie eine Schlange. Dann wieder hüpft er über die Fliesen wie ein Kaninchen. Doch abends, abends liegt er dann in meinen Armen und sagt: „Bin kein Fellfreund. Bin Dein Junge!“. Hach, so schön!

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Miriam Cordes: „Richtig gute Freunde“

Miriam Cordes: „Richtig gute Freunde“
Miriam Cordes: „Richtig gute Freunde“

Eines Tages findet Strandbär Vogel Lilou im Schilf. Lilous Flügel ist verletzt. Strandbär pflegt Lilou gesund. Obwohl Lilou weiß ist und Strandbär braun; obwohl er groß ist und sie klein: Sie werden die besten Freunde. Trotz ihrer Unterschiede. Und das ändert sich auch nicht als Lilou ins Warme fliegt und Strandbär schläft.

In Strandbärs Träumen sind die Beiden zusammen, „spielten mit den Wolken und badeten im Glück“. Als der Frühling Lilou zurück an Strandbärs Ufer spült, erzählen sie sich ihre Abenteuer. Nichts hat sich geändert. Denn: „Freunde kann nichts auf der Welt trennen. Nicht einmal die halbe Welt“.

Eintauchen

Diese Bilder! Ja, die Geschichte ist herzerwärmend. Doch Cordes wunderschöne Illustrationen entführen uns an den Strand. In die Welt der beiden Freunde. Wir tauchen ein ins blaue Meer und stapfen mit Strandbär und Lilou durch wirbelnde Herbstblätter. Sind ganz nah dran. Bei ihnen. Schon das Vorsatzpapier mit seinen Strandgrashalmen, bringt Strandgefühle in die Wohnung.

Chef (6) und Viezechef (3) lieben die Bilder. Genießen es, sich über die riesigen Seiten zu beugen und zu fantasieren. Sich an den Sommerurlaub zu erinnern. An das Gefühl des Sandes unter den Füßen. Das Zupfen des Seewindes an den Haaren. Und den Geschmack des Meerwassers auf den Lippen.

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Karine Surugue: „Meine mutige Piratenmama“

Karine Surugue: "Meine mutige Piratenmama"
Karine Surugue: „Meine mutige Piratenmama“

Meine Mama ist eine mutige Piratin.“ Mit ihrer Mannschaft und dem erfahrenen Piratenkapitän macht sie sich jeden Donnerstag auf die Reise. Sucht die Schatzinsel. Dabei ist die See manches Mal stürmisch und die Seeungeheuer sind gefährlich. Deswegen hat Mama „wie jede echte Piratin“ Narben.

Und auch seekrank wird sie. Dann ist ihr so schlecht, dass sie sich übergeben muss. Nach Piratenart rasierte sie sich ihre Haare ab. Dafür trägt sie nun bunte Seeräubertücher um den Kopf. Doch die ganze Freibeuterei ist sehr anstrengend. Weswegen Mama sehr müde ist und ganz viel schläft. Aber die Suche lohnt! Denn am Ende sind die Seeungeheuer besiegt und die Schatzinsel entdeckt.

Viele Piratinnen

Puh, ich kann mir dieses Bilderbuch nicht ohne Wasser in den Augen anschauen. Was bin ich froh, dass ich diese Reise (bisher) nicht habe antreten müssen. Dass ich Landratte nicht in See stechen musste. Doch Brustkrebs ist nicht selten. Statistisch gesehen muss eine von acht Frauen irgendwann in ihrem Leben gegen das Monster antreten (bei einer hypothetischen Lebensdauer von 80 Jahren). Das sind viele, viele Piratinnen. Und das ist traurig. Doch wenn es eine junge Mutter trifft, fühlt es sich noch schrecklicher an.

„Im Alter von 35 Jahren muss eine von 110 Frauen damit rechnen, innerhalb der nächsten zehn Jahre zu erkranken.“

(Quelle: Deutsches Krebsforschungszentrum)

Wie soll man das bloß den Kindern erklären? Ohne Fachchinesisch und beängstigenden Krankhausbildern? Wie kann man Hoffnung geben? Mit diesem Buch!

Karine Surugue: "Meine mutige Piratenmama"
Karine Surugue: „Meine mutige Piratenmama“

„Meine mutige Piratenmama“ weckt Verständnis dafür, dass Mama gerade neben der Spur läuft – müde ist, Haare verliert, keine Kraft hat. Dabei vermitteln die kindlichen Sätze des Erzählers, dass Mama nicht alleine ist. Dass Ihr geholfen wird. Dass sie super mutig und enorm tapfer ist. Wie stolz der Kleine auf sie ist!

Dieses Buch hilft wahrscheinlich nicht nur Kindern. Es hilft hoffentlich auch jeder Betroffenen zu erkennen, wie heldenhaft sie ist!

Die cleveren Bilder von Illustrator Rémi Saillard unterstreichen die Botschaft gekonnt. Mit starken Farben und Kontrasten vereinen sich in ihnen Krebsalltag und Piratenleben. Untrennbar. Ein und dasselbe.

Biographie und sensibles Aufklärungswerk

Als Ärzte bei der Französin Karine Surugue Brustkrebs im fortgeschrittenen Stadium diagnostizieren, ist sie 43 Jahre alt und Mutter von vier Kindern. Ihr jüngster Sohn damals: Vier Jahre und Piratenfan.

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„Ein Baum für Tomti“ – so macht Naturkunde Spaß!

Nina Blazon und Karin Lindermann: "Ein Baum für Tomti"
Nina Blazon und Karin Lindermann: Ein Baum für Tomti

Maja und ihre kleine Schwester Fini staunen nicht schlecht, als sie den kleinen Jungen in ihrer Küche entdecken. Mit seiner Grasjacke, den moosgrünen Hosen und den Rindenstiefeln sieht er nicht aus wie ein Gespenst. Ist er ein Zwerg? Ein Kobold? Nein, Tomti ist ein Baumgeist!

Doch leider weiß der kleine Baumgeist nicht, wohin er gehört. Während seines Winterschlafs ist ihm sein Baum abhandengekommen. Erst wackelte der Baum, dann brüllte und blitzte es. Tomti flüchtete. Mit Kopfschmerzen und ohne eine leise Ahnung, woher er kommt, wachte er in der Zimmerpalme der Lindemanns auf. Doch die Palmenwohnung ist viel zu klein für ihn. Kurzerhand beschließen die Mädchen, dem kleinen Baumgeist bei der Wohnungssuche zu helfen.

Auf der Suche nach dem perfekten Baum

Sie holen Majas besten Freund Konrad an Bord und begeben sich auf die Suche nach dem perfekten Baum für Tomti. Doch in der Stadt ist das gar nicht so einfach. Die meisten Bäume sind schon bewohnt. Oder wollen gar nicht bewohnt werden. Und überhaupt sind Bäume in der Stadt ja eher Mangelware. Dennoch: Die vier Freunde geben nicht auf. Dabei lernen sie allerhand Wissenswertes über Bäume an sich und über verschiedene Baumsorten im Speziellen.

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„Schokuspokus: Der geheime Kakaoklau“ – schokoladenstarke Freunde

"Schokuspokus: Der geheime Kakaoklau"
„Schokuspokus: Der geheime Kakaoklau“

Amanda, Oskar, Jantje, Fiete, Lina, Kalle und Klarissa leben im Waisenhaus der fiesen Agathe Fies…äh…Nieswurz. Es ist kein normales Waisenhaus. Oh nein! Denn in den unterirdischen Gewölben der alten Villa müssen die Kinder schuften. Müssen die berühmte Schokuspokus-Schokolade herstellen. Probieren ist dabei natürlich strengstens verboten.

Bevor die Kinder ins Bett müssen, liest die Direktorin den sieben Waisen allabendlich die Legende vom Glückkakao vor. Dort heißt es: Wer in dem magischen Becher die richtigen Zutaten verrührt und das Gebräu trinkt, der soll für immer glücklich sein. Jeden Abend schickt die Fies…äh…Nieswurz die Kinder auf die Suche nach dem verschollenen Maya-Becher. Ohne Erfolg. Bis Amanda zufällig einen seltsamen, alten Becher mit merkwürdigen Zeichen findet… Ob die Freunde es schaffen, die uralten Zeichen zu entziffern?

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Lachen und Psst-en, kichern und prusten mit: „Psst! Der Drache schläft!“

"Psst! Der Drache schläft!" von Wiebke Hasselmann und Isabel Große Holtforth
„Psst! Der Drache schläft!“

Als mein gerade dreijähriger Vizechef den friedlich schlummernden Drachen auf dem Buch „PSST! Der Drache schläft“ sah, war er hin und weg. In den letzten Wochen lasen wir das Buch rauf und runter, immer wieder. Gerne mehrfach hintereinander. Der Vizechef ist ganz verliebt in dieses besondere Gute-Nacht-Buch mit Ausziehseiten!

Der Drache liegt da und schläft selig lächelnd auf seinem Kissen. Monster, Schafe, Erdwichtel und Feuerwehrleute halten den Drachen für einen Berg. Schubsen, stampfen, klappern und rennen über ihn hinweg. Lärmen und poltern. Doch der Drache schläft tief und fest. …bis eine kleine Ameise daherkommt; ihn für einen Berg hält; sich an ihn schmiegt; einschläft. Und so laut schnarcht, dass der Drache aufwacht. Oh oh! Der Drache findet jedoch eine freundliche Lösung.

Und alle schlafen ruhig weiter – nur mein vorlauter Vizechef nicht. Der will nochmal die Monster kitzeln, mit den Schafen trippeln, mit den Erdwichteln wühlen und tropfende Schläuche schleppen.

Zankende Monster und wuselnde Feuerwehrleute

"Psst! Der Drache schläft!" von Wiebke Hasselmann und Isabel Große Holtforth
„Psst! Der Drache schläft!“ von Wiebke Hasselmann und Isabel Große Holtforth

Der sechsjährige Chef schaut sich das Buch sehr gerne zusammen mit seinem kleinen Bruder an. Das I-Dötzchen zieht immer wieder die Schieber aus den dicken Pappseiten und beömmelt sich genauso über zankende Monster und wuselnde Feuerwehrleute wie das Kindergartenkind.

Auch mir macht dieses putzige Drachenbuch großen Spaß. Ein wenig dauerte es zwar, bis ich verstand in welcher Reihenfolge die Seiten und Schieber zu lesen und zu schieben sind (erst die große Seite, dann der linke Schieber, dann der rechte – schön der Reihe nach). Aber dann hatte ich den Bogen raus. Schön wäre es, wenn sich die kleinen Zuhörer gedulden könnten bis die richtige Seite zum Rausziehen dran ist. Aber das scheint utopisch. Und der Vorleser wächst ja an seinen Herausforderungen. 😅

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Nicki Thornton: „Hotel der Magier“

"Hotel der Magier" von Nicki Thornton
„Hotel der Magier“ von Nicki Thornton

Ich geb‘s zu: Das Cover verführte mich! Dieser strahlende Mond, die glitzernden Sterne, das einsame Haus mitten im Wald… „Hotel der Magier“ verzauberte mich. Der Rückentext versprach einen magischen Krimi mit viel Potential. Doch leider konnte mich die Geschichte um Küchenjunge Seth Seppi nicht überzeugen.

Küchenjunge Seth führt ein trauriges Leben im Hotel „Zur letzten Chance“. Seine Mutter starb bei seiner Geburt, sein Vater verschwand, die Hotelbesitzer nutzen ihn aus. Und als wäre das nicht schon genug, peinigt ihn die Hoteliers Tochter Tiffany wo sie nur kann. Eigentlich kann es gar nicht schlimmer kommen. Doch dann wird bei einer mysteriösen Versammlung der wichtige Magier Dr. Torpor Thallomius ermordet. Und Seth gerät unter Mordverdacht. Doch die anderen Gäste haben vieles zu verbergen. MaPo-Inspektor Zinnkrug nimmt die Ermittlungen auf. Und auch Seth versucht zusammen mit seiner Katze Nachtschatten zu verstehen, was vor sich geht.

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„Das NEINhorn“ von Marc-Uwe Kling und Astrid Henn

„Das NEINhorn“ von Marc-Uwe Kling und Astrid Henn
„Das NEINhorn“ von Marc-Uwe Kling und Astrid Henn

Kleine, rotze freche Einhörner avancieren bei meinen Jungs derzeit zu absoluten Lieblingstieren. War schon bei „Hector und Holunda“ das Einhörnchen Ojo unser Favorit, toppt „Das NEINhorn“ von Marc-Uwe Kling nun alle Rekorde auf der Buchheldenskala meiner Kinder.

Superflauschig, im Herzwald geboren, auf Zuckerwatte gebettet, mit Keksen gefüttert – so lebt das schnickeldischnuckelig süße Einhörnchen. Doch will es den ganzen gezuckerten Kuschelwolken-Knuddel-Engel-Quatsch nicht. Ist bockig und zickig, sagt immer nur Nein! „Nein!“ zum Tanzen; „Nein!“ zum Regenbogenrutschen; „Nein!“ zum Seifenblasensee-Herumwutschen. Und – ach – das ganze Gereime geht dem Mini-Einhorn auch ganz gehörig auf den Senkel. Deswegen verzieht es sich. Und Tschüs!

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