„Finnis Geheimnis: Kinder stark machen, NEIN zu sagen!“ von Caroline Link und SaBine Büchner

„Finnis Geheimnis: Kinder stark machen, NEIN zu sagen!“ von Caroline Link und SaBine Büchner

Finni ist ein fröhliches Fuchskind. Er geht gern zu Frau Eule in den Waldkindergarten. Noch lieber werkelt er mit Onkel Wolfgang an ihrem Baumhaus. Jeden Nachmittag bauen sie zusammen an der Hütte.

Doch als Finnis Eltern nicht da sind, benimmt sich der Onkel plötzlich seltsam. Beginnt Finni zu streicheln. Auf eine Weise, die der kleine Fuchs gar nicht mag. Das sagt er auch. Aber Wolfgang hört nicht auf. Sagt streng, das wäre nun ihr Geheimnis! Dass Finnis Eltern traurig wären, wenn er es verrät. Und das Baumhaus könnte er dann natürlich auch vergessen.

Auf einmal ist Finni gar nicht mehr fröhlich. Still und traurig traut er sich nicht, mit jemandem über das Geheimnis zu sprechen. Bis Frau Eule ihm eine Geschichte erzählt. Daraufhin vertraut sich Finni ihr an. Und Frau Eule legt schützend ihren Flügel um das Füchslein. Mit ihrer Hilfe erzählt der mutige, kleine Fuchs auch den Eltern, was los ist. Alles wird gut! Onkel Wolfgang kommt nie wieder. Und das Baumhaus baut Finni nun mit Papa.

Finni will das nicht! Warum hört der nicht auf?

„Finnis Geheimis“ behandelt das Thema Kindesmissbrauch auf sehr einfühlsame, kindgerechte Weise. Meine Jungs schlossen Fuchskind Finni sofort ins Herz. Mit einem erwachsenen Freund ein Baumhaus bauen? Da wären meine Beiden auch direkt dabei. Als aber der Onkel übergriffig wird, waren sie schockiert. Was soll denn das?

Finni will das nicht! Warum hört der nicht auf? Dass erwachsene Vertraute etwas gegen ihren Willen durchsetzen könnten, das überrumpelte beide Jungs total. Dabei ging ich davon aus, sie schon für diese Thematik sensibilisiert zu haben.

Sie verstanden was in Finni vor sich geht. Warum er nichts sagt. Verstanden, warum dieses Geheimnis so schwer wiegt. Umso erleichterter waren sie, als der kleine Fuchs sich Frau Eule anvertraute. Und als dann auch die Eltern ihr mutiges Kind lobten, war die Welt für meine Kinder wieder in Ordnung.

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„Club der frechen Möwen“ von Usch Luhn: Ein abenteuerlicher Inselsommer

„Club der frechen Möwen“ von Usch Luhn mit Illustrationen von Daniela Kunkel

Stella und Rosalie freuen sich sehr auf ihren Sommer auf der kleinen Nordseeinsel. Im „Haus Sturmmöwe“. Das hat eine Kollegin von Mama Paula kürzlich geerbt. Da die aber schon eine Ägyptenreise gebucht hatte, dürfen die Mädels nun vier Wochen in den Dünen verbringen.

Schon auf der Fähre lernen sie Enno kennen. Der freundliche Junge entpuppt sich als ihr Feriennachbar. Schnell schließen die drei Kinder Freundschaft. Auch die Cousinen Elin und Naima wohnen um die Ecke. Als immer wieder Robbenjunge aus der Aufzuchtstation verschwinden, ist klar: Die Fünf gehen der Sache auf den Grund. Mit ihrem Club der frechen Möwen.

Zusammen lösen sie den Fall der verschwundenen Robbenbabys. Denn sie bleiben „unverschämt und hartnäckig und verbissen wie die Möwen“ an ihrer Beute. Na, wenn da nicht noch so einige Fälle auf die aufmerksamen Kinder warten.

Meine Jungs würden sofort die Koffer packen

„Club der frechen Möwen“ von Usch Luhn mit Illustrationen von Daniela Kunkel

Der Chef (7) verliebte sich in Cover und Geschichte des Kinderbuches, als er mit mir durch die Verlagsvorschau blätterte. Seit November hibbelte er diesem Buch entgegen. Fragte regelmäßig nach, wann es denn erscheint. Als es im April dann endlich eintraf war die Freude groß. Die Erwartung riesig. Und sie wurde nicht enttäuscht.

Chef und Vizechef (4) liebten die Möwen von der ersten Seite an. Mit der Fähre auf die Insel? Vier Wochen in einem kleinen Häuschen in den Dünen? Ein Traum! Meine Jungs würde sofort die Koffer packen.

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„Das Kuscheltier-Kommando“ von Samuel und Sarah Koch

„Das Kuscheltier-Kommando“ von Samuel und Sarah Koch

Fred und sein Teddybär Pollo sind unzertrennlich. Erleben große Abenteuer und meistern alle Gefahren. Des nachts beschützt der kleine Bär seinen besten Freund. Nichts kann ihnen etwas anhaben. Bis eines Tages ein Unglück geschieht. Pollos Arm reißt beim Abenteuerspiel ab.

Oh weh! Pollo landet in einer Ecke. Wo er in einem Meer aus Bärentränen versinkt. Doch Rettung naht. In Form des Kuscheltier-Kommandos. Einem Trupp ausrangierter Spielzeuge, die sich selbst reparierten. Mit speziellen Gadgets ausstatteten. Und Neuversehrten Hilfe leisten.

So bekommt Pollo einen goldenen Roboterarm verpasst. Der ihn noch stärker und toller macht. Mit dem er seinen Fred wieder beschützen kann.

Der Vize liebt das Kuscheltier-Komando

„Das Kuscheltier-Kommando“ von Samuel und Sarah Koch

Ach mensch, was freuten wir uns auf „Das Kuscheltier-Kommando“. Der Vize (4) hatte sich sterblich in Cover und Geschichte verliebt, als wir die Verlagsvorschau durchblätterten. Er bat eindringlich und herzerweichend darum. Es war das erste Mal, dass er so für ein Buch eintrat. Und vorweg: Dem Vierjährigen gefällt es auch wirklich gut.

Allerdings befremdete ihn Freds Verhalten. Warum schmeißt er seinen besten Freund in eine Ecke? Warum verkrümelt sich der Junge ins Bett? Wieso geht er nicht zu Papa oder Mama? Die können Kuscheltiere reparieren. Das weiß der Vize aus Erfahrung. So ein Arm kann doch wieder angenäht werden!

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