„So ein Wetter! Alles über Wetter, Klima und warum es auf der Erde immer wärmer wird“

Das Sachbuch für Kinder „So ein Wetter! Alles über Wetter, Klima und warum es auf der Erde immer wärmer wird“

Von dem mitreißenden Vorwort des TV-Meteorologen Stefan Kreibohm bis zum atmosphärischen (ha!) Glossar – dieses Sachbuch für Kinder ab sieben Jahren eroberte uns im Sturm (haha!).

Ernsthaft: Das Kindersachbuch „So ein Wetter! Alles über Wetter, Klima und warum es auf der Erde immer wärmer wird“ steckt voller einfach erklärtem Wissen.

Warum ist es bei uns in Deutschland wärmer als am Nordpol. Und warum kälter als in den Tropen? Wieso gibt es in den meisten Gebieten der Erde Jahreszeiten? Wie funktionieren Wettervorhersagen? Was hat es mit Wolken auf sich? Wie entwickelte sich das Wetter im Laufe der Erdgeschichte? Welchen Einfluss haben Treibhauseffekt und Erderwärmung? Welche Wetterkräfte können wir nutzen?

Habt Ihr Fragen zum Wasserkreislauf? Zu Gewittern, Wirbelstürmen, Schnee und Nebel? Oder Dürreepisoden, Hitzewellen und Eiseskälte? Zu Stadtklima und Vulkanwette? „So ein Wetter!“ beantwortet sie Euch!

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„Pippos Reise“ von Satoe Tone

Bilderbuch „Pippos Reise“ von Satoe Tone auf einer Frühlingswiese voller Gänseblümchen

Frosch Pippo kann nicht mehr träumen. Traurig zählt er Schafe. Bis ihn eins der Schäfchen mitnimmt. In seine Schafsträume. Zusammen reisen die beiden durch blühende Maiwiesen und über den Juni-Teich. Über eine Grassteppe voller Julikornblumen. In ein Meer voller Quallen, die mit den Sternen am Augusthimmel tanzen möchten. Hinein in ein erntereifes Weizenfeld im September.

Durch farbenfrohen Oktoberwald und kühlen Novemberregen. Dezember-Schneeflocken verwandeln sich in dichtes Januargestöber. Februarträume kündigen den Frühling an. Im März erwacht die Hoffnung. Verheißungsvoll blüht der April. Traumwandelnd verbunden wuchs eine tiefe Freundschaft.

Ein somnambulierender Rausch

Rückentext des Bilderbuches „Pippos Reise“ von Satoe Tone

Satoe Tone malt prächtige Traumwelten. Führt Pippo und uns durch watteweiche, glimmende, schummrige Kalenderbilder. Wir schweben, tauchen, wandeln durch die Monate. Begegnen Wesen, die alle eigene Wünschen hegen. Alle von anderen Welten schwärmen. Reisen wollen. Sich treiben lassen.

Das Bilderbuch „Pippos Reise“ ist eine wundersame Traumreise für Kinder ab zwei, drei Jahren. Es gibt auf eine tänzelnde, fantastische Weise Einblick in den Wandel des Jahres. Stellt die Monate vor. Gibt Einblick in die Essenz der Jahreszeiten. Ein somnambulierender Rausch, der zu eigenen Gedankenreisen inspiriert.

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„Guten Morgen, schöner Tag!“ von Elisabeth Steinkellner und Michael Roher

Das Pappbilderbuch „Guten Morgen, schöner Tag!“ liegt inmitten von Blüten auf einer Wiese

„Guten Morgen, schöner Tag!
Was wird heut‘ passieren?
Bin gespannt und schlage vor:
Lass uns losmarschieren!“

Raus aus den Federn. Durchs Kinderzimmerchaos. Hinein ins Stadtstraßengewusel.

„Häuser sind oft riesig groß.
Käfer winzig klein
Eckig ist das Fenster dort,
rund ist dieser Stein.“

Schnell, schnell. In den Bus! Mit dem es zum gelben Haus geht. Wo die bunten Bausteine warten. Die Zeit vergeht wie im Fluge.

„Wie? Ich bin schon abgeholt?
Ist es denn schon Zeit?
Ich bin mittendrin im Spiel
und noch nicht bereit!“

Doch die schlechte Laune hält nicht lang. Mit vollem Bauch fühlt es sich gleich besser an. Jetzt gehts noch in die Wanne. Dann wird es leise. Dann wird es Nacht.

„Gute Nacht, du schöner Tag,
heut‘ ist viel geschehen,
und schon morgen werden wir
uns dann wiedersehen!“

Jeder Tag steckt voller Wunder

Rückseite des Bilderbuches „Guten Morgen, schöner Tag!“ von Elisabeth Steinkellner und Michael Roher

Das Pappbilderbuch „Guten Morgen, schöner Tag!“ zeigt uns, wie ein ganz normaler Tag im Leben eines kleinen Kindes aussieht. Zeigt uns, wie außergewöhnlich ein solch normaler Tag eigentlich ist. Mit welch Wundern er auf uns wartet. Welch Abenteuer eine Busfahrt ist! Was es in den Straßen einer Stadt alles zu entdecken gibt! Wie überwältigend Farben und Formen und Fantasie sein können.

Durch die Augen eines Kindes sehen wir Schnecken kriechen und Räder flitzen. Suchen im Bus die vier Männer mit Bart. Wählen unser Lieblingsessen. Schon die Kleinsten finden im übersichtlichen Gewusel etwas, das ihnen bekannt vorkommt. Die Größeren lernen mit den kleinen Reimen Gegensätze, Zahlen, Farben und Formen. Vorschulkinder entdecken in den kurzen Versen gar Buchstaben und Wörter, die ihnen bekannt vorkommen.

Es ist ein Kinderbuch mit hohem Identifikationspotential. Das lange aktuell bleibt. Ganz nach dem Motto „mit Büchern wachsen“.

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„Such mich! Wo bin ich?“ von Christine Thau

Das wunderwusselige Wimmelbuch „Such mich! Wo bin ich?“ von Christine Thau

Zum Osterfest nur Eier suchen ist uns zu wenig. Wir suchen Tiere! In diesem tierisch süßen, super niedlichen Wimmelbuch für Kids ab drei Jahren.

Wobei die knuffigen Tiere auch jüngeren Kindern Spaß machen dürften. Selbst patschhändige Zweijährige sollten den biegsamen, laminiert wirkenden Seiten nicht viel anhaben können. Also spricht nichts dagegen, auch sie auf die über 600 Tiere in diesem großformatigen Wimmelbuch loszulassen. 😊

Auf den ersten Seite landen wir zwischen wild wuselnden Bibern und Waschbären. Es folgen Eisbären, Pinguine, Giraffen, Tiger, Krokodile und Elefanten. Katzen und Hunde. Kängurus, Koalas, Alpakas und Kühe. Wale, Fische, Meerschweinchen, Schweinchen, Orang-Utans und – last but not least: Papageien. Puh!

Was für eine bunte Fauna wuselt sich hier durch die herrlich lebendigen Seiten! Da wird geangelt. Dort gelesen. Hier geklettert. Und da drüben jongliert. Dem einen läuft die Nase. Ein anderer putzt sich die Zähne. Überall wird gespielt, gekuschelt, gefuttert. Musik summt. Seifenblasen blubbern.

Wuselwilder Wimmelspaß

Rückseite des Wimmelbuches „Such mich! Wo bin ich?“ von Christine Thau

Auf jeder Seite versteckt sich ein Doppelgänger-Tier und ein freches Eichhörnchen zwischen den anderen Tieren. Auch huschen Mäuslein, Schmetterlinge oder Vöglein zwischen Elefantenbeinen, Krokodilmäulern und Katzenpfoten herum.

Durch die Bilder schwebende Fragen regen zum Zählen und Suchen an:

  • Wie viele Hunde tragen eine Schleife?
  • Wo ist die Katze mit 3 weißen Pfoten?
  • Finde 2 Pinguine mit einen Ei.
  • Welcher Waschbär hat den größten Fisch gefangen.

Um nur einige zu nennen…

Damit wir bei der Suche nicht die Übersicht verlieren, malen wir ins Buch. Ja, richtig gelesen! Wir malen ins Buch. Markieren schlafende Koalas und seilhüpfende Kängurus. Mit Witheboard-Stiften. Wenn wir fertig gesucht und gefunden haben, sind die Seiten ratzfatz wieder sauber gewischt. 😉

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„Die Welt da draussen“ von Jessica Meserve

Das Bilderbuch „Die Welt da draussen“ von Jessi Meserve im Wald mit Möhrchen

„Kaninchen bleiben am liebsten in der Nähe von ihrem Zuhause.“
Wo „es warm, sicher und gemütlich ist.“ Wo immer genügend Möhren in der Erde stecken. Zusammen mit anderen Kaninchen.

Alles was nicht Kaninchen ist, das ist höchst wahrscheinlich gefährlich. Das lernen schon die Kleinsten im Bau. Ganz nach dem Motto: „Verstecken, nicht suchen.“

Aber…diese Möhre…da vorne…gleich neben dem Bau… Sieht sie nicht lecker aus? Perfekt, sieht sie aus! Kaninchen reckt sich. Und streckt sich. Und purzelte ins Neuland hinein. Durchs falsche Loch. Ins Wassernass. Oh weh!

Und dann trifft es auch noch auf ein Nicht-Kaninchen. Mit Krallen. Bestimmt auch gruselig. Bloß schnell weg. Bloß schnell verstecken. Im flott gebuddelten Loch zittert das Kaninchen. Fragt sich ängstlich, ob es wohl bald gefressen wird. Aber: Das Gegenteil ist der Fall.

Das Nicht-Kaninchen hilft dem Langohr. Überrascht von leckersten Nicht-Möhren gibt sich das Karnickel einen Ruck. Macht Dinge, die Kaninchen gewöhnlich nicht tun. Und entdeckt die Welt da draußen.

„Die Welt da draussen“ inspiriert und beflügelt

Rückentext des Bilderbuches „Die Welt da draussen“ von Jessica Meserve

„Die Welt da draussen“ ist ein Mut machendes, Augen öffnendes, mitreißendes Bilderbuch für Kinder ab drei Jahren. Es sprüht vor Lebensfreude und Witz. Es macht enorm gute Laune und weckt den Verstand. Mit dem Kaninchen die Welt zu entdecken beflügelt. Zu sehen, dass unterschiedlichste Wesen voneinander lernen inspiriert. Dass Fremde freundlich und gut sein können, weckt Vertrauen. Dass selbst das Fallen Spaß machen kann, wenn man weiß, dass man aufgefangen wird, wissen wir hier eh. Und dass es auch das Kaninchen herausfindet, freute uns sehr.

Hach, ich bin begeistert. Von der Geschichte. Von der Erzählweise. Und von den wundervollen Illustrationen. Welche den größten Teil des Charmes und des Humors des Buches ausmachen. Es vielschichtig und altersübergreifend spannend gestalten. An diesem Kinderbuch haben Großeltern, Eltern, Tanten, Onkel und natürlich die Kinder gleichermaßen Freude.

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„Das Pferd ist ein Hund“ von Tamara Bach

Der Roman „Das Pferd ist ein Hund“ von Tamara Bach auf einer Treppenstufe stehend

Was für ein Winter! Es ist so kalt, dass die Politiker entscheiden: Schulen und KiTas bleiben geschlossen. Alte und Kinder sollen zu Hause bleiben. Auch Clara und ihre kleine Schwester Luze trifft dieser behördlich angeordnete Hausarrest. Was anfangs ganz nett ist. Wie Wochenende. Doch per Online-Unterricht muss natürlich trotzdem gelernt werden. Sowieso, den Kindern fällt schnell die Decke auf den Kopf.

Die Erwachsenen zerreißen sich zwischen Heimarbeit und Kinderbetreuung. Laufen gereizt durch die Gegend. Wollen nicht gestört werden. Denn Erwachsensein ist auch echt nicht so lustig, wie man so denkt.

Als ob das alles nicht schon schlimm genug wäre, zog Luzes bester Freund weg. Der wohnte in der Wohnung direkt gegenüber. Seit er fort ist, redet sie kaum noch. Dabei plappert und singt sie sonst ununterbrochen.

Mit dem Pferd durch die Kälte

Auch Clara hat’s schwer. Sie scheitert daran den schönsten Jungen der Welt zum Lachen zu bringen. Der heiß Vincent, ist etwas älter als sie und lebt mit seinem Vater in der Wohnung über ihnen.

Naja, immerhin hat Luze ja ihren Hund. Also: Das Pferd. So heißt der nämlich. Und der ist unsichtbar. Und kann auch ganz schön viel. Welch Glück! Durch das Pferd und die famose Idee ein Video zu drehen, kommen sich die Kinder des alten Mietshauses näher. Wodurch irgendwie alle Bewohner ein wenig mehr zusammenrücken. Und durch Nähe wird es wärmer. Soviel ist klar.

Clara schüttet ihre Gedanken aus

Der Rücken des Kinderbuches „Das Pferd ist ein Hund“ von Tamara Bach

„Sankt Irgendwas“ war mein erstes Buch von Tamara Bach. Und es begeisterte mich sehr. Deswegen hatte ich hohe Erwartungen an „Das Pferd ist ein Hund“. Was ja eher nicht so gut ist. Weswegen ich mich ein wenig vor der Lektüre drückte. Was vollkommen unnötig war! Denn Bachs neues Buch lässt sich mal so gar nicht dem vorherigen vergleichen. Wieder war ich sehr begeistert. Sowas von!

Ich las den Roman in einem Rutsch. Stolperte ich anfangs noch ein wenig über Claras Erzählstil, glitt ich schnell flüssig durch ihre Worte. Lauschte der Schülerin wie sie ihre Gedanken ausschüttet. Wie sie von ihrer kleinen Schwester und deren unsichtbaren Freund erzählte. Von ihrem Schwarm Vincent, der einfach nie lächelt. Den sie so unbedingt zum Lachen bringen will. Sie erzählt von ihrer Mutter, von ihrem Vater und von Luzes Vater. Und von ihren Nachbarn.

Alle haben hier ihr Zuhause

Welche die unterschiedlichsten Lebenswege hinter sich haben. Aus verschiedensten Biographien plaudern. Und doch alle in diesem Haus gelandet sind. Ob Patchwork-Familie, Alleinerziehende, junges Paar, altes Ehepaar, Single-Ladys oder Langzeitjunggeselle – alle haben hier ihr Zuhause. Alle gehören genau hier hin.

Mit welch feinen Blick Tamara Bach auf die Lebenswelt der Kinder schaut, beeindruckt mich sehr. Ihre Charaktere sind unglaublich authentisch. Ihre Sätze so echt. Die Kinder so weise. Wie Kinder eben sind. Die glauben noch, dass man alles reparieren kann. Nein – sie wissen es! Und machen‘s dann einfach.

Wir Großen sollten ihnen viel öfter viel aufmerksamer zuhören. Tamara Bach scheint es zu tun. Ich wünsche ihrem Roman (empfohlen für Kinder ab zehn Jahren) ganz viele erwachsene Leser. Denn die haben es oft ganz schön nötig, durch Kinderaugen zu schauen. Um vieles (neu) zu lernen. Von mir gibt’s deswegen eine dringende Leseempfehlung für alle Menschen. Besonders vielleicht für die Älteren.

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Petronella Apfelmus – Bücher zur TV-Serie: „Der Hexengeburtstag“ (Band 1) und „Der Oberhexenbesen“ (Band 2)

Petronella Apfelmus - Bücher zur TV-Serie: „Der Hexengeburtstag“ (Band 1) und „Der Oberhexenbesen“ (Band 2)

Vor langer Zeit packte uns das Petronella-Fieber. In Rekordtempo verschlangen wir die ersten Bände. Chef (8) und Vizechef (5) liebten die Geschichten um die Kuchenbäckerkinder Lea und Luis. Den magischen Apfelgarten an der alten Mühle. Und am meisten natürlich die kauzige Apfelhexe selbst.

Zusammen mit einer Klassenkameradin des Chefs und ihrer kleinen Schwester tauchten meine Jungs in die Apfelhexenwelt ein. Monatelang war es ihr liebstes Rollenspiel als Petronella, Lea, Gurkenhut und Spargelzahn vor der Oberhexe oder bösen Konditoren zu flüchten.

Als Petronella plötzlich im KiKa auftauchte, gab es kein Halten mehr. Die Jungs feierten jede Folge. Und selbstverständlich lieben sie auch die Bücher zur TV-Serie.
Besonders mein Fünfjähriger schätzt die Bände sehr. Jeder von ihnen enthält drei Geschichten der Fernsehserie. In recht großer Schrift und mit ganz, ganz vielen Bildern der Serie.

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„Die Schule der magischen Tiere ermittelt 3 – Der Kokosnuss-Klau“

Das Lesestarterbuch „Die Schule der magischen Tiere ermittelt 3 – Der Kokosnuss-Klau“ von Margit Auer und Nina Dulleck

Ida und Fuchs Rabbat, Benni und Schildkröte Henrietta, Elster Pinkie und Eisbär Murphy besuchen ihren Freund Eddie. Eddies Eltern sind Maler. Und heute Abend wollen sie Bilder verkaufen, um das kaputte Dach reparieren zu lassen.

Dafür malen die Kinder Werbezettel. Doch während die Freunde die Flyer verteilen, wird das teuerste Bild geklaut. Die „Kokosnuss“. Natürlich übernimmt Murphy den Fall. Und die Schule der magischen Tiere ermittelt ein drittel Mal. Erfolgreich. Selbstverständlich.

Chef und Vizechef sind große Fans

Bereits die ersten beiden Bände der Lesestarter-Reihe mochten Chef (8) und Vizechef (5) sehr. Schon in der KiTa löste der Große mit seiner Detektiv-Bande mysteriöse Fälle. Und da beide Jungs riesige Fans von „Die Schule der magischen Tiere“ sind, wandern neue Fälle von Eisbär Murphy direkt auf ihre Wunschliste.

So schnappte sich mein damaliger Zweitklässler den dritten Band sofort als er bei uns ankam. Um es sich mit seinem kleinen Bruder in der Sonne sitzend gemütlich zu machen und vorzulesen. Das fiel meinem Chef damals noch gar nicht leicht. Dennoch zog er es in einem Rutsch durch. Welch wunderschöner Brudermoment. Was war ich stolz!

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„Das Krokodil sucht eine neue Heimat“ von Yoeri Slegers

Das Bilderbuch „Das Krokodil sucht eine neue Heimat“ von Yoeri Slegers

„Früher hatte Krokodil ein schönes Haus. […]
Es hatte eine Familie und viele Freunde. […]
Es war gut, bis es schlimm wurde.
Schlimm, schlimmer, am schlimmsten.“

Plötzlich war Krokodil nicht mehr sicher. Musste weg. Suchte einen Ort zum Bleiben. Doch nirgends passte es rein. Überall zeigten die anderen Tiere auf das Krokodil. Niemand hieß es willkommen. Wie sein Rucksack wurde es immer leerer und kleiner. Und es war so müde!

Als es sich vollkommen erschöpft irgendwo an Land schleppt, will es sich nur ausruhen. Umso überraschter ist es, als es erwacht. Denn es wartet eine wundervolle Überraschung. Weil es sie durchaus gibt. Die sicheren Orte. Mit herzlichen Wesen.

Aufklärend und Hoffnung stiftend

Rückenansicht des Bilderbuches „Das Krokodil sucht eine neue Heimat“ von Yoeri Slegers

Yoeri Slegers‘ Bilderbuch „Das Krokodil sucht eine neue Heimat“ erzählt von Flucht. Von Angst, Ablehnung und Erschöpfung. Aber auch von Mitgefühl und einem Ankommen. Der Belgier zeigt in seiner Fabel anhand eingängiger, kindgerechter Bilder die lange Reise eines Flüchtlings. Der eben noch gut lebte. Doch plötzlich heimatlos ist.

Dass es sich dabei um ein vermeintlich starkes, gefährliches Krokodil handelt, macht die ablehnende Haltung der anderen Tiere nachvollziehbarer. Dennoch gehört unsere Sorge dem müden Reisenden. Der dann von den Kleinsten und harmlosesten endlich Hilfe erhält. Sich integriert. Dazu gehört und seine neue Heimat aufs Beste ergänzt. Welch wundervolle Botschaft.

Ein aufklärendes, hoffnungsstiftendes Kinderbuch für kleine Weltenretter ab drei Jahren.

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„Mein Papa – der Alleskönner“ von Barroux

Das Bilderbuch „Mein Papa - der Alleskönner“ von Barroux als Flatley mit Werkzeug, Schrauben und Co.

Papa arbeitet im Büro. Jeden Tag trägt er da Anzug und Krawatte. Aber am Wochenende passiert es. Da verwandelt sich. In einen Superhandwerker. Einem echten Alleskönner. Mit Superhelferin. Denn seine Tochter ist immer mit dabei. Zusammen verbringen die beiden viel Zeit im Geheimversteck. Der Höhle!

Dort wimmelt es vor Werkzeug. Vor Schachteln mit Nägeln und Dosen mit Schrauben. Und was noch alles mehr. Dass Papa der beste Handwerker überhaupt ist, das wissen auch alle Nachbarn. Er ist ein wahrer Held. Doch was er da in letzter Zeit zusammenschustert, dass erkennt die Kleine nicht. Bis ihr Papa sie mit dem Ergebnis überrascht.

Mit herrlich kindlichem Blick erzählt

Die Rückseite des Bilderbuchs „Mein Papa - der Alleskönner“ von Barroux

Barroux blickt in seinem Bilderbuch „Mein Papa – der Alleskönner“ mit herrlich kindlichem Auge auf eine rührende Papa-Kind-Beziehung. Ganz selbstverständlich hilft die Tochter von klein an im Werkraum von Papa. Füllt die Räume magisch auf. Genießt die Zeit in seiner Nähe. Wundert sich über seine Werke. Staunt. Himmelt Papa an, selbst wenn etwas schief geht. Wenn er den Kampf mit dem Werkzeug verliert. Wie kostbar solche Momente sind!

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