„Sag mal, Herr Professor! 100 neugierige Fragen von Kindern an Professor Robert Winston“

Sag mal, Herr Professor! 100 neugierige Fragen von Kindern an Professor Robert Winston
„Sag mal, Herr Professor! 100 neugierige Fragen von Kindern an Professor Robert Winston“

Professor Robert Winston ist Wissenschaftler, Arzt, Universitätsdirektor und Politiker der Labour Partei. In England ist der fast 80-jährige durch diverse Wissenschaftssendungen, Bücher und Vorträge im House of Lords extrem bekannt und sehr beliebt. Kein Wunder, denn der umtriebige Professor vermittelt Wissen charmant und schelmisch.

Sein Buch „Sag mal, Herr Professor! 100 neugierige Fragen von Kindern an Professor Robert Winston“ enthält Fragen von Kindern aus der ganzen Welt. Fragen aus den Wissensgebieten Chemie, Unser Körper, Physik, Natur, Unsere Erde und Weltraum.

Kompakte Wissenshappen

Sag mal, Herr Professor! 100 neugierige Fragen von Kindern an Professor Robert Winston
Sag mal, Herr Professor! 100 neugierige Fragen von Kindern an Professor Robert Winston

Bunt und mit vielen Bildern, mit Comic-Elementen und verschiedenen Schriftarten kommt das Sachbuch kindgerecht locker daher. Je Frage gibt es kompakte Wissenshappen, die nicht überfordern. Der Professor beantwortet ein bis drei Fragen pro Doppelseite.

Dabei sind die Themen nicht sortiert. Auf die Antwort auf die Frage „Wie viele Atome hat ein Penny“ folgt die Antwort auf „Warum ist Schokolade so lecker?“. Auf „Wie wird Toilettenpapier gemacht“ – „Wieso blinken Sterne“. Und auf „Gibt es Aliens?“ die Antwort auf „Haben Pflanzen Gefühle“. Am Ende des Buches runden ein Glossar und ein Register das Kinderlexikon ab.

Die Vielfalt und Bandbreite der Fragen sind beeindruckend. Dabei absolut authentisch. Genau diese Fragen treiben meinen Sechsjährigen um.

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Karine Surugue: „Meine mutige Piratenmama“

Karine Surugue: "Meine mutige Piratenmama"
Karine Surugue: „Meine mutige Piratenmama“

Meine Mama ist eine mutige Piratin.“ Mit ihrer Mannschaft und dem erfahrenen Piratenkapitän macht sie sich jeden Donnerstag auf die Reise. Sucht die Schatzinsel. Dabei ist die See manches Mal stürmisch und die Seeungeheuer sind gefährlich. Deswegen hat Mama „wie jede echte Piratin“ Narben.

Und auch seekrank wird sie. Dann ist ihr so schlecht, dass sie sich übergeben muss. Nach Piratenart rasierte sie sich ihre Haare ab. Dafür trägt sie nun bunte Seeräubertücher um den Kopf. Doch die ganze Freibeuterei ist sehr anstrengend. Weswegen Mama sehr müde ist und ganz viel schläft. Aber die Suche lohnt! Denn am Ende sind die Seeungeheuer besiegt und die Schatzinsel entdeckt.

Viele Piratinnen

Puh, ich kann mir dieses Bilderbuch nicht ohne Wasser in den Augen anschauen. Was bin ich froh, dass ich diese Reise (bisher) nicht habe antreten müssen. Dass ich Landratte nicht in See stechen musste. Doch Brustkrebs ist nicht selten. Statistisch gesehen muss eine von acht Frauen irgendwann in ihrem Leben gegen das Monster antreten (bei einer hypothetischen Lebensdauer von 80 Jahren). Das sind viele, viele Piratinnen. Und das ist traurig. Doch wenn es eine junge Mutter trifft, fühlt es sich noch schrecklicher an.

„Im Alter von 35 Jahren muss eine von 110 Frauen damit rechnen, innerhalb der nächsten zehn Jahre zu erkranken.“

(Quelle: Deutsches Krebsforschungszentrum)

Wie soll man das bloß den Kindern erklären? Ohne Fachchinesisch und beängstigenden Krankhausbildern? Wie kann man Hoffnung geben? Mit diesem Buch!

Karine Surugue: "Meine mutige Piratenmama"
Karine Surugue: „Meine mutige Piratenmama“

„Meine mutige Piratenmama“ weckt Verständnis dafür, dass Mama gerade neben der Spur läuft – müde ist, Haare verliert, keine Kraft hat. Dabei vermitteln die kindlichen Sätze des Erzählers, dass Mama nicht alleine ist. Dass Ihr geholfen wird. Dass sie super mutig und enorm tapfer ist. Wie stolz der Kleine auf sie ist!

Dieses Buch hilft wahrscheinlich nicht nur Kindern. Es hilft hoffentlich auch jeder Betroffenen zu erkennen, wie heldenhaft sie ist!

Die cleveren Bilder von Illustrator Rémi Saillard unterstreichen die Botschaft gekonnt. Mit starken Farben und Kontrasten vereinen sich in ihnen Krebsalltag und Piratenleben. Untrennbar. Ein und dasselbe.

Biographie und sensibles Aufklärungswerk

Als Ärzte bei der Französin Karine Surugue Brustkrebs im fortgeschrittenen Stadium diagnostizieren, ist sie 43 Jahre alt und Mutter von vier Kindern. Ihr jüngster Sohn damals: Vier Jahre und Piratenfan.

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Sabine Bohlmann: „Ein Mädchen namens Willow“

Sabine Bohlmann: "Ein Mädchen namens Willow"
Sabine Bohlmann: „Ein Mädchen namens Willow“

Wow! Da erbt Willow doch glatt einen Wald von ihrer Großtante. Einen echten, kleinen Wald. Ok, erst findet die Elfjährige das ziemlich öde, doch schnell beginnt sie ihn zu lieben. Und als sie die kleine Hütte entdeckt und herausfindet, was sie neben dem Wald noch geerbt hat, verändert sich ihr Leben für immer.

Denn Willows Großtante war eine Hexe. Neben Wald und Hexenhütte hinterließ sie ihrer Nichte auch ihre Hexenkraft. Doch erst zusammen mit drei weiteren Junghexen soll sich die Macht voll entfalten können.

Willow macht sich auf die Suche nach den anderen Hexenanwärterinnen. Dabei drängt die Zeit. Denn zwei windige Immobilienmakler haben ein Auge auf den Wald des Mädchens geworfen.

Hexenwelt zum Wohlfühlen

Sabine Bohlmann: "Ein Mädchen namens Willow"
Sabine Bohlmann: „Ein Mädchen namens Willow“

Hach, was hätte ich dieses Buch als Kind geliebt. Sofort hätte ich eine Hexenbande gegründet. Im Grünstreifen am Militärring hätten wir Baumhütten gebaut, unsere Kuscheltiere wären magische Begleiter gewesen. Ein altes Buch meiner Oma unser plaudernder Almanach. Wir hätten unseren Wald gegen Stürme, Geier und was sonst so kommen würde wild verteidigt. Und ich wette, dass es Kinder heute noch genauso machen werden.

Sabine Bohlmann („Frau Honig“, „Der kleine Siebenschläfer“) entwirft eine überschaubare, magische Hexenwelt zum Wohlfühlen. Der Wald wirkt freundlich, magische Tierbegleiter beschützen, ein weises Buch gibt Rat. Die Hexenmädchen sind liebenswert, herzenzgut, fröhlich und verspielt. Trotz Superkraft echte, tolle Kinder. Da will man sofort mitmachen. Jedes Mädchen ist besonders, hat Stärken und Schwächen.

So magisch, so stimmungsvoll

Sabine Bohlmann bei einer Lesung ihres Kinderbuches "Der kleine Siebenschläfer"
Sabine Bohlmann bei einer Lesung ihres Kinderbuches „Der kleine Siebenschläfer“

Dabei versteht es Bohlmann auch erwachsenen Vorlesern ein Schmunzeln ins Gesicht zu zaubern. Die Idee der Farinaria (Menschen, die kein Mehl essen um Getreidekörner zu schützen) ist einfach zu absurd. Mir persönlich bereitete die Bieberohrmütze von Junghexe Gretchen große Freude. Erinnerte sie mich doch sehr an die Mützen, welche Bohlmann bei ihren Siebenschläfer-Lesungen trägt.

Die atmosphärischen Illustrationen von Simona Ceccarelli und die abwechslungsreiche Typografie von Silke Langanki verleihen dem Buch etwas ganz besonders Zauberhaftes. Um ehrlich zu sein, war es das wunderschöne Cover, welches mich nicht an „Ein Mädchen namens Willow“ vorbeigehen lies. Es ist so magisch, so stimmungsvoll – märchenhaft!

Warum kann ein Junge keine Hexe sein?

Das Einzige, was ich wirklich, wirklich schade (und unnötig) fand: Warum schließt Willow sofort aus, dass ein Junge eine Hexe sein könnte? Mein Sechsjähriger wäre super gerne Teil der Gruppe. Dass ihm hier quasi die Tür vor der Nase zugeknallt wird, machte mich traurig. Tut mir weh. Mein Mann wurde sogar richtig wütend. Je länger ich drüber nachdenke, desto mehr ärgere ich mich. Jungs werden sich ausgeschlossen fühlen. Kinder bekommen wieder einmal vermittelt, dass es Bereiche gibt, die geschlechtsabhängig sind.

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„Voll super, Helden – Einer muss den Job ja machen“ (Hörbuch)

Rüdiger Bertram: "Voll super, Helden – Einer muss den Job ja machen" (Hörbuch)
Rüdiger Bertram: „Voll super, Helden – Einer muss den Job ja machen“ (Hörbuch)

Als sich Julian (Juli) und Jenny begegnen wissen nicht, dass sie verwandt sind. Wie auch? Ihre Väter gehen sich aus dem Weg. Und als die beiden Kinder sich kennenlernen, zicken sie sich dermaßen an, dass sie es ihren Vätern am liebsten nachmachen würden. Doch sie sollen die Ferien zusammen im Hotel ihres Onkels (dem dritten Bruder im Bunde) verbringen.

Juli und Jennys Väter sind also Brüder. Beide Kinder mögen Comics. Und Schokolade. Aber das ist auch schon alles was sie verbindet. Bis Juli herausfindet, dass es sich bei dem Hotel nicht um irgendein Hotel handelt. Die Gäste, die sich lethargisch auf den Sonnenliegen wälzen und mit Cocktails versorgen lassen, kommen dem Jungen seltsam bekannt vor. Es sind die Helden seiner Comics!

All die tapferen Superhelden, die ständig die Welt retten, sind absolut ausgebrannt. So ausgebrannt, dass Juli und Jenny dann wohl diesmal den Helden-Job erledigen müssen. Denn ein hinterhältiger Oberbösewicht sorgt für dramatischen Schokoladennotstand.

Voll aufregend. Voll super!

Von Anfang an war mein Erstklässler fasziniert. Erst davon, dass Juli und Jenny ohne ihre Eltern Bahn fahren dürfen. Dann vom geheimnisvollen Aufzug. Und schließlich natürlich vom Abenteuer, dem Raketenrucksack und dem Bösewicht. Voll aufregend. Voll super!

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„Ein Baum für Tomti“ – so macht Naturkunde Spaß!

Nina Blazon und Karin Lindermann: "Ein Baum für Tomti"
Nina Blazon und Karin Lindermann: Ein Baum für Tomti

Maja und ihre kleine Schwester Fini staunen nicht schlecht, als sie den kleinen Jungen in ihrer Küche entdecken. Mit seiner Grasjacke, den moosgrünen Hosen und den Rindenstiefeln sieht er nicht aus wie ein Gespenst. Ist er ein Zwerg? Ein Kobold? Nein, Tomti ist ein Baumgeist!

Doch leider weiß der kleine Baumgeist nicht, wohin er gehört. Während seines Winterschlafs ist ihm sein Baum abhandengekommen. Erst wackelte der Baum, dann brüllte und blitzte es. Tomti flüchtete. Mit Kopfschmerzen und ohne eine leise Ahnung, woher er kommt, wachte er in der Zimmerpalme der Lindemanns auf. Doch die Palmenwohnung ist viel zu klein für ihn. Kurzerhand beschließen die Mädchen, dem kleinen Baumgeist bei der Wohnungssuche zu helfen.

Auf der Suche nach dem perfekten Baum

Sie holen Majas besten Freund Konrad an Bord und begeben sich auf die Suche nach dem perfekten Baum für Tomti. Doch in der Stadt ist das gar nicht so einfach. Die meisten Bäume sind schon bewohnt. Oder wollen gar nicht bewohnt werden. Und überhaupt sind Bäume in der Stadt ja eher Mangelware. Dennoch: Die vier Freunde geben nicht auf. Dabei lernen sie allerhand Wissenswertes über Bäume an sich und über verschiedene Baumsorten im Speziellen.

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Ross Welford: „Der Hund, der die Welt rettet“

Ross Welford: "Der Hund, der die Welt rettet"
Ross Welford: „Der Hund, der die Welt rettet“

Mister Masch stinkt fürchterlich. Er ist nicht sonderlich schlau, frisst einfach alles, was nicht wegläuft und seine Pupse duften definitiv nicht nach Rosen. Trotzdem wird der Promenadenmischling die Welt retten. Und genau diese unfassbare Geschichte erzählt uns die elfjährige Georgie.

Georgie lebt mit ihrem fünf Jahre älteren Bruder, ihrem Vater und dessen Freundin Jessica im Nordosten Englands. Georgies Mutter starb schon vor langer Zeit an der Rindergrippe. Mister Masch darf leider nicht bei Georgie wohnen. Denn Jessica reagiert hochallergisch auf Hunde. So besucht Georgie den Mischling so oft es geht im Hundeheim St. Bello. Bis eine tödliche Hundeseuche ausbricht und die Ereignisse sich überschlagen.

Bevor die Hundeseuche um sich greift, lernen Georgie und ihr bester Freund Ramzy nämlich eine verrückte, alte Lady kennen – Dr. Pretorius. Dr. Pretorius entwickelte eine unglaublich realistische Virtuelle Realität. Eine Virtuelle Realität, mit der die Kinder einen Blick in die Zukunft werfen können…

Nachdenklich und ruhig, dramatisch und actionreich

„Der Hund, der die Welt rettet“ ist ein fantastischer Abenteuerroman mit dezenter Science-Fiction. Es ist Familiengeschichte und Beste-Freunde-Erlebnis – mal nachdenklich und ruhig, mal dramatisch und actionreich. Ja, es geht darum, die Zukunft zu sehen und zu verändern. Doch geht es auch darum, dass alles Konsequenzen hat.

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„Schokuspokus: Der geheime Kakaoklau“ – schokoladenstarke Freunde

"Schokuspokus: Der geheime Kakaoklau"
„Schokuspokus: Der geheime Kakaoklau“

Amanda, Oskar, Jantje, Fiete, Lina, Kalle und Klarissa leben im Waisenhaus der fiesen Agathe Fies…äh…Nieswurz. Es ist kein normales Waisenhaus. Oh nein! Denn in den unterirdischen Gewölben der alten Villa müssen die Kinder schuften. Müssen die berühmte Schokuspokus-Schokolade herstellen. Probieren ist dabei natürlich strengstens verboten.

Bevor die Kinder ins Bett müssen, liest die Direktorin den sieben Waisen allabendlich die Legende vom Glückkakao vor. Dort heißt es: Wer in dem magischen Becher die richtigen Zutaten verrührt und das Gebräu trinkt, der soll für immer glücklich sein. Jeden Abend schickt die Fies…äh…Nieswurz die Kinder auf die Suche nach dem verschollenen Maya-Becher. Ohne Erfolg. Bis Amanda zufällig einen seltsamen, alten Becher mit merkwürdigen Zeichen findet… Ob die Freunde es schaffen, die uralten Zeichen zu entziffern?

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„Der kleine Dunkelfresser“ – für alle, die das Licht im Dunklen mal nicht sehen

"Der kleine Dunkelfresser" von Ilka Volz mit Illustrationen von Julia Dürr
„Der kleine Dunkelfresser“ von Ilka Volz mit Illustrationen von Julia Dürr

„Böse starrt Leo die Flurtüre an, und die große Glasscheibe in der Tür starrt wie ein mürrisches finsteres Auge zurück. Leo kann sich einfach nicht überwinden, den dunklen Flur entlangzugehen…“ Dabei ist Leonie mit ihren sieben Jahren eigentlich wirklich schon zu alt, um Angst im Dunkeln zu haben. Doch der lange Weg durch den dunklen Flur ins neue Kinderzimmer, der ist einfach viel zu unheimlich.

Überhaupt ist neuerdings alles ziemlich blöd. Leonie ist mit ihrer Mama von Papa weggezogen. Ihr bester Freund Jakob wohnt nun nicht mehr im selben Haus. Sie geht auf eine andere Schule als er. Dafür gibt’s in ihrer Klasse eine gemeine Oberzicke, die sie dauernd piesackt. Ihre Mama arbeitet oft zu lang. Ihr Papa ist manchmal schwer zu erreichen. Und weil Ihre Mama keine Zeit hat und ihr Papa nicht ans Telefon geht und Jakob zu weit weg wohnt, wird sie wohl seine Geburtstagsfeier verpassen. Klar, dass bei so viel Chaos und Veränderung die Dunkelheit um Leo zunimmt und bedrohlich wirkt.

Köstliches Dunkel

Doch ganz unverhofft glimmt ein leuchtender Schimmer in Leonies Leben auf. Als sie auf der Suche nach Opa Kurts Buddelschiffen tapfer dessen düsteren Dachboden durchstöbert, entdeckt sie ein schimmerndes, summendes, säuselndes Wuschel. Und irgendwie landet das flauschige Wuselknäuel in Leos Rucksack. Was sie allerdings erst zu Hause bemerkt… Leos Dunkelheit schmeckt dem kleinen, knopfäugigen Wesen ganz wunderbar. Und je mehr Finsternis es frisst, desto heller strahlt es; desto mehr Licht durchflutet Leos Leben. Und desto besser sieht auch sie wieder das Licht im Dunklen.

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Doktor Miez und das verschwundene Sumselschaf

"Doktor Miez - Das verschwundene Sumselschaf" von Walko
„Doktor Miez – Das verschwundene Sumselschaf“ von Walko

In wenigen Wochen wird der Chef eingeschult. Menschenskinder, ist das verrückt! Lief ich nicht gestern noch mit dickem Erstlingsmama-Babybauch durch die Gegend? Und jetzt lernt der Große bald schon lesen! Da dachte ich mir, es schadet nicht mal in Erstlesebücher reinzuschnuppern. „Doktor Miez – Das verschwundene Sumselschaf“ soll sich perfekt zum Lesenlernen ab der ersten Klasse eignen. So konnte ich dem neuen Buch des Kultautoren und Illustrators Walko („Hase und Holunderbär“) nicht widerstehen.

Doktor Miez und sein Assistent – Hund Joschi – leben am Rand des idyllischen Sumseldorf. Gerade als das Sauseschwein und Igsi, der Igel, beim Doktor in der Sprechstunde sind, taucht der Plappergei auf. Määh, das Sumselschaf ist verschwunden. Die Freunde machen sich prompt auf die Suche. Unterwegs sammeln sie Marsmännchen mit seiner neuesten Erfindung ein; Kroko, die sich mal wieder ärgert, dass sich niemand vor ihr erschreckt, kommt auch mit und Löwe Löbe schließt sich dem Trupp natürlich ebenfalls an. Zusammen erklimmen sie den grünen Hügel, um ihre Freundin Määh zu retten.

Wuselschön

Alle Charaktere bezaubern durch extreme Putzigkeit, ulkig-einfachen Namen und herrlich normale Durchgeknalltheit. Die zahlreichen Bilder sind so wuselschön, dass wir das Buch gerne einfach aufklappen, um uns in den sanften Illustrationen zu verlieren.

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Willkommen im Wunder Park – Das Buch zum Film

Willkommen im Wunder Park - Das Buch zum Film
Willkommen im Wunder Park – Das Buch zum Film

Als der Chef und ich im Frühjahr im Kino Feuerwehrmann Sam schauten, begeisterte uns eine Vorschau mehr als der eigentliche Film. Der Trailer zu Willkommen im Wunderpark nahm uns mit auf eine wilde Achterbahnfahrt in einem bunten Freizeitparkt voller lustiger Gestalten. Für uns war klar: „Den Film wollen wir schauen!“

Irgendetwas stimmt hier nicht

Bevor wir es aber erneut ins Kino schafften, durften wir das Buch zum Film lesen. Wir lernten die wilde, kreative, mutige June kennen, die mit ihrer Mom über Jahre hinweg einen unglaublichen Freizeitpark entwirft. Einen Park voller fantastischer Fahrgeschäfte und einem Team tierischer Kirmesbetreiber. In ihrer Fantasie wird der Wunderpark lebendig. Doch als Junes Mutter schwer erkrankt, immer schwächer wird und ins Krankenhaus muss, da schwindet Junes Glauben. Sie wird immer trauriger. Als ihr Vater sie zur Ablenkung in ein Camp schickt, stolpert June in einem Wald über ihr Wunderland. Doch irgendetwas stimmt hier nicht. Dunkle Wolken und Chaos bedrohen die friedlich-lustige Zauberwelt. Wird June ihr Vertrauen und ihren Mut wiederfinden?

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