Kristina Andres: „Maus und Eichhorn – Die große Reise ans Meer“

Kristina Andres: "Maus und Eichhorn – Die große Reise ans Meer"
Kristina Andres: „Maus und Eichhorn – Die große Reise ans Meer“

„Vor ihrer Höhle steht eine Maus,
schnuppert in die Ferne.
Sehen kann sie es nicht. Aber sie weiß, es ist das Meer, das sie riecht.“

Ach, kleine Maus. Was verstehen wir Dich! Meine Ozeansucht befällt mich, sobald ich dem Meer den Rücken kehre. Kaum bin ich Zuhause überfällt mich die Sehnsucht nach salziger Gischt. Nach Blau, das am Horizont an den Himmel stößt. Nach Wellen, die an Stränden knabbern und auf Klippen donnern. Und diese Sehnsucht scheine ich an meine Jungs vererbt zu haben. Den nächsten Urlaub am Meer, den können wir nie erwarten. Aber hier geht es ja um Deine Reise – kleine Maus, also:

Auf ans Meer

Den Duft des Meeres in der Nase, wagt die Maus das Abenteuer. Packt Nüsse und Schirm und Decke in ihren Karren und zieht los. Ans Meer. Ihr Freund das Eichhorn bleibt zurück.

Kristina Andres: "Maus und Eichhorn – Die große Reise ans Meer"
Kristina Andres: „Maus und Eichhorn – Die große Reise ans Meer“

Auf ihrem Weg trifft sie auf eine Schlange, der eine Maus zum Mittag gerade recht käme. Doch die Maus weiß nichts von Schlangen… Sie reisen also eine Weile gemeinsam und unterhalten sich über Freundschaft und Elefanten. Wobei es zu einem – mehr oder weniger beabsichtigten – Missverständnis über die Leibspeise von Schlangen kommt. Nun ja… Die freundliche Maus kommt heil aus der Nummer raus. Und darauf kommt es schließlich an.

Das Eichhorn eilt derweil seinem Freund hinterher und holte ihn ein. Zusammen beenden die beiden die Reise ans Meer. Und zusammen finden sie auch wieder nach Hause. Denn des nachts am Strand steht eine Maus, „schnuppert und lauscht in die Ferne“ und riecht ihren Wald. Ihr Zuhause.

Eine Geschichte vom Mut, Neues zu wagen

Kristina Andres: "Maus und Eichhorn – Die große Reise ans Meer"
Kristina Andres: „Maus und Eichhorn – Die große Reise ans Meer“

Jaja, Zuhause ist es am schönsten. Auch das kennen wir. Wobei die Meersucht bei uns stärker ist und wenn wir könnten wie wir wollten…, aber das ist eine andere Geschichte. ?

„Maus und Eichhorn – Die große Reise ans Meer“ ist eine Geschichte vom Mut, Neues zu wagen. Von Aufbruch und Freundschaft. Davon, dass man nicht jedem trauen sollte. Und davon, wie gut man sich ergänzen kann.

Kristina Andres Kinderbuch erzählt dieses Abenteuer in ruhigen Bildern und klaren Worten. Ihre Illustrationen verbinden Natur und Phantasie vortrefflich; nie überladen und doch reich an zauberhaften Details, die entdeckt werden wollen.

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„Ubru Kudubru – Der größte Verzauberer der Welt“ verzaubert uns alle!

"Ubru Kudubru - Der größte Verzauberer der Welt"
„Ubru Kudubru – Der größte Verzauberer der Welt“

„Verflixt! Das wird ja immer schlimmer!
Warum verzaubre ich mich immer?“

Ubru Kudubru will ein großer Zauberer sein.
Doch gelingen seine Sprüche nicht. Welch Pein!
Statt Frühstücksei schlüpft Frühstückshai Kai.
Die Badesachen werden zum Badedrachen. Ja, mei!

Der gezauberte Sonnenschein ein rosa Sonnenschwein?
Da staunen die Augen von Groß und von Klein.
Den kuschligen Schafanzug als Schlafanzug?
Das finden meine Jungs sehr witzig und klug.

Verzaubertstes Zaubererbuch

Drum lieben sie den kleinen Ubru.
Würden ihm folgen, bis nach Peru.
Immer wieder darf ich seine Geschichte lesen.
Und das sind keine leeren Thesen!

"Ubru Kudubru - Der größte Verzauberer der Welt"
„Ubru Kudubru – Der größte Verzauberer der Welt“

Ok ok, das Reimen überlasse ich doch besser Autorin Lissa Lehmenkühler. Sie dichtete die zungenbrechenden Verse des verzaubertsten Zaubererbuches überhaupt: „Ubru Kudubru – Der größte Verzauberer der Welt“.

Der kleine, schnauzbartige Ubru verzaubert sich ständig. Nie kommt bei seinen Sprüchen das heraus, was er wollte. Aber wer will schon auf eine Schatzinsel, wenn er stattdessen eine Quatschinsel mit Marzipanvulkan haben kann? Wir nicht!

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„Doktor Miez und das weiße Weihnachtswunder“

Walko: "Doktor Miez - Das weiße Weihnachtswunder"
Walko: „Doktor Miez – Das weiße Weihnachtswunder“

Die Kinder verliebten sich im Sommer in Doktor Miez als wir mit dem samtpfotigen Arzt und seinen Freunden das verschwundene Sumselschaf suchten. Da war es natürlich ein Muss, dass auch der zweite Band „Doktor Miez und das weiße Weihnachtswunder“ einziehen und sofort gelesen werden musste. Also kuschelten wir uns in die Koje des Chefs und besuchten das weihnachtliche Sumseldorf.

Die Sumsler sind fleißig: Backen, basteln, dekorieren. Nur noch einmal schlafen, dann ist Weihnachten. Leider sieht das Wetter so gar nicht weihnachtlich aus. Die Sonne scheint; es ist viel zu warm. Und der Weihnachtsmann kommt dieses Jahr bestimmt auch schon wieder nicht. Der hat wohl schon mit den Menschenkindern zu viel Arbeit. Aber die Sumsler wünschen sich, dass er diesmal auch zu ihnen kommt. Und schreiben ihm einen Wunschzettel. Doch ob der Weihnachtsann den abholt? Doktor Miez beschließt, sich mit seinem Freund Joschi als Weihnachtsmann und Rentier zu verkleiden und die Sumsler zu überraschen. Joschi ist nicht begeistert…

Weihnachten ist die Zeit der Wunder

Marsmännchen baut derweil eine Maschine, die sich als waschechte Schneemaschine entpuppt. Die Tiere verbringen einen traumhaften Vorweihnachtsnachmittag in Marsmännchens Schneelandschaft. Nur leider spült der nächtliche Regen den ganzen Zauber fort. Doch Weihnachten ist die Zeit der Wunder und da wäre es doch gelacht, wenn sich nicht alles zu Guten wenden würde.

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„Die Welt, die dir gefällt: Ein Mitmach-Buch von Gretas Schwester“

„Die Welt, die dir gefällt: Ein Mitmach-Buch von Gretas Schwester“
„Die Welt, die dir gefällt“

Wie gerne würde ich meinen Kindern versprechen, dass sie sich ihre Welt gestalten können, wie es ihnen gefällt. Dass all ihre Wünsche in Erfüllung gehen werden. Doch dieses Versprechen kann ich ihnen nicht geben. Aber wir können zusammen träumen und rumspinnen und in unserer Fantasie über Wolken schweben.

„Die Welt, die dir gefällt: Ein Mitmach-Buch von Gretas Schwester“ hilft schon ganz kleinen Weltentdeckern dabei, mit Mama, Papa oder den Großeltern auf die Reise zu gehen. Zu den Bären Nordamerikas, den Elchen Nordeuropas, den Löwen Südafrikas oder den Kängurus Australiens. Bei jeder Lektüre wählen wir neu, ob wir mit dem Zug, dem Camper, mit Bus, Einrad, Heißluftballon oder Kamel reisen. Wir überlegen, wen wir dort treffen; wo und wie wir wohnen würden. Welches Haustier hätten wir wohl? Und was würden wir anziehen? Wir suchen uns einen Beruf aus. Spielen drinnen und draußen. Natürlich immer dabei: die Lieblingskuscheltiere meiner Jungs. Wir essen (in Gedanken) immer sehr viel Eis und Pommes und Schokolade. Und schlafen häufig im Zelt. Oder im Camper. Es sind aufregende Lesereisen.

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„Das NEINhorn“ von Marc-Uwe Kling und Astrid Henn

„Das NEINhorn“ von Marc-Uwe Kling und Astrid Henn
„Das NEINhorn“

Kleine, rotze freche Einhörner avancieren bei meinen Jungs derzeit zu absoluten Lieblingstieren. War schon bei „Hector und Holunda“ das Einhörnchen Ojo unser Favorit, toppt „Das NEINhorn“ von Marc-Uwe Kling nun alle Rekorde auf der Buchheldenskala meiner Kinder.

Superflauschig, im Herzwald geboren, auf Zuckerwatte gebettet, mit Keksen gefüttert – so lebt das schnickeldischnuckelig süße Einhörnchen. Doch will es den ganzen gezuckerten Kuschelwolken-Knuddel-Engel-Quatsch nicht. Ist bockig und zickig, sagt immer nur Nein! „Nein!“ zum Tanzen; „Nein!“ zum Regenbogenrutschen; „Nein!“ zum Seifenblasensee-Herumwutschen. Und – ach – das ganze Gereime geht dem Mini-Einhorn auch ganz gehörig auf den Senkel. Deswegen verzieht es sich. Und Tschüs!

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„Das ist Deutschland: Eine Reise in Bildern“ vom Meer bis zu den Bergesgipfeln

Verena Körting: Das ist Deutschland - Eine Reise in Bildern
„Das ist Deutschland“

Heute möchte ich Euch ein Bilderbuch vorstellen. Ein Bilderbuch im wahrsten Sinne des Wortes. Denn es enthält wirklich (fast) nur Bilder. Aber „Bilder“ ist dann doch das falsche Wort… Vielmehr bringt es großflächige, berauschende Kunstwerke zu uns nach Hause. Atmosphärische Gemälde, die uns mit auf eine Reise durch Deutschland nehmen.

„Das ist Deutschland: Eine Reise in Bildern“ reist mit uns vom Meer bis zu den Bergesgipfeln. Durch Feuerwerk erhellte Nächte, wolkenverhangene Tage und nebelige Heide. Schlendert mit uns über verregnete Marktplätze, winterliche Weihnachtsmärkte und sommerliche Flusspromenaden. Wir erklimmen die Felsen der Sächsischen Schweiz und feiern den Kölner Karneval. Wir wandern durch Weingebiete und über Autobahnen. Besuchen kulturell bedeutende und geschichtsträchtige Orte, Natur und Industrie.

Die plastischen Bilder der Kölner Illustratorin Verena Körting fangen all die kleinen und großen Besonderheiten dieses vielfältigen, reichen Landes ein. So viel gibt auf den großen Doppelseiten zu entdecken. Ich verliere mich regelrecht in der Tiefe dieses hochwertigen Wimmelbuches.

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„Kleines Boot, weites Meer“: Poetische Reime, fantastische Bilder

"Kleines Boot, weites Meer" von Nina Laden und Melissa Castrillon
„Kleines Boot, weites Meer“ von Nina Laden und Melissa Castrillon

Gerade darf ich so viele, absolut wundervolle, künstlerisch wertvolle Bilderbücher entdecken. Jedes für sich einzigartig. Jedes empfehlenswert. Manchmal verliebe ich mich sofort, manchmal entwickelt sich die Liebe erst. Bei „Kleines Boot, weites Meer“ war es Liebe auf den ersten Blick!

Die glänzende Goldprägung, die umarmenden Tentakel von Oktopus und Kalamar, die kleine Nussschale, die auf den Wellenarmen ruht – ein Blick genügte und ich war verzaubert. Und der Zauber hält an.

Wir reisen mit einem kleinen Jungen und seinem Freund durch ein farbenprächtiges Abenteuer. Paddeln durch ruhige Gewässer. Bestaunen fliegende Fische und schwimmende Vögel. Trotzen Sturm und Regen, ‚Windgejammer‘ und Blitzgezucke. Meistern zusammen alle Gefahren; besiegen unsere Angst; finden neue Freunde und den Weg nach Hause.

Rankengewimmel und Fangarmballett

„Kleines Boot, weites Meer“ nimmt uns mit durch wildes Wellengewusel, über wirbelnde Wogen und in wonnesanftes ‚Walgewimmel‘. Rosa, Blau, Ocker – nicht nur die vorherrschenden Farben versetzen mich dabei in die 1960er-Jahre. Es ist eine nostalgisch anmutende Reise. Rankengewimmel und Fangarmballett wirken auf mich fast psychedelisch, traumhaft. Ich verliere mich in ihnen. Tauche ein. Allein schon das Vorsatzpapier könnte ich stundenlang betrachten.

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Mit „Roberta & Henry“ kichernd lernen sich (mehr) zu mögen

"Roberta & Henry" von Jory John und Lane Smith
„Roberta & Henry“ von Jory John und Lane Smith

Giraffe Roberta hat echte Probleme. Ihr Hals macht sie fertig. Er ist zu lang, zu dünn, zu scheckig und streckig, zu erhoben, zu erhaben – kurz: zu halsig. Und alle starren ihn an. Denkt Roberta.

Sie hat auch schon alles versucht. Hübschte ihn auf mit Schals („ganze Gebirge aus Schals“), mit Fliegen, mit Krawatten, mit beidem. Versteckte ihn hinter Büschen, in Gräben, hinter Bäumen und im Fluss. Die Hälse der anderen Tiere sind so viel besser. Nur ihrer ist so…halsig.

Vollkommen verzweifelt trifft sie Schildkröte Henry. Henry kam nicht umhin Robertas Verzweiflung mitzubekommen. Auch er ist mit seinem Hals nicht zufrieden. Robertas dagegen, den findet er ganz schön praktisch. Zusammen entdecken sie, wie toll ihre Hälse sind.

„Roberta & Henry“ des Bilderbuch-Dreamteams Jory John und Lane Smith („Paule Pinguin allein am Pol“) ist zum Quietschen lustig. Roberta ist in ihrer verschobenen Selbstwahrnehmung so drüber, so übertrieben leidend, so hysterisch, dass mein Chef (grade Sechs) sich beim Vorlesen vor Lachen kringelte. Der schauspielerisch hochbegabte Vizechef (Zweidreiviertelirgendwas) machte meine Roberta-Stimme sofort nach und beömmelte sich köstlich. Und ich, ich hatte sofort diverse Glamour-Diven und Jugendfreundinnen vor Augen.

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Doktor Miez und das verschwundene Sumselschaf

"Doktor Miez - Das verschwundene Sumselschaf" von Walko
„Doktor Miez – Das verschwundene Sumselschaf“

In wenigen Wochen wird der Chef eingeschult. Menschenskinder, ist das verrückt! Lief ich nicht gestern noch mit dickem Erstlingsmama-Babybauch durch die Gegend? Und jetzt lernt der Große bald schon lesen! Da dachte ich mir, es schadet nicht mal in Erstlesebücher reinzuschnuppern. „Doktor Miez – Das verschwundene Sumselschaf“ soll sich perfekt zum Lesenlernen ab der ersten Klasse eignen. So konnte ich dem neuen Buch des Kultautoren und Illustrators Walko („Hase und Holunderbär“) nicht widerstehen.

Doktor Miez und sein Assistent – Hund Joschi – leben am Rand des idyllischen Sumseldorf. Gerade als das Sauseschwein und Igsi, der Igel, beim Doktor in der Sprechstunde sind, taucht der Plappergei auf. Määh, das Sumselschaf ist verschwunden. Die Freunde machen sich prompt auf die Suche. Unterwegs sammeln sie Marsmännchen mit seiner neuesten Erfindung ein; Kroko, die sich mal wieder ärgert, dass sich niemand vor ihr erschreckt, kommt auch mit und Löwe Löbe schließt sich dem Trupp natürlich ebenfalls an. Zusammen erklimmen sie den grünen Hügel, um ihre Freundin Määh zu retten.

Wuselschön

Alle Charaktere bezaubern durch extreme Putzigkeit, ulkig-einfachen Namen und herrlich normale Durchgeknalltheit. Die zahlreichen Bilder sind so wuselschön, dass wir das Buch gerne einfach aufklappen, um uns in den sanften Illustrationen zu verlieren.

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Günther Jakobs‘ anarchischer Cartoon-Spaß: „Katz und Maus wollen hier raus“

Günther Jakobs: "Katz und Maus wollen hier raus - Nun mach das Buch schon auf!"
„Katz und Maus wollen hier raus – Nun mach das Buch schon auf!“

„Huch, wo bin ich hier?“ fragt die kleine Katze und fordert uns auf: „Fühl mal!“. Also fühlen wir. Ja, das fühlt sich glatt an! Dann schnuppern wir. Es riecht nach Papier. Oh ja! Die Katze findet mit uns heraus, dass sie in einem Buch steckt.

Schön und gut, aber auf Dauer doch nicht so ganz das, was sie will. Sie will da raus! Darum geht sie mit uns auf die Suche nach einem Ausweg. Wir drehen das Buch für sie und schütteln es; verfolgen das Kätzchen dabei, wie es versucht hinauszulaufen – alles ohne Erfolg. Deshalb streicheln wir die Katze, während sie sich ausruht und zwicken sie, damit sie aufwacht. Nichts hilft. Wir greifen zu drastischeren Maßnahmen. Doch erst als die Katze sich einen Freund malt, gelingt den beiden zusammen, was uns vorher nicht gelang.

Aufforderung zum Tabubruch

Uiuiui, was ein anarchisch-witziger Spaß. Mit dem Cartoon „Katz und Maus wollen hier raus“ sprengt Illustrator Günther Jakobs den Rahmen üblicher Bücher und verhilft damit nicht nur seinen tierischen Buchbewohnern zum Ausbruch. Das kleine Büchlein rüttelt an festgefahrenen Regeln und lehrt, wie schön es ist auch mal die Regeln zu brechen.

Nicht nur, dass uns der Protagonist persönlich anspricht und uns zum Mitmachen animiert, er fordert uns auch zum absoluten Tabu auf. Zum größten Verbrechen eines Buchliebhabers: Wir sollen eine Seite zerreißen. In echt! Boah, was hat mein Fünfjähriger schockiert geschaut als ihn die Katze dazu aufforderte ausnahmsweise eine Seite durchzureißen. Auch Ermutigungen meinerseits führten nur zu entsetztem Kopfschütteln. Den zweijährigen Revoluzzer musste ich dagegen nicht zweimal bitten. Mit großer Freude riss er mit mir zusammen ein ordentliches Stück Papier aus dem Buch. Yeah! Jetzt haben wir ein Unikat! :-D

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