Eva Lohmann: „Acht Wochen verrückt“

Eva Lohmann: Acht Wochen verrückt
Eva Lohmann: Acht Wochen verrückt

„Erstmal hatte ich gar keine Intention ein Buch zu schreiben, sondern ich habe in der Klinik Tagebuch geschrieben, wie die meisten Patienten.“ So beschreibt Eva Lohmann in einem „Planet Wissen“-Interview, den Startschuss für ihre Autorenkarriere. In ihrem fiktiven Roman „Acht Wochen verrückt“ verarbeitet sie augenzwinkernd und humorvoll ihre Burnout-Erfahrungen. Eva Lohmann: „Acht Wochen verrückt“ weiterlesen

Jonathan Stroud: „Die Spur ins Schattenland“

Jonathan Stroud: "Die Spur ins Schattenland"
Jonathan Stroud: "Die Spur ins Schattenland"

Mit seinem rotzfrechen Parallelwelt-Epos um den sarkastischen Dämonen Bartimäus eroberte Jonathan Stroud die Herzen vieler Fantasy-Fans. Auch meines. Nach seinem Bartimäus-Erfolg erscheinen nach und nach auch die Übersetzungen seiner älteren Werke. So auch „Die Spur ins Schattenland“. Jonathan Stroud: „Die Spur ins Schattenland“ weiterlesen

Elizabeth Kelly: „Die verrückten Flanagans“

Elizabeth Kelly: "Die verrückten Flanagans"
Elizabeth Kelly: „Die verrückten Flanagans“

Der gewissenhafte Collie Flanagan schlägt aus der Art. Seine Familie besteht nur aus Verrückten. Sein Vater Charlie huldigt seiner eigene Religion aus Faulheit, Katholizismus und spritgetränkten Weisheiten. Seine exzentrisch-rebellisch-zänkische Mutter Anaïs unterstützt Revolutionäre überall auf der Welt – mit dem Geld ihres verhassten, stinkreichen Vaters Zeitungsmogul Peregrine Lowell. Sein jüngerer Bruder Bingo ist ein charmanter, draufgängerischer und unüberlegt handelnder Tunichtgut. Elizabeth Kelly: „Die verrückten Flanagans“ weiterlesen

Camilla Macpherson: „Am Tag und in der Nacht“

Camilla Macpherson: "Am Tag und in der Nacht"
Camilla Macpherson: „Am Tag und in der Nacht“

Das pastellfarbene, unaufgeregt-ansprechende Cover von „Am Tag und in der Nacht“ weckte herbstlich-romantischen Gefühle in mir. Die Geschichte sollte laut Rückentext von einer jungen Frau handeln, die einen schweren Schicksalsschlag mit Hilfe alter Briefe und der Kunst überwindet. Alles sprach dafür, dass der Debütroman der Britin Camilla Macpherson die perfekte Lektüre für sentimental-goldene Oktobertage wäre. So schlug ich das schön gestaltete Taschenbuch auf und las. Camilla Macpherson: „Am Tag und in der Nacht“ weiterlesen

Sam Hayes: „Das verbotene Zimmer“

Sam Hayes: Das Verbotene Zimmer
Sam Hayes: Das Verbotene Zimmer

Viele positive bis begeisterte Kritiken habe ich über das neue Werk der Britin Sam Hayes gelesen. Deswegen freute ich mich sehr, als ich „Das verbotene Zimmer“ endlich in den Händen hielt. Leider hat der Roman meine Erwartungen mehr als enttäuscht. Sam Hayes: „Das verbotene Zimmer“ weiterlesen

Daniela Krien: „Irgendwann werden wir uns alles erzählen“

"Irgendwann werden wir uns alles erzählen" von Daniela Krien
„Irgendwann werden wir uns alles erzählen“ von Daniela Krien

Ein weiteres Mal muss ich mich bei vorablesen.de bedanken. Ohne die Leseprobe dort, hätte ich dieses Juwel nie entdeckt. Selbst wenn ich es entdeckt hätte, Klappentext und die ersten Seiten hätten mich nicht überzeugt. „Irgendwann werden wir uns alles erzählen“ von Daniela Krien wäre nicht in meinem Einkaufswagen gelandet. Das Hörbuch schon gar nicht. Nun zog das vorablesen.de-Team aber meinen Namen aus der Lostrommel der Hörbuchverlosung und gab mir die Möglichkeit, mich auf dieses Schätzchen einzulassen. Daniela Krien: „Irgendwann werden wir uns alles erzählen“ weiterlesen

Sommerlektüre für eingefleischte Schwedenkrimifans

Viveca Sten: Tod im Schärengarten
Viveca Sten: Tod im Schärengarten

Viveca Sten: Tod im Schärengarten

Das ansprechende Cover und der unprätentiöse Titel von Viveca Stens zweitem Schärenkrimi „Tod im Schärengarten“gefielen mir sehr gut, als vorablesen.de eine Leseprobe des Buches veröffentlichte. Und da schwedische Krimis als sichere Bank im Krimidickicht gelten, dachte ich mir, dass es bestimmt nett zu lesen wäre. Aber leider war dieser Gedanke trügerisch. Sommerlektüre für eingefleischte Schwedenkrimifans weiterlesen

Alltagswahnsinn einer Servicekraft

Christoph Strasser: "Warum. Frankenfish?"
Christoph Strasser: „Warum. Frankenfish?“

Christoph Strasser: „Warum. Frankenfish?“

Jeder, der in irgendeiner Form jemals im Service gearbeitet hat, kennt sie: Die Verlorenen und die Redebedürftigen, die Hirnlosen und die Neunmalklugen, die Trotteligen, die Verplanten, die Vagabunden, die Hysteriker und all die anderen, aus denen die ganz normale Kundenmeute besteht. Egal ob in einer Kneipe, einem Kiosk, einem Café oder in einer Videothek… Alltagswahnsinn einer Servicekraft weiterlesen

Epochale Kriminalrealität

"Clockers" von Richard Price
„Clockers“ von Richard Price

Richard Price: „Clockers“

Wenn etwas erfolgreich ist, dann springt der Markt naturgemäß trittbrettfahrend auf den Zug auf und nutzt die Gunst der Stunde. So ploppt derzeit ein Vampirstoryklon nach dem anderen aus den Druckmaschinen und manch eine abgeschlossene Geschichte mausert sich zum Vielteiler.

Langsam erreicht der Hype um die hoch gelobte Fernsehserie „The Wire“ das deutsche Publikum. Richard Price schrieb fünf Folgen der Kultserie, die in Baltimores Drogenmilieu spielt. In Amerika berühmt, gelang ihm mit seinem Roman „Cash“ durch den „The Wire“-Bekanntheitsschub letztes Jahr auch der große Durchbruch in Deutschland. Epochale Kriminalrealität weiterlesen

Hans Zengeler: „In einer erdfernen Welt“

Horst Zengeler: "In einer erdfernen Welt"
Horst Zengeler: „In einer erdfernen Welt“

Manche Bücher sind wie Katzen. Nicht wir wählen sie – sie wählen uns aus. „In einer erdfernen Welt“ suchte mich aus und ich bin ihm dankbar dafür.

„Es ist, als seist Du über die Ränder der bekannten Welt hinaus- und hineingefallen in ein Jenseitiges, in eine Wirklichkeit, die du nicht zu fassen vermagst.“ (Seite 7)

Moritz Sonderberg, der Sonderberg, regional bekannter Schauspieler und Lebemann, trifft im Alter von 69 Jahren der Schlag. Er bleibt halbseitig gelähmt an den Rollstuhl gefesselt. Da geschieden und beziehungsunfähig fehlen ihm Angehörige und Vertraute, die ihn pflegen könnten. So landet er in der Pflege- und Demenzstation eines Seniorenheims. Hans Zengeler: „In einer erdfernen Welt“ weiterlesen