„Drachen – Eine faszinierende Reise durch die Welt der fantastischen Wesen“

Drachen - Eine faszinierende Reise durch die Welt der fantastischen Wesen
Drachen

Nein! Das ist kein Kinderbuch. Ehrlich!! Nein, lieber Chef, lieber Vizechef: Das ist meins!!! Eure Mama ist nämlich der aller größte Drachenfan Deutschlands. Wenn nicht gar der ganzen Welt! Ok, zumindest der Größte in dieser Familie. Wie? Ihr mögt Drachen auch!? Aber…

Tja, wieso sollte es mit Büchern auch anders sein als mit meinen Lieblingschips oder der gehüteten Seelenschokolade. Früher oder später bekommen die Kinder eh alles spitz. Wollen was probieren. Machen’s Mama nach. Und Mama teilt. Natürlich. Und Bücher teile ich eigentlich besonders gerne. Viel lieber als Schokolade.

Drachen: Die Grundlagen

Drachen - Eine faszinierende Reise durch die Welt der fantastischen Wesen
Drachen von hinten

Also bilden wir uns alle weiter. Werden Experten der Drachenkunde. Wahre Drachenmeister. Lernen alles über die verschiedenen Europäischen und Asiatischen Drachen. Bis wir die Unterschiede zwischen Lindwurm, Eisdrache und Wyvern im FF beherrschen. Bis wir Naga, Druk und Neak unterscheiden können. Auch ungewöhnliche Drachen wie Tarasque und Basilisk kennen wir nun. Wissen über Körperbau, Entwicklung und Futtervorlieben Bescheid. Ihr seht: Die Grundlagen sitzen.

Noch fehlt uns ein adäquater Drache für den Praxisteil. Doch wie wir diesen fangen, trainieren, reiten und in Form halten – das wissen wir bereits. Es ist also nur noch eine Frage der Zeit, bis wir so richtig loslegen können. Sogar Erste Hilfe könnten wir leisten, dank dieses umfassenden Lehrbuchs.

Für die nächste Generation Drachenforscher

„Drachen – Eine faszinierende Reise durch die Welt der fantastischen Wesen“ beeindruckt mit detailreichen Darstellungen. Illustratorin Anna Láng haucht den Fabelwesen Leben ein. Dabei erinnern mich ihre Kreaturen mal etwas mehr an die Drachen aus „Drachenzähmen leicht gemacht“, mal an AD&D-Geschöpfte und mal an „Eliot, das Schmunzelmonster“ oder an Glücksdrache Fuchur aus der „Unendlichen Geschichte“. Diese graphische Vielfältigkeit passt zur inhaltlichen Vielfalt.

Federica Magrin beschreibt ihre Drachen in einem wunderbaren Mix legendärer Überlieferungen. Damit verwandelt sich dieses (fiktive) Lehrbuch in ein (echtes) Lexikon der unterschiedlichsten Drachenlegenden.

Nun… meine besten Tage als Drachenforscher liegen wahrscheinlich schon hinter mir. Sei es wie es ist: Die nächste Generation ist dran. So gebe ich dieses Nachschlagewerk an meine Nachfolger weiter. Auf das unsere Familie noch lange die Geheimnisse dieser edlen Wesen hüten wird. 😉

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Lachen und Psst-en, kichern und prusten mit: „Psst! Der Drache schläft!“

"Psst! Der Drache schläft!" von Wiebke Hasselmann und Isabel Große Holtforth
„Psst! Der Drache schläft!“

Als mein gerade dreijähriger Vizechef den friedlich schlummernden Drachen auf dem Buch „PSST! Der Drache schläft“ sah, war er hin und weg. In den letzten Wochen lasen wir das Buch rauf und runter, immer wieder. Gerne mehrfach hintereinander. Der Vizechef ist ganz verliebt in dieses besondere Gute-Nacht-Buch mit Ausziehseiten!

Der Drache liegt da und schläft selig lächelnd auf seinem Kissen. Monster, Schafe, Erdwichtel und Feuerwehrleute halten den Drachen für einen Berg. Schubsen, stampfen, klappern und rennen über ihn hinweg. Lärmen und poltern. Doch der Drache schläft tief und fest. …bis eine kleine Ameise daherkommt; ihn für einen Berg hält; sich an ihn schmiegt; einschläft. Und so laut schnarcht, dass der Drache aufwacht. Oh oh! Der Drache findet jedoch eine freundliche Lösung.

Und alle schlafen ruhig weiter – nur mein vorlauter Vizechef nicht. Der will nochmal die Monster kitzeln, mit den Schafen trippeln, mit den Erdwichteln wühlen und tropfende Schläuche schleppen.

Zankende Monster und wuselnde Feuerwehrleute

"Psst! Der Drache schläft!" von Wiebke Hasselmann und Isabel Große Holtforth
„Psst! Der Drache schläft!“ von Wiebke Hasselmann und Isabel Große Holtforth

Der sechsjährige Chef schaut sich das Buch sehr gerne zusammen mit seinem kleinen Bruder an. Das I-Dötzchen zieht immer wieder die Schieber aus den dicken Pappseiten und beömmelt sich genauso über zankende Monster und wuselnde Feuerwehrleute wie das Kindergartenkind.

Auch mir macht dieses putzige Drachenbuch großen Spaß. Ein wenig dauerte es zwar, bis ich verstand in welcher Reihenfolge die Seiten und Schieber zu lesen und zu schieben sind (erst die große Seite, dann der linke Schieber, dann der rechte – schön der Reihe nach). Aber dann hatte ich den Bogen raus. Schön wäre es, wenn sich die kleinen Zuhörer gedulden könnten bis die richtige Seite zum Rausziehen dran ist. Aber das scheint utopisch. Und der Vorleser wächst ja an seinen Herausforderungen. 😅

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