„Kleines Boot, weites Meer“: Poetische Reime, fantastische Bilder

"Kleines Boot, weites Meer" von Nina Laden und Melissa Castrillon
„Kleines Boot, weites Meer“ von Nina Laden und Melissa Castrillon

Gerade darf ich so viele, absolut wundervolle, künstlerisch wertvolle Bilderbücher entdecken. Jedes für sich einzigartig. Jedes empfehlenswert. Manchmal verliebe ich mich sofort, manchmal entwickelt sich die Liebe erst. Bei „Kleines Boot, weites Meer“ war es Liebe auf den ersten Blick!

Die glänzende Goldprägung, die umarmenden Tentakel von Oktopus und Kalamar, die kleine Nussschale, die auf den Wellenarmen ruht – ein Blick genügte und ich war verzaubert. Und der Zauber hält an.

Wir reisen mit einem kleinen Jungen und seinem Freund durch ein farbenprächtiges Abenteuer. Paddeln durch ruhige Gewässer. Bestaunen fliegende Fische und schwimmende Vögel. Trotzen Sturm und Regen, ‚Windgejammer‘ und Blitzgezucke. Meistern zusammen alle Gefahren; besiegen unsere Angst; finden neue Freunde und den Weg nach Hause.

Rankengewimmel und Fangarmballett

„Kleines Boot, weites Meer“ nimmt uns mit durch wildes Wellengewusel, über wirbelnde Wogen und in wonnesanftes ‚Walgewimmel‘. Rosa, Blau, Ocker – nicht nur die vorherrschenden Farben versetzen mich dabei in die 1960er-Jahre. Es ist eine nostalgisch anmutende Reise. Rankengewimmel und Fangarmballett wirken auf mich fast psychedelisch, traumhaft. Ich verliere mich in ihnen. Tauche ein. Allein schon das Vorsatzpapier könnte ich stundenlang betrachten.

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Wusel-Yeshi macht was ihr gefällt. Im Yeshi-Style.

Gabriela Kasperski: Einfach Yeshi
Gabriela Kasperski: Einfach Yeshi

Die neunjährige Yeshi lebt mit ihrer Herzmama und ihrem Herzpapa glücklich auf dem Land. Bis ihre Eltern sich trennen und Yeshi mit ihrer Mama in die Stadt zieht. Und dort haben Yeshis Flatterherz und ihr Grummelbauch ganz schön viel zu flattern und zu grummeln. Denn in der neuen Schule macht Oberzicke Doro ihr das Leben schwer, versteckt sogar ihre geliebten pfefferminzgrünen Turnschuhe. Überhaupt: Yeshi vermisst ihr Baumhaus und ihre Sockenpferde; komplizierte Wörter und Zahlen vermiesen Ihr die Laune; und warum nur trifft Mama dauernd diesen doofen Gian?

Und als ob das alles nicht schon genug wäre, stolpert Yeshi in einen abenteuerlichen Tag voller Verwirrungen und Irrungen. Dabei wollte sie doch eigentlich nur der „dunkelhäutigen Frau mit dem Kopftuch und dem runden Bauch“ und ihrem kleinen Kind helfen. Yeshi liebt kleine Kinder. Nur ganz kurz wollte sie mit dem kleinen Jungen nach Hause. Aber wir wissen ja alle, wie das so ist mit der Zeit…

Yeshi scheint uns vom Cover ihres Buches aus entgegen zu laufen. Ein leichtes Lächeln auf den Lippen und mit fliegenden Zöpfen. Wild plaudert sie los, platzt in unser Leben. Überrumpelt uns mit ihrer liebenswerten Offenheit, Ihrer überraschenden Spontanität und ihrem sprudelnden Übermut. Ich schloss das quirlige Mädchen sofort in mein Herz. Wie eine moderne Pippi Langstrumpf tanzt die Neunjährige durchs Leben. Stark und schnell und sehr, sehr kindlich. Ihre Aufmerksamkeit wandert von hier nach da und wieder dorthin. Wusel-Yeshi macht was ihr gefällt. Im Yeshi-Style.

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Simone Lappert: „Der Sprung“

Simone Lappert: Der Sprung
Simone Lappert: Der Sprung

„Bevor sie springt, spürt sie das kühle Metall der Dachkante unter den Füßen.“ So beginnt „Der Sprung“. Ein erster Satz der mir ins Mark fuhr. Der mich zwang, weiter zu lesen.

„Eigentlich springt sie nicht, sie macht einen Schritt ins Leere, setzt den Fuß in die Luft und lässt sich fallen.“ Und wie die Frau, fallen auch die zehn anderen Protagonisten dieses ergreifenden Episodenromans. Sie fallen aus ihrem Leben, aus ihren Schutzräumen, aus ihren persönlich auferlegten Gefängnissen und Zwängen. Sie stürzen in längst verdrängte Tragödien und neue Abenteuer.

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Mit „Roberta & Henry“ kichernd lernen sich (mehr) zu mögen

"Roberta & Henry" von Jory John und Lane Smith
„Roberta & Henry“ von Jory John und Lane Smith

Giraffe Roberta hat echte Probleme. Ihr Hals macht sie fertig. Er ist zu lang, zu dünn, zu scheckig und streckig, zu erhoben, zu erhaben – kurz: zu halsig. Und alle starren ihn an. Denkt Roberta.

Sie hat auch schon alles versucht. Hübschte ihn auf mit Schals („ganze Gebirge aus Schals“), mit Fliegen, mit Krawatten, mit beidem. Versteckte ihn hinter Büschen, in Gräben, hinter Bäumen und im Fluss. Die Hälse der anderen Tiere sind so viel besser. Nur ihrer ist so…halsig.

Vollkommen verzweifelt trifft sie Schildkröte Henry. Henry kam nicht umhin Robertas Verzweiflung mitzubekommen. Auch er ist mit seinem Hals nicht zufrieden. Robertas dagegen, den findet er ganz schön praktisch. Zusammen entdecken sie, wie toll ihre Hälse sind.

„Roberta & Henry“ des Bilderbuch-Dreamteams Jory John und Lane Smith („Paule Pinguin allein am Pol“) ist zum Quietschen lustig. Roberta ist in ihrer verschobenen Selbstwahrnehmung so drüber, so übertrieben leidend, so hysterisch, dass mein Chef (grade Sechs) sich beim Vorlesen vor Lachen kringelte. Der schauspielerisch hochbegabte Vizechef (Zweidreiviertelirgendwas) machte meine Roberta-Stimme sofort nach und beömmelte sich köstlich. Und ich, ich hatte sofort diverse Glamour-Diven und Jugendfreundinnen vor Augen.

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„Der kleine Dunkelfresser“ – für alle, die das Licht im Dunklen mal nicht sehen

"Der kleine Dunkelfresser" von Ilka Volz mit Illustrationen von Julia Dürr
„Der kleine Dunkelfresser“ von Ilka Volz mit Illustrationen von Julia Dürr

„Böse starrt Leo die Flurtüre an, und die große Glasscheibe in der Tür starrt wie ein mürrisches finsteres Auge zurück. Leo kann sich einfach nicht überwinden, den dunklen Flur entlangzugehen…“ Dabei ist Leonie mit ihren sieben Jahren eigentlich wirklich schon zu alt, um Angst im Dunkeln zu haben. Doch der lange Weg durch den dunklen Flur ins neue Kinderzimmer, der ist einfach viel zu unheimlich.

Überhaupt ist neuerdings alles ziemlich blöd. Leonie ist mit ihrer Mama von Papa weggezogen. Ihr bester Freund Jakob wohnt nun nicht mehr im selben Haus. Sie geht auf eine andere Schule als er. Dafür gibt’s in ihrer Klasse eine gemeine Oberzicke, die sie dauernd piesackt. Ihre Mama arbeitet oft zu lang. Ihr Papa ist manchmal schwer zu erreichen. Und weil Ihre Mama keine Zeit hat und ihr Papa nicht ans Telefon geht und Jakob zu weit weg wohnt, wird sie wohl seine Geburtstagsfeier verpassen. Klar, dass bei so viel Chaos und Veränderung die Dunkelheit um Leo zunimmt und bedrohlich wirkt.

Köstliches Dunkel

Doch ganz unverhofft glimmt ein leuchtender Schimmer in Leonies Leben auf. Als sie auf der Suche nach Opa Kurts Buddelschiffen tapfer dessen düsteren Dachboden durchstöbert, entdeckt sie ein schimmerndes, summendes, säuselndes Wuschel. Und irgendwie landet das flauschige Wuselknäuel in Leos Rucksack. Was sie allerdings erst zu Hause bemerkt… Leos Dunkelheit schmeckt dem kleinen, knopfäugigen Wesen ganz wunderbar. Und je mehr Finsternis es frisst, desto heller strahlt es; desto mehr Licht durchflutet Leos Leben. Und desto besser sieht auch sie wieder das Licht im Dunklen.

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Alex Rühle: „Zippel, das wirklich wahre Schlossgespenst“

Alex Rühle: Zippel, das wirklich wahre Schlossgespenst
Alex Rühle: Zippel, das wirklich wahre Schlossgespenst

Sonntags auf der Frankfurter Buchmesse – Menschenmassen schieben sich durch die Gänge, es ist der fünfte Tag für mich, die Füße tun mir weh, ich bin übervoll mit wunderbaren Eindrücken, aber auch sehr erschöpft. Und ich will langsam nur noch nach Hause zu meinen Jungs. Meine Geheimwaffe gegen miese Laune und Messeendstress? Ich setze mich ins Lesezelt auf der Agora und höre Kinderbuchautoren zu. Das bereitet mir immer gute Laune. Egal wer liest. Beim letzten Mal hatte ich aber das Glück, Alex Rühle erleben zu dürfen, wie er aus seinem Kinderbuchdebüt las: „Zippel, das wirklich wahre Schlossgespenst“. Alex und Zippel überzeugten mich sofort!

Von wegen Schloss wie Burg

Als Paul nach seinem ersten Schultag nach den Sommerferien nach Hause kommt, entdeckt er etwas Erstaunliches. Im fast schon antiken Türschloss der Altbauwohnung, in der er mit seinen Eltern lebt, spukt doch tatsächlich – ja – ein SCHLOSSgespenst. Denn: Von wegen Schloss wie Burg! Richtige Gespenster wohnen in Türschlössern. Und das weiß Zippel ganz genau. Schließlich ist er ein wirklich wahres Schlossgespenst.

Ansonsten weiß Zippel nicht viel. Das kleine Gespenst reimt gerne Quatschgedichte, hat Angst vor Awachsanan, findet den menschlichen Verdauungsapparat ziemlich witzig und macht überhaupt gerne Unsinn. Schnell werden Paul und Zippel die besten Freunde und es beginnt eine wuselig-aufregende Zeit. Doch als die doofen Awachsanan das alte Türschloss austauschen wollen, müssen sich die beiden etwas einfallen lassen. Denn wo soll Zippel denn dann wohnen?

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Lisa Keil: „Bleib doch, wo ich bin“

Lisa Keil: "Bleib doch, wo ich bin"
Lisa Keils Liebesroman: „Bleib doch, wo ich bin“

„Aber Kaya, du bist meine letzte Rettung und außerdem meine Lieblingstante.“ Mit diesen Worten schubst Kayas Nichte Milli ihre Tante in einen verwirrend, gefühlschaotischen Frühling voller Herz und Schmerz und Durcheinander. Um Milli vor dem Zorn ihrer strengen Mutter zu schützen schlüpft die Mittzwanzigerin in die Haut ihrer älteren Schwester. Und damit startet ein heiter-tragisches Verwechslungswirrwarr.

Denn wegen einer Wette mit ihrer besten Freundin, flirtet Kaya auf einem Dorffest mit Lasse. Millis Lehrer! Sie erkennt ihn nicht. Und er fragt sich natürlich, was da um alles in der Welt in die Mutter seiner Schülerin gefahren ist. Nun ja, die Missverständnisse nehmen ihren Lauf. Und die Gefühle galoppieren hinterher.

Nachvollziehbar menschlich und chaotisch-bekloppt

Lisa Keil erzählt die Geschichte flott daher. Wunderbar fließend, natürlich. Lebendig, lustig, liebenswert – und hin und wieder auch angenehm-prickelnd erotisch. Die Verwirrungen und Irrungen sind nachvollziehbar menschlich und chaotisch-bekloppt.

Die quirlige, selbstbewusste Kaya muss man einfach mögen. Sie lebt ein Leben, dass ich selber gerne führen würde. Zumindest so ähnlich. Ohne Pferd… Rob und Lasse sind Kerle zum Dahinschmelzen. Gutaussehend, witzig, verständnisvoll. Vielleicht ein wenig zu glatt. Zu perfekt.

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Doktor Miez und das verschwundene Sumselschaf

"Doktor Miez - Das verschwundene Sumselschaf" von Walko
„Doktor Miez – Das verschwundene Sumselschaf“ von Walko

In wenigen Wochen wird der Chef eingeschult. Menschenskinder, ist das verrückt! Lief ich nicht gestern noch mit dickem Erstlingsmama-Babybauch durch die Gegend? Und jetzt lernt der Große bald schon lesen! Da dachte ich mir, es schadet nicht mal in Erstlesebücher reinzuschnuppern. „Doktor Miez – Das verschwundene Sumselschaf“ soll sich perfekt zum Lesenlernen ab der ersten Klasse eignen. So konnte ich dem neuen Buch des Kultautoren und Illustrators Walko („Hase und Holunderbär“) nicht widerstehen.

Doktor Miez und sein Assistent – Hund Joschi – leben am Rand des idyllischen Sumseldorf. Gerade als das Sauseschwein und Igsi, der Igel, beim Doktor in der Sprechstunde sind, taucht der Plappergei auf. Määh, das Sumselschaf ist verschwunden. Die Freunde machen sich prompt auf die Suche. Unterwegs sammeln sie Marsmännchen mit seiner neuesten Erfindung ein; Kroko, die sich mal wieder ärgert, dass sich niemand vor ihr erschreckt, kommt auch mit und Löwe Löbe schließt sich dem Trupp natürlich ebenfalls an. Zusammen erklimmen sie den grünen Hügel, um ihre Freundin Määh zu retten.

Wuselschön

Alle Charaktere bezaubern durch extreme Putzigkeit, ulkig-einfachen Namen und herrlich normale Durchgeknalltheit. Die zahlreichen Bilder sind so wuselschön, dass wir das Buch gerne einfach aufklappen, um uns in den sanften Illustrationen zu verlieren.

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„Das Labyrinth des Fauns“ – Ein Buch zum Film

"Das Labyrinth des Fauns" von Cornelia Funke und Guillermo del Toro
„Das Labyrinth des Fauns“ von Cornelia Funke und Guillermo del Toro

1944 verschlägt es die zwölfjährige Ofelia aufs Land, wo ihre verwitwete Mutter dem sadistischen Capitan Vidal einen Sohn gebären soll. In einer alten Mühle mitten im Wald stationiert, soll Vidal eine Rebellengruppe aufspüren – und vernichten. Dabei bedient er sich brutalster Mittel.

Die märchenverliebte Ofelia versucht, aus dieser kaputten und grausamen Welt zu fliehen. In ihre eigene Welt. In eine Welt voller Feen und sagenhafter Gestalten, die auch nicht alle liebenswert sind. Die die Grausamkeit der realen Welt teilweise einfach nur verzerrt wiederspiegeln. In Ofelias Vorstellung ist diese Welt aber ihr eigentliches Zuhause. Ihr Zuhause, dem sie vor Ewigkeiten verloren ging. Sie ist sogar die Prinzessin dieser Welt. Allerdings muss sie nun, da sie von ihren Untertanen wiedergefunden wurde, drei Aufgaben bestehen, um nach Hause zurückkehren zu dürfen. Und das würde sie doch so gern – nach Hause kommen. Doch man sollte darauf achten, was man sich wünscht, es könnte in Erfüllung gehen.

Ich liebe den Film. Und ich hasse ihn.

Diese Zusammenfassung schrieb ich ziemlich genau so, als ich vor gut zwölf Jahren den Film „Pans Labyrinth“ im Kino gesehen hatte. Er berührte mich tief und nachhaltig und ich schaute ihn mir seitdem mindestens drei weitere Male an. Ich liebe diesen Film. Und ich hasse ihn.

Als nun Anfang des Monats ein Buch erschien, dass von Guillermo del Toros großartigem Film inspiriert sein sollte und auch noch von keiner geringeren geschrieben wurde als Cornelia Funke, war ich Feuer und Flamme. Die Story des Buches erschien mir etwas märchenhafter, fiktiver, als ich den Film in Erinnerung hatte:

Ofelia muss für den Faun drei Aufgaben erfüllen. Vor dem nächsten Vollmond. Gelingt ihr dies, ist sie die Prinzessin des magischen Reiches, in welchem sie Zuflucht vor ihrem Stiefvater findet. Gelingt es ihr nicht, die Aufgaben zu lösen, ist die Zauberwelt verloren.

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Kuschelflosse – Der knusperleckere Buchstaben-Klau

Nina Müller: Kuschelflosse - Der knusperleckere Buchstaben-Klau
Nina Müller: Kuschelflosse – Der knusperleckere Buchstaben-Klau

„Mein Radio ist krank. Es hat einen unheimlich merkwürdigen Schluckauf.“ So begrüßt Fellfisch Kuschelflosse seinen Freund Sebi durch das Aquafon. Doch das belesene Seebrillchen weiß auch keinen Rat. Es stellt sogar fest, dass auch auf seiner Zeitung und in seinen Büchern Buchstaben fehlen. Zusammen mit ihren Freunden Schwimmerdbeere Emmi und Herrn Kofferfisch machen sie sich auf die Suche nach dem Geheimnis der verschwundenen Buchstaben.

Findefisch Krawallo weist ihnen den Weg durch die Bäckerei Huberhörnchen und deren Zauber-Kaminkehrer-Türchen, in die U-Blubberbahn bis zur geheimnisvollen Mjammjam-Fabrik und deren gewieften Boss – dem Mjammjam-Hai. Und dann geht das Abenteuer erst richtig los.

Der knusperleckere Buchstabenklau ist so quirlig-wild wie seine Vorgänger. Die Unterwasserwelt von Fischhausen genauso kunterbunt wie in den vier bisherigen Geschichten. Wir treffen alte Bekannte, die vier Freunde sind unzertrennlich, abenteuerlustig, neugierig und frech. Der Chef kicherte sich bei Herrn Kofferfischs Pups-Anekdoten scheckig und grinste über jeden Krawallo-Krach. Doch diesmal saß er auch schockiert neben mir, während in Fischhausen immer mehr Buchstaben verschwanden. Was war da los? Das darf doch nicht sein! Bücher dürfen doch nicht kaputt gemacht werden!!!

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