„Olaf Hajeks Buch der Blumen“ mit Texten von Christine Paxmann

„Olaf Hajeks Buch der Blumen“ mit Texten von Christine Paxmann

Olaf Hajek ist ein unheimlich bekannter Illustrator. Trotzdem kannte ich ihn nicht. Asche auf mein Haupt! Ok, der Stil von „Olaf Hajeks Buch der Blumen“ kam mir bekannt vor. Aber ich dachte wirklich, es wären wiederentdeckte Bilder alter Meister. Aufbereitet und mit passenden Texten versehen. Ja, ja, peinlich, …ich weiß.

Aber so falsch lag ich gar nicht. Denn der Berliner Künstler ließ sich von den Bildern Maria Sibylla Merians inspirieren. Die Naturforscherin veröffentlichte zwischen 1675 und 1677 ihr „Neues Blumenbuch“ (3 Bände). Ihr Werk vor Augen schuf Olaf Hajek sein „Buch der Blumen“. Auch über die Werke großer Renaissance-Meister streifte sein Blick. Nebenbei huldigt er Folk Art aus aller Welt. Was sich Hajek dachte, als er die märchenhaften Pflanzengeschichten schuf, das verrät uns Christine Paxmann am Ende des Blumenbuches.

Ein einziger Genuss

„Olaf Hajeks Buch der Blumen“ mit Texten von Christine Paxmann

Die Texterin stellt uns „Olaf, den Pflanzenerzähler“ so wundervoll vor, so herzlich und zugetan. Ihre Ansprache richtet sich an Kinder und kindliche Gemüter. Damit erreicht sie auch mich sehr wirksam. Genauso überzeugt ihre Einleitung und jede ihrer Heilpflanzenbeschreibung.

Das gesamte Buch ist ein einziger Genuss. Egal ob Schwertlilie, Mohn oder Ingwer – Paxmanns Texte harmonisieren perfekt mit den volkstümlich bis surrealistisch anmutenden Bildern Hajeks. Beide verbinden Legenden und Wissen über die vorgestellten Heilpflanzen. Erzählen von Schönheit und Nutzen. Nehmen uns mit, auf einen Spaziergang durch den überraschend bunten Medizingarten voll heimischer und exotischer Gewächse.

Sie zeigen uns Ananas, Artischocke, Eberesche und Glockenblume; stellen uns Mariendistel, Passionsblume, Löwenzahn und Madonnenlilie vor. Berichten von Passions- und Ringelblume, Wild- und Pfingstrose, Sonnenhut, Wegwarte und Wilder Malve. Welch Vielfalt! Welch Reichtum!

Hajeks Blumenpracht, seine erzählenden Bilder und Paxmanns lebendig-leerreicher Text – dieses „Buch der Blumen“ ist eine absolut runde Geschichte. Nicht nur für Heilpflanzenfans. Es ist das perfekte Geschenk für alle Blumenfreunde und Hajek-Liebhaber. Das Alter ist dabei Nebensache. Auch mein Papa (77) liebt das Buch. Fast noch mehr als mein Siebenjähriger. 😉

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Beeindruckend, lehrreich und mitreißend schön – „Eine Reise in die geheimnisvolle Tiefsee“

Eine Reise in die geheimnisvolle Tiefsee
Eine Reise in die geheimnisvolle Tiefsee

Heute könnt Ihr im Instagram Adventskalender von @presteljunior ein ganz besonderes Buch zu gewinnen: „Eine Reise in die geheimnisvolle Tiefsee“ von Illustratorin Annika Siems und Zoologe Dr. Wolfgang Dreyer.

In berauschenden Gemälden nimmt uns Wissenschaftsillustratorin und Malerin Annika Siems mit ins Tauchboot. Wir reisen durch die Farbschichten des Meeres, durch die Dämmerlichtzone bis hinab in die finstere Tiefsee. In über 1.000 Metern Tiefe. Wir lernen Details über die verschiedenen Planktonarten, begegnen Rippenquallen, Leuchtkalamaren und gruseligen Anglerfischen.

Leben, wo wir keines vermuten

Eine Reise in die geheimnisvolle Tiefsee
Eine Reise in die geheimnisvolle Tiefsee

Die Dunkelheit scheint voller Lichtpunkte. Faszinierende Wesen wie der Vampirtintenfisch und die mal blinkende, mal rot leuchtende „Alarm-Qualle“ Atolla leben dort, wo wir kein Leben vermuten. Genauso wie Riesenkrabben, Drachenfische, durchsichtige Glaskalamare, unheimliche Gespensterfische, furchteinflößende Viperfische. Doch auch der Pottwal findet seinen Weg in die Finsternis. Wahrscheinlich um Riesenkalamare zu jagen.

Selbst am Meeresboden – über 4.500 Meter unter der Oberfläche – leben unglaubliche Wesen: Dreibeinfische, Schleimaale, Chimären und Kaltwasserkorallen. Und dort, wo in über 6.000 Metern Tiefe heißer Vulkanatem aus der Erde quillt; das Wasser 400 Grad Celsius heiß ist und Schwefelwasserstoff doch eigentlich alles zum Tode verdammen müsste: Dort wimmelt es nur so von Leben.

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