Deine-meine-unsere Welt: „Komm, wir spielen Feuerwehr!“

Deine-meine-unsere Welt: Komm, wir spielen Feuerwehr!
Komm, wir spielen Feuerwehr!

Wusstet Ihr schon, dass wir Pappbücher lieben? Auch wenn ich und meine Jungs langsam zu alt dafür sind. Könnte man zumindest glauben.

Allerdings haben Chef (7), Vizechef (4) und ich (41) da auch ein Wörtchen mitzureden. Und wir sehen das definitiv anders. So riss sich der Vierjährige direkt das Pappbilderbuch „Komm, wir spielen Feuerwehr!“ unter den Nagel, als er es entdeckte. Das Buch aus der Reihe „Deine-meine-unsere Welt“ sieht aber auch zu einladend aus.

Deine-meine-unsere Welt: Komm, wir spielen Feuerwehr!
Von Hinten

Durch seine gestanzten Seiten gewinnt es eine spannende 3D-Optik, der auch ich nicht widerstehen kann. Es lädt einfach ein, hineinzuschauen. Also legten wir sofort los.

Auf der ersten der sechs Doppelseiten rutschen wir die Stange hinunter. Zum Feuerwehrauto. Dann bereiten wir uns auf den Einsatz vor. Mit allem, was die Feuerwehr so braucht. Nun brausen wir los. Mit Tatütata – na klar! Löschen jedes Feuer. Geschafft! Ab zurück zur Feuerwache.

Pappbuchliebe bei Großen und Kleinen

Unsere Finger huschen über die Leiter. Gleiten die Stange hinab. Wir tun so, als ob wir die Menschen über Megaphon warnen. Lautmalen Sirene und sausendes Feuerwehrauto. Haben Spaß. Auch mit vier Jahren. Auch mit 41 Jahren.

Der Siebenjährige entscheidet: „Ich hätte das auch cool gefunden. Als ich klein war.“ Sprachs, schnappte sich das Buch und betrachtete es eingehend. Um es anschließend dem Vize vorzulesen. Drei Mal. 😄

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Farben entdecken und Fahrzeuge kennenlernen mit der Reihe: „Erstes Lernen Drehen“

Farben entdecken und Fahrzeuge kennenlernen mit der Reihe: "Erstes Lernen Drehen"

Kleinkindeltern aufgepasst! Heute feiern vier farbenfrohe Mitmachbücher der frisch aufgelegten Pappbilderbuch-Reihe „Erstes Lernen Drehen“ aus dem DK-Verlag Buchgeburtstag. Zwei davon stelle ich Euch hier vor.

„So viele Farben“ wollen entdeckt werden

Im Band „So viele Farben“ lernen kleine Weltentdecker die Farben Rot, Gelb, Blau, Grün, Orange und Rosa kennen. Auf jeder Seite gibt es zur Farbe passende Früchte, Blumen, Tiere, Fahrzeuge, Lebensmittel oder Gegenstände zu entdecken. Die meisten kennen die Kinder aus ihrem Alltag. So können sie stöbern und zuordnen und losplaudern.

Anstatt Rosa hätte ich Gold fancy gefunden. Aber an sich gefällt mir selbst die rosane Seite ganz gut. Zumindest sind Flamingos wirklich rosa. Ob ein Tiger nämlich orange ist, darüber kann man wahrlich streiten. ?

„So viele Fahrzeuge“ auf Straße, im Wasser und der Luft

Im Band „So viele Fahrzeuge“ drehen wir eine Runde (oder mehrere) mit den unterschiedlichsten Fahrzeugen. Wir fahren auf Straße und Schienen, auf dem Wasser, auf der Baustelle, auf dem Bauernhof, in der Luft und im Notfall.

Vom Fahrrad über Jetski, Betonmischer und Traktor bis zu Heißluftballon und Polizeiauto ist alles dabei. Zwischendurch mogelt sich auch mal ein Leuchtturm, ein Windrad und eine Boje ins Bild. Es gibt viel zu sehen.

Highlight: Drehräder und Gucklöcher

Absolutes Highlight der Bücher sind die beiden Räder. Mit ihnen können die Kinder die Drehscheiben bedienen und den Inhalt der Gucklöcher verändern.

An jedem Guckloch steht eine Frage. Zum Beispiel: Was fährt auf Schienen? Welche Maschine erntet das Getreide? Wer kommt, wenn es brennt? Welches Tier hat schwarze Punkte? Was wächst im Garten? Woraus kann man Suppe kochen?

Nun sind die Kids dran. Sie drehen das Rad. Bis sie das passende Bildchen im Guckloch erspähen. Dabei gibt es nicht nur ein Rädchen. Nicht nur ein Guckloch. Nein! Es gibt jeweils sogar zwei. So gibt es pro Doppelseite zwei Mal Drehspaß.

Und es macht wirklich Spaß. Denn die Räder sind leichtgängig. Durch ihre großen „Zähne“ können sie auch kleine Patschehände richtig gut bedienen. Ein echter Pluspunkt, gegenüber den Drehscheibenbüchern, die ich bisher kannte. Da war der Frust des Chefs groß, wenn er die dünne Scheibe nicht alleine packen und drehen konnte.

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Dadaistische Lautexperimente mit dem Wimmelbuch „Such mich! Wo bin ich?“

Wimmelbuch "Such mich! Wo bin ich?" von Kathrin Wessel und Bernd Penners

Es ist einfach zu niedlich! Mein Vizechef lümmelt auf dem Sofa und betrachtet ernsthaft konzentriert sein neues Bilderbuch. Als ich mich zu ihm geselle, schaut mich der Dreijährige freudestrahlend an. Und stellt mir all seine Entdeckungen vor:

Den bellenden Hund und die fauchende Katze. Den langnasigen Maulwurf und die kletternden Ameisen. Den panischen Regenwurm und das salatmümmelnde Kaninchen. Das köttelnde Schaf und den krähenden Hahn. Die kuschelnden Otter und den baumknabbernden Bieber. Den brütenden Adler und die raufenden Bärenkinder. Die schlafende Eule und die spielenden Tierkinder. Und natürlich Fuchs und Eichhörnchen, die uns in jeder Landschaft begegnen.

Herrlich wuseliges Wimmelbuch

„Such mich! Wo bin ich?“ aus der Edition Piepmatz ist ein herrlich wuseliges Wimmelbuch. Wir entdecken bei unserer Reise durch verschiedene Landschaften die heimische Tierwelt. Dabei finden wir auf den großformatigen Seiten alte Bekannte wie Hund, Katze Maus, Kuh und Schwein. Aber auch seltenere Wesen wie Storch, Widder, Adler oder Dachs. Es gibt unglaublich viel zu entdecken!

Jede Doppelseite widmet sich einem Thema: Park, Wiese, Garten, Bauernhof, Bach, Berge und Wald. Kurze, gereimte Verse von Autor Bernd Penners begleiten die stimmungsvoll-verspielten Bilder von Illustratorin Kathrin Wessel. Erzählen vom Eichhörnchen, dass sein Zuhause sucht.

Mama-Sohn-Moment

Wimmelbuch "Such mich! Wo bin ich?" von Kathrin Wessel und Bernd Penners
„Such mich! Wo bin ich?“

Neben den Versen sehen wir auf jeder Doppelseite fünf rausgepickte Szenen aus dem großen Bild, die uns zum Suchen einladen. Solche Suchvorschläge gibt es in sehr vielen Wimmelbüchern. Anfangs schauten mich meine Jungs mit großen Augen an, wenn ich auf solche Bilder zeigte. Als fragten sie sich: „Ist Mama bekloppt? Sie zeigt doch drauf!“.

Naja, Kinder sind klug. Bald verstanden sie, was ich und das jeweilige Buch von ihnen wollten. Doch auch ich verstand. Inzwischen ignoriere ich diese Suchvorschläge meist. Dafür plaudere einfach so mit meinem Kleinen über die Bilder. Frage ihn: „Hast Du schon den Fuchs entdeckt?“, „Was frisst das Kaninchen denn da?“ oder „Wo sind denn die Köpfe der Enten?“. Auch der Vizechef fragt mich, ob ich seine Entdeckungen finde. Wir beide genießen diese Mama-Vize-Momente sehr.

Künstlerische Frühprägung

„Zirp“, „Muh!“, „Schnüff“, „Bsss“, „Blinzel“, „Wälz“, „Quak“, „Köttel“- lautmalerisch weisen Sprechblasen und Schrift-Elemente auf die Geräuschkulisse hin. Geben Anregung, das Gesehene selbst zu vertonen. Mein Mann meint, dass es zu dadaistischen Lautexperimenten einlädt. Er begrüßt die künstlerische Frühprägung. ?

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Geräuschvolles Bauernhofbuch von Ravensburger

Sachen suchen, Sachen hören: Auf dem Bauernhof
Sachen suchen, Sachen hören: Auf dem Bauernhof

Der Vizechef liebt dieses Buch seit er 15 oder 16 Monate alt ist. Der große Bruder zeigte ihm wie es funktioniert, er machte es nach und – zack – seitdem sitzt er regelmäßig auf dem Sofa und lässt die Kuh muhen, den Hund bellen, den Hahn krähen, das Schwein grunzen und den Traktor rattern. Seine Lieblingsgeräusche variieren. Anfangs war‘s der Traktor, dann die Kuh, dann der Hahn. Nun wohnt Sachen suchen, Sachen hören: Auf dem Bauernhof schon gut zehn Monate bei uns und langweilig sind die zwölf Seiten noch immer nicht. Selbst der Fünfjährige leistet dem Mini immer noch gerne Gesellschaft, wenn der das geräuschvolle Bauernhofbuch mal wieder aus dem Regal gezogen hat.

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