Hector & Holunda: Die zauberliche Geschichte einer eigentlich ganz normalen Familie

Hector & Holunda - Wirklich zauberlich und wundersam verhext
Hector & Holunda – Wirklich zauberlich und wundersam verhext

„Sie waren wirklich sehr verschieden, die beiden. Das waren sie. Trotzdem, oder vielleicht auch gerade deshalb, wurde es ihnen nie langweilig. Nicht einen einzigen Tag in den mehr als zweihundertsiebzig Jahren, die sie nun schon zusammenlebten… Sie lebten also glücklich und zufrieden. Und es hätte ewig so weiter gehen können. Aber dann gäbe es ja nichts mehr zu erzählen…“

Das 0. Kapitel – Bevor alles begann

Hexe Holunda und Zauberer Hector lebten also glücklich in ihrem schiefen Hexenhäuschen im Düsterwald. So glücklich, dass sie zusammen vier wundervolle, kleine Wesen schufen: Kund Kumin, Fleule Filine, Einchen Ojo und Spisch Ips. Zu sechst war das Leben wild und wuselig und wunderpupundatoll. Die Jahreszeiten zogen vorüber und meistens waren alle fröhlich. „…manchmal wurde auch geschimpft und gestritten…Aber jeder Streit ging vorbei und am Ende wurde wieder gelacht. Allerdings änderte sich das eines Tages.“

Genug ist genug!

Der Rückentext von "Hector & Holunda - Wirklich zauberlich und wundersam verhext"
Der Rückentext von „Hector & Holunda – Wirklich zauberlich und wundersam verhext“

Hector und Holunda stritten sich immer öfter. Über klitzekleine Kleinigkeiten. Außerdem schleppte der Zauberer immer mehr seiner geliebten magischen Pflanzen an. Dabei barst das kleine Häuschen schon aus allen Nähten. Und als Holunda dann (aus Versehen) ein paar von Hectors Zauberpflänzchen in die Suppe schnippelte, war das Maß voll. Nach einem heftigen Streit beschlossen die beiden: „So konnte es nicht weitergehen.“ Genug ist genug!

Und weil sie auf jeden Fall Freunde bleiben wollten, beschlossen sie, dass Hector in sein eigenes Haus ziehen solle. Ein Haus, dass genug Platz für seine Pflanzen und die Tiere haben würde. Nicht weit weg.

Die Tiere fanden es natürlich erst einmal doof, dass Hector nicht mehr bei ihnen wohnte. Aber sie nutzen die Zauberkugel, um mit ihm zu reden und besuchten ihn oft. Die Stimmung zwischen Hector und Holunda entspannte sich und das Leben im Düsterwald nahm seinen Lauf. Wild und wuselig und wunderpupundatoll .

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Wusel-Yeshi macht was ihr gefällt. Im Yeshi-Style.

Gabriela Kasperski: Einfach Yeshi
Gabriela Kasperski: Einfach Yeshi

Die neunjährige Yeshi lebt mit ihrer Herzmama und ihrem Herzpapa glücklich auf dem Land. Bis ihre Eltern sich trennen und Yeshi mit ihrer Mama in die Stadt zieht. Und dort haben Yeshis Flatterherz und ihr Grummelbauch ganz schön viel zu flattern und zu grummeln. Denn in der neuen Schule macht Oberzicke Doro ihr das Leben schwer, versteckt sogar ihre geliebten pfefferminzgrünen Turnschuhe. Überhaupt: Yeshi vermisst ihr Baumhaus und ihre Sockenpferde; komplizierte Wörter und Zahlen vermiesen Ihr die Laune; und warum nur trifft Mama dauernd diesen doofen Gian?

Und als ob das alles nicht schon genug wäre, stolpert Yeshi in einen abenteuerlichen Tag voller Verwirrungen und Irrungen. Dabei wollte sie doch eigentlich nur der „dunkelhäutigen Frau mit dem Kopftuch und dem runden Bauch“ und ihrem kleinen Kind helfen. Yeshi liebt kleine Kinder. Nur ganz kurz wollte sie mit dem kleinen Jungen nach Hause. Aber wir wissen ja alle, wie das so ist mit der Zeit…

Yeshi scheint uns vom Cover ihres Buches aus entgegen zu laufen. Ein leichtes Lächeln auf den Lippen und mit fliegenden Zöpfen. Wild plaudert sie los, platzt in unser Leben. Überrumpelt uns mit ihrer liebenswerten Offenheit, Ihrer überraschenden Spontanität und ihrem sprudelnden Übermut. Ich schloss das quirlige Mädchen sofort in mein Herz. Wie eine moderne Pippi Langstrumpf tanzt die Neunjährige durchs Leben. Stark und schnell und sehr, sehr kindlich. Ihre Aufmerksamkeit wandert von hier nach da und wieder dorthin. Wusel-Yeshi macht was ihr gefällt. Im Yeshi-Style.

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