C. L. Polk: Witchmark – Die Spur der Toten

C.L. Polk: Witchmark - Die Spur der Toten
C.L. Polk: Witchmark – Die Spur der Toten

Eigentlich will Dr. Miles Singer doch nur ein einfaches, freies Leben führen und seinen Patienten helfen. Viele der heimgekehrten Soldaten, die er als Psychiater in der Veteranenklinik betreut, leiden unter einer unerklärlichen Krankheit. Sind psychisch instabil und neigen zu Amokläufen. Doch als der gutaussehende Gentleman mit einem sterbenden Mann auf seinen Armen aus der Kutsche steigt, bricht Miles Kartenhaus wohlgehüteter Geheimnisse unaufhaltsam zusammen.

Der sterbende Mann weiß mehr über Miles, als ihm lieb ist. Überhaupt scheint er zu viel zu wissen. Denn er wurde vergiftet. Und der elegante Gentleman Tristan Hunter zeigt wesentlich mehr Interesse an dem Vorgehen und der Aufklärung dieses Verbrechens als man erwarten könnte. Gemeinsam gehen die beiden den Dingen auf den Grund und decken Machenschaften auf, die Miles schlimmsten Albträumen entspringen.

Eine Welt voller Geheimnisse, Zwänge und Intrigen

C. L. Polks Debütroman Witchmark: Die Spur der Toten entführt uns in ein Gaslicht erleuchtetes, viktorianisches Zeitalter. Besonders die Reichen dieser Welt genießen die Vorzüge technischer Spielereien und magischer Macht. Doch die Energie dieses klassischen Steampunk-Szenarios stammt nicht von Dampfmaschinen (wie sonst in diesem Genre üblich), sondern aus einer mysteriösen Kraft namens Aether.

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Anca Sturm: Der Welten-Express

Anca Sturm: Der Welten-Express
Anca Sturm: Der Welten-Express

Die 13-jährige Finn wächst mit ihren Halbbrüdern bei ihrer Mutter irgendwo im deutschen Nirgendwo auf. Seit vor zwei Jahren ihr ältester Halbbruder Jonte verschwand, gibt es niemanden mehr, der sich um sie kümmert. Sie fühlt sich alleingelassen und Fehl am Platz. Wie ihr verschwundener Bruder sitzt sie nachts oft am alten Bahnhof in Weidenborstel und grübelt. Bis sie eine nebenhafte Gestalt erblickt und sie sich plötzlich auf einem Zug wiederfindet. Einem ganz besonderen Zug: Dem Welten-Express.

Der Welten-Express entpuppt sich als reisendes Internat für Jugendliche. Für Jugendliche, die das Potential in sich tragen, die Welte zu verändern. Der Welten-Express fährt über den Globus und sammelt zukünftige Visionäre, Revoluzzer, Friedensstifter, Herrscher, Heiler und Entdecker ein. In seinen Wagons lernen sie Heldentum und Benehmen. Aber Finn scheint nicht dazuzugehören. Ganz im Gegensatz zu ihrem Bruder, der vor zwei Jahren auch auf diesen Zug gesprungen sein muss. Nur fehlt von ihm jede Spur. Niemand erinnert sich an ihn. Oder doch?

Finn darf zwei Wochen mitreisen. Und diese zwei Wochen nutzt Finn für die Suche nach ihrem Bruder. Sie findet Freunde, entlarvt dunkle Machenschaften und verliebt sich. Sie enthüllt Teile ihrer Vergangenheit und gewinnt Zuversicht für die Zukunft. Und über die erfährt der Leser schon im Herbst diesen Jahres mehr, denn dann soll der zweite Teil der Welten-Express-Trilogie erscheinen.

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