„Die Erfinderbrüder und der Superduperkleber“ von Johanna von Vogel

„Die Erfinderbrüder und der Superduperkleber“ von Johanna von Vogel

Die Sachkunde-Hausaufgabe bringt Kasimir um den Verstand: Er soll sein Traumhaus bauen. Aus Streichhölzern. Dabei soll das „Traumhaus zwei Stockwerke, sieben Zimmer, keinen Keller und drei Balkone“ haben. Keinen Teich. Aber einen Garten. Rechteckige Schwimmbäder sind erlaubt. Mindestens 148 Streichhölzer müssen es sein. Doch höchsten 753. Tja!

Der Kleber klebt alles. Jedoch nicht die Streichhölzer. Auch Kasimirs kleiner Bruder Kurt ist nicht besonders hilfreich. Beim geschwisterlichen Streit geht so einiges kaputt. Aber nicht schlimm. Die Jungs sind erfinderisch. Sehr geübt im Verdecken von Malheuren. Schnell beseitigen sie die Spuren. Um sich dann der Entwicklung eines wahrhaft außerordentlichen Superduperklebers zu widmen.

Geschmolzener Käse, Kaugummi Popel, Schneckenschleim – die Brüder entwerfen das klebrigste Kleberrezept aller Zeiten. Mit dessen Hilfe sie sogar auf Diebesjagd gehen.

Eine schrecklich komische Bengelgeschichte

„Die Erfinderbrüder und der Superduperkleber“ von Johanna von Vogel

„Die Erfinderbrüder und der Superduperkleber“ ist eine schrecklich komische Bengelgeschichte. Kasimir und Kurt ein rotzfreches, doch liebenswertes Gespann. Johanna von Vogel Erzählung purzelt frech und quickfidel durchs Buch. Begleitet von Susanne Göhlichs naseweisen Illustrationen, welche Bruderliebe und Erfindergeist vorzüglich einfangen.

Dem Mann und mir machte es großen Spaß, diese Vorlesegeschichte im Urlaub vorzulesen. Zusammen saßen wir alle vier auf dem Sofa. Kuschelten und spinksten ins Buch. Dabei platzte manches Mal ein Lachen durch die Worte. Immer lag ein Grinsen auf den Gesichtern. Viel zu schnell war die Geschichte vorbei. Ein Wiedersehen mit diesen sympathischen Chaosbrüdern würde uns freuen!

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Anna Böhm: „Kein Weihnachten ohne Puddingschuhe!“ (Emmi & Einschwein 4)

Anna Böhm: „Kein Weihnachten ohne Puddingschuhe!“ (Emmi & Einschwein 4)

Jede*r Wichtelstädter*in bekommt zum zehnten Geburtstag ein Fabelwesen. So kam Emmi zum einmaligsten, witzigsten, herzigsten und liebenswertesten Fabelwesen überhaupt: Einschwein!

Nun naht Einschweins erstes Weihnachtsfest. Welches unbedingt wunderwonnig werden soll. Doch irgendwas läuft schief. Nachdem die Wunschzettel abgesendet sind, kommen sie zurück. Korrigiert!

Mit dem Wunschzettel-Wichtel scheint etwas ganz und gar nicht zu stimmen. Bloß was? Es wäre doch gelacht, wenn Emmi und Einschwein das Rätsel nicht lösen können.

Wie hielten wir es bisher bloß ohne Einschwein aus?

Anna Böhm: „Kein Weihnachten ohne Puddingschuhe!“ (Emmi & Einschwein 4)

Immer wieder stolperte ich die letzten Jahre über Emmi und Einschwein. Doch fanden wir nicht zueinander. Allerdings folge ich Einschwein-Schöpferin Anna Böhm auf Instagram. Als diese dort eine Handvoll „Kein Weihnachten ohne Puddingschuhe!“ verloste, warf ich meinen Namen in den Hut. Und hatte (Ein)Schwein.

Wie wir es bisher ohne das freundliche Fabelwesen aushielten, ist uns ein Rätsel. Nachdem es bei uns angekommen war, stellte Einschwein unsere Adventslesepläne auf den Kopf. Um das 24 Kapitel dicke Buch als Adventskalenderbuch zu lesen, fehlte allen Beteiligten die Geduld. Wie schafft das überhaupt jemand?

Sowohl Chef (7) als auch Vizechef (4) ließen alle anderen Lektüren liegen. Emmi, Ihre Familie, die fantastischen Fabelwesen, Einschwein und seine kulinarische Magie – die Jungs waren hin und weg.

Die absurden Antworten vom Wunschzettelwichtel schockierten Schul- und Kindergartenkind gleichermaßen. Enorm enthusiastische Wichtel und das ganze dubiose Drumherum kitzelte die Detektivinstinkte meines Großen. Puddingschuhe und Lebkuchenzauberei bezirzten den Kleinen.

Fabulöser Weihnachtspaß – witzig, spannend, herzlich

Genauso begeistert wie die Kinder bin auch ich. „Kein Weihnachten ohne Puddingschuhe!“ ist ein fabulöser Weihnachtspaß – witzig, spannend, herzlich. Obwohl es der 4. Band der „Emmi & Einschwein“-Reihe ist, vermissten wir nichts. Fühlten uns sofort wohl. Nicht nur die Kinder lachten immer wieder laut los. Auch ich bekam vom Dauergrinsen Muskelkater. Und Einschweins Zimtwünsche zaubern wir uns nun regelmäßig (Rezept im Buch).

Trotz aller Begeisterung: Ich muss Euch vor Einschwein warnen! Denn es wird nicht bei einem Band bleiben. Wenn Ihr ein Einschwein-Buch gelesen habt, werdet Ihr mehr wollen. Band 1 lag spontan noch unterm Baum. Und wurde sofort durchgesuchtet. Band 2 und 3 sind schon beim Buchhändler des Vertrauens bestellt. Da sie nicht auf Ostern oder Geburtstage warten wollten, finanziert der Chef Band 2 von seinem Weihnachtsgeld. Für Band 3 opfert der Vize seines. Die Einschweinsucht ist groß! ❤

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