Wieso? Weshalb? Warum?: Alles über Bäume

Das Sachbuch "Alles über Bäume" aus der Reihe "Wieso, Weshalb, Warum"
„Alles über Bäume“

Wie essen und trinken Bäume? Warum verlieren sie ihre Blätter im Herbst? Wie alt können Bäume werden? Immer wieder fragte mein Großer (6) uns auf unseren Corona-Ausflügen in den nahen Königsforst Löcher in den Bauch. Deswegen kam dieses Sachbuch der bekannten „Wieso? Weshalb? Warum?“-Reihe wie gerufen.

„Alles über Bäume“ beantwortet in typischer „Wieso? Weshalb? Warum?“-Weise die Fragen des Chefs. Dabei starten wir ganz am Anfang. Finden heraus, was ein Baum ist. Wie unterschiedlich Bäume aussehen und wo sie wachsen. Dann erfahren wir, warum sie Blätter haben. Und tatsächlich auch, wie sie essen und trinken. Das Buch erklärt, warum Bäume blühen und wie aus winzigen Samen grüne Riesen wachsen.

Highlight: Klappen

Der Sechsjährige hörte sich dieses ganze Basiswissen sehr interessiert an. Entdeckte mit dem Vizechef (3) zusammen all die Zusatzinformationen hinter den zahlreichen Klappen. Diese interaktiven Elemente sind Highlights für Schul- und KiTa-Kind. Und ehrlich? Ich mag dieses „versteckte“ Wissen auch sehr. Es macht das Ganze so viel lebendiger. Weckt einfach Spaß an Sachbüchern.

Ganz lebensnah zeigt „Alles über Bäume“ wo wir Baum-Erzeugnisse in unseren Alltag finden, wofür wir Holz brauchen und warum Bäume so wichtig für uns sind. Sehr aktuell greift das Buch auch das Thema Naturschutz auf. So führt es uns z. B. vor Augen, welchen Einfluss unser Fleischkonsum auf die Abholzung des Regenwaldes hat. Oder warum es sinnvoll ist, Papier zu sparen.

Rekordverdächtig

Besonders spannend fanden die Kids die rekordverdächtigen Bäume. Dem Großen hatte es der 1000 Jahre alte Adonis angetan. Diese Kiefer steht in Griechenland und gilt als ältester Baum Europas. Der Vize war ganz fasziniert von der Würgefeige, die sich auf anderen Bäumen durchs Baumleben schmarotzt.

Die Jungs sind begeistert von diesem „Wieso, Weshalb, Warum“-Band. Für Baum-interessierte Kinder von drei bis sieben Jahren eignet es sich perfekt. Es geht nicht tief in die Details und verstrickt sich nicht in Fachwörter. Auf Fachsimpeleien zu Chlorophyll und Photosynthese verzichtet das Buch dankenswerterweise komplett. Es beschränkt sich auf gut verständliche Erläuterungen. Für mich ein absolutes Pro!

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Eoin McLaughlin und Polly Dunbar: „Umarmst du mich mal?“

Eoin McLaughlin und Polly Dunbar: „Umarmst du mich mal?“
Eoin McLaughlin und Polly Dunbar: „Umarmst du mich mal?“

Das Wetter graut vor sich hin. Die Brötchenarbeit lauert mit der Drohung ernsten Kopfzerbrechens. Die Nachrichten … ach, wisst Ihr ja selbst. Ich brauchte heute Morgen ganz dringend eine Umarmung. Zum Glück bekam ich die recht flott. Inklusive dicker Schmatzer vom Vizechef. Der kleine Igel in „Umarmst du mich mal?“ von Eoin McLaughlin und Polly Dunbar hat da leider (erst einmal) nicht so viel Glück wie ich.

Denn „Der Igel war traurig. So traurig, wie ein Igel nur sein kann. Da half nur ein…“ – eine Umarmung! Er fragt den Fuchs, das Eichhörnchen, die Elster. Doch keiner hat Zeit. Sie müssen Tonnen umwerfen, Nüsse zählen, Lieder singen. Die Eule gibt zu bedenken, dass die Stacheln eine Herausforderung sind und faselt was von Topf und Deckel…

Eoin McLaughlin und Polly Dunbar: „Umarmst du mich mal?“
Eoin McLaughlin und Polly Dunbar: „Umarmst du mich mal?“

Auf der anderen Seite des Buches ist die Schildkröte „so traurig, wie eine Schildkröte nur sein kann.“ Auch sie sucht verzweifelt jemanden, der sie einfach in den Arm nimmt. Doch der Dachs hat klebrige Hände, der Hase muss buddeln, der Frosch hüpfen. Die Eule findet den Panzer zu hart und faselt was von Topf und Deckel…

Igel und Schildkröte sind nun noch trauriger. Rollen sich ein, ziehen sich in Panzer zurück. „Und da … trafen sie sich.“

Wärmendes Herzensbüchlein

„Umarmst du mich mal“ ist ein liebevolles, wärmendes Herzensbüchlein mit feinen, sensiblen, wahnsinnig putzigen Zeichnungen und hinreißend einfacher Geschichte. Ja, die Geschichte ist einfach. Doch so einfach die kleine Geschichte ist, so stark berührt sie die streichelbedürftigen Stellen meines Gemüts.

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