Fünfjahresbuch „Some Lines a Day“ von Leuchturm

Fünfjahresbuch „Some Lines a Day“ von Leuchturm

Fünfjahresbuch „Some Lines a Day“ von Leuchturm
Fünfjahresbuch „Some Lines a Day“ von Leuchturm

Mein Sohn ist fast elf Monate alt. Die nächsten fünf Jahre dürften sehr ereignisreich werden. Mich reizte die Idee, fünf Jahre lang jeden Tag aufzuschreiben, was mich an diesem Tag aufwühlte, nachdenklich stimmte, glücklich oder traurig machte. Nur wenige Wörter, ein paar Sätze. Und zwar im direkten Vergleich mit genau diesem Tag der Vorjahre. Das ist die Idee des Fünfjahresbuch „Some Lines a Day“ von Leuchturm. (20,95 €/amazon.de)

Solch ein Projekt würde mir mit einem simplen Tagebuch schnell zu mühselig werden. Das „Some Lines a Day“ ist jedoch schon strukturiert. Gibt mir die Seiten und den Platz für die Tage vor. Da finde ich auf der ersten Seite Raum für die fünf ersten Januare der nächsten fünf Jahre und auf der letzten für die fünf 31. Dezembertage. Diese vorgegebene Struktur macht es einfacher dieses Projekt ausdauernd zu betreiben.
Etwas inkonsequent: Es gibt auch am 29. Februar fünf Felder, auch wenn in fünf Jahren maximal zwei davon vorkommen können.

Fünfjahresbuch „Some Lines a Day“ von Leuchturm
Fünfjahresbuch „Some Lines a Day“ von Leuchturm
Fünfjahresbuch „Some Lines a Day“ von Leuchturm
Fünfjahresbuch „Some Lines a Day“ von Leuchturm
Fünfjahresbuch „Some Lines a Day“ von Leuchturm
Fünfjahresbuch „Some Lines a Day“ von Leuchturm

 

 

 

 

 

 

Der Platz, der dem Tagebuchführenden für einen Tag zu Verfügung steht, reicht meiner Meinung nach vollkommen aus, um das wirklich Bemerkenswerte eines Tages festzuhalten. Ausschweifende Schreiber müssen sich vielleicht darin üben, das Wesentliche zu erkennen. Auch eine gute Übung. ;)
Wenn ich mich bemühe ordentlich, nicht ausladend und nicht allzu groß zu schreiben, füllen bis zu sieben Zeilen den Raum, ohne dass es gequetscht aussieht.

Das Buch sieht mit seinem matt-glänzenden Einband, dem grünen Verschlussgummi und dem farblich passenden Lesebändchen nicht nur sehr edel aus, es fühlt sich auch hervorragend an – glatt und weich. Es erinnert haptisch und optisch an feinstes Kalbsleder. Ein wahrer Handschmeichler. Auch das cremefarbene Papier und die Verarbeitung insgesamt wirken sehr hochwertig.

Als i-Tüpfelchen liegt dem Buch ein Bogen mit Aufklebern bei, die man dazu nutzen kann, den Rücken und die Rückseite des Einbands zu beschriften. Außerdem befindet sich auf der Innenseite des Einbandrückseite eine Falttasche in die man wenige, kleine Erinnerungsschnippsel (Eintrittskarten, Einladungen etc.) verstauen kann. Viele Schnippsel passen leider nicht in die Tasche. Denn wenn es zu viele Erinnerungen werden, die Tasche zu dick wird, dann lässt sich das Buch nicht mehr vernünftig schließen.

Im Ganzen bin ich jedoch begeistert vom Fünfjahresbuch „Some Lines a Day“. Es macht optisch und haptisch was her, wirkt elegant und solide, bietet genügend Raum für Notizen und ist durchdacht gestaltet und strukturiert. Für mich: Perfekt!

Klar, am Computer kann sich jeder schnell ein Dokument basteln, in dem er dann täglich alles eintragen kann, das ihn bewegt. Aber gerade die Handschrift macht es so persönlich, so intim. Für manche Dinge sollte man einfach noch immer einen Stift in die Hand nehmen. Erinnerungen festzuhalten gehört für mich dazu.

Veröffentlicht von

Simone

Das ist mein Blog. Hier tob ich mich aus. ;) Ich bin eine unverbesserliche Leseratte. Mein Herz schlägt aber auch für Filme und Serien, frische Luft, Basteleien und gutes Essen.

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