Rider von BIG: Leises, wendiges und pflegeleichtes Laufrad

Laufrad: Rider von BIG
Laufrad: Rider von BIG

Der Rider von BIG ist ein Lauffahrzeug für Kinder zwischen 18 Monaten und drei Jahren. Perfekt für unseren (zum Testbeginn) gerade Zweijährigen. Der BIG Rider ist bis 25 kg belastbar. Unser Rennfahrer wog zum Teststart gerade mal die Hälfte. Der Chef war knapp 88 cm lang – das Gefährt für Kids ab 80 cm geeignet. Der Rider sollte ihm wie angegossen passen.

Tatsächlich sah es aber so aus, als ob das Rad schon ein wenig zu klein für unseren Draufgänger wäre. Anstatt sitzen zu bleiben stand er immer wieder auf und lief (über dem Sitz stehend) mit dem Rider durch die Gegend. Motorisch (und koordinatorisch) wäre das Fahren im Sitzen für ihn kein Problem gewesen. Es schien ihm nur nicht schnell genug zu sein. Außer es ging abwärts… Heute, nach knapp sieben Monaten, würdigt er das Rädchen keines Blickes mehr. Mit dem Bobby Car flitzt er über Hof und Straßen, der Rider steht traurig in der Ecke. Er hat das Teil vielleicht vier Wochen lang gerne genutzt.

Laufrad: Rider von BIG
Laufrad: Rider von BIG

Soviel zur Meinung des Chefs. Hier aber noch ein paar Eindrücke von Mama: Die Lenkung funktioniert wortwörtlich kinderleicht. Hier klemmt nichts. Bewegungen werden sofort umgesetzt. Durch den kleinen Wendekreis eignet sich das Rädchen auch wunderbar für enge Wohnungsflure. Die weichen Räder sind selbst auf Fliesen recht leise und schonen die Nerven stressanfälliger Nachbarn. Geht der Rennfahrer schnell in enge Kurven, besteht durchaus die Gefahr mit dem Rider umzukippen. Das nahm unser kleiner Raser aber billigend in Kauf und hatte einen Heidenspaß. Die strukturierten Griffe lagen ihm gut in der Hand. Auf der weichen, griffigen Sitzfläche fand er ausreichend Halt, so dass er nicht ungewollt vom Fahrzeug rutschte.

Darauf, dass der Schaumsitz abnehmbar ist, könnte ich gut und gerne verzichten. Abwaschen kann ich ihn auch direkt am Rider. Anfangs zweifelte ich, ob die Befestigung per Klettverschluss wirklich effektiv halten kann. Mittlerweile weiß ich, dass sie hält. Und das, obwohl bei uns ein Klett zu wenig am Halt beteiligt ist. Zwar war die komplette Zahl an Klett-Aufklebern in unserem Paket enthalten (8 Stück). Davon waren allerdings fünf mit Widerhaken, drei mit Schlaufen. Da weiß selbst ich Milchmädchen, dass da was nicht passt.

Die Montage des Riders verlief ansonsten ohne besondere Herausforderungen. Die Anleitung – bzw. die Ersatzteileübersicht, wie sich das Faltblatt selbst nennt – zeigt auf neun Bildern (und auch nur in Bildern!) wie man das Rad zusammenbauen soll. BIG hätte uns dabei durchaus vier der neun Schritte ersparen können. So wäre es nett gewesen, wenn der Lenker schon fertig zusammengeschraubt und die Felgen schon auf die Räder geklickt gewesen wären. Platz sparten die losen Teile im Karton jedenfalls nicht.

Laufrad: Rider von BIG
Laufrad: Rider von BIG

Insgesamt bereitet der in Deutschland hergestellte, GS-geprüfte Rider viel Spaß. Da er mit seinen gerade mal 2,6 kg nicht viel wiegt, nahm ich ihn sehr gerne mit auf den Spielplatz. Er lässt sich recht gut über den Sonnenschutz des Kinderwagens legen und so transportieren. Mit der dreijährigen Herstellergarantie sowie den erhältlichen Ersatzteilen steht einer längeren Freundschaft nichts im Wege. Sofern das Kind das Gerät dauerhaft mag…

Müsste ich mich zwischen Rider und Bobby Car entscheiden, meine Wahl fiele auf das wesentlich länger nutzbare Auto (empfohlen für Ein- bis Sechsjährige, bis 35 kg) und schlösse mich damit dem Urteil meines Sohnes an.

Veröffentlicht von

Simone

Das ist mein Blog. Hier tob ich mich aus. ;) Ich bin eine unverbesserliche Leseratte. Mein Herz schlägt aber auch für Filme und Serien, frische Luft, Basteleien und gutes Essen.

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