Was wäre, wenn Du wüsstest, wann Du sterben wirst?

Lance Rubin: Bin mal kurz tot
Lance Rubin: Bin mal kurz tot

Lance Rubin ist Comedian und Podcast Humorist. Mit Bin mal kurz tot (Original: Denton Little’s Death Date) versucht sich der Berufskomiker an seinem ersten Roman. Das Jugendbuch weckte mit der Idee einer Zukunft, in der jeder weiß, wann er sterben wird, meine Neugierde.

Dentons Todesdatum liegt am Tag seiner Highschool-Abschlussfeier. Seit er fünf ist weiß er, dass er sterben wird, ehe er volljährig ist. Obwohl er damit einen Freibrief besaß, die Schule zu schwänzen, über die Stränge zu schlagen und aus der Reihe zu tanzen, war er stets bestrebt sein Leben dennoch ganz normal zu leben. Doch während seiner vermeintlich letzten Stunden bleibt ihm noch reichlich Zeit, sich daneben zu benehmen. Aber auch um Dinge zu klären und ehrlich zu sein. Was wäre, wenn Du wüsstest, wann Du sterben wirst? weiterlesen

Lucy Inglis: Zwischen Licht und Finsternis

Lucy Inglis: Zwischen Licht und Finsternis
Lucy Inglis: Zwischen Licht und Finsternis

Während der Schulferien unterstützt die 16-jährige Lily ihren Vater bei seiner Arbeit als Anwalt. Er vertritt eine illegal eingereiste Frau und die talentierte Teenie-Hackerin durchforstet das Internet nach Hinweisen auf Schlepperbanden und Passfälschern. Als sie sich die Aufnahmen von Überwachungskameras anschaut, fällt ihr etwas auf, dem sie auf den Grund gehen will. Doch anstatt einen stillen Briefkasten in einer Sackgasse zu finden, entdeckt sie ein geheimnisvolles Haus, wird von einem zweiköpfigen Hund fast umgebracht und fällt dem unglaublich attraktiven und mysteriösem Regan in die Arme. Mit dem 19-jährigen Weisen an ihrer Seite stolpert das Mädchen von einer Gefahr zur nächsten und lernt viel mehr vom übernatürlichen London kennen, als ihr lieb ist.

Die Idee des Jugendromans ist an sich wirklich nett und eigentlich sollte man mit dem Thema (Jugendliche verliebt sich in Unsterblichen und sie retten gemeinsam die Welt) momentan nichts falsch machen können. Dennoch gelingt es der Autorin. Also, das Falschmachen. Lucy Inglis: Zwischen Licht und Finsternis weiterlesen

Neil Gaiman: Der Ozean am Ende der Straße

Neil Gaiman: Der Ozean am Ende der Straße
Neil Gaiman: Der Ozean am Ende der Straße

Die Sandman-Comics, Sternwanderer, Niemalsland, American Gods, Coraline – das sind nur einige seiner Werke und ich liebe und schätze sie alle. Egal ob Graphic Novel, Roman oder Drehbuch, alles was der Brite Neil Gaiman veröffentlicht verschlinge ich früher oder später. So auch seinen neuesten Roman Der Ozean am Ende der Straße. Neil Gaiman: Der Ozean am Ende der Straße weiterlesen

Sally Green: Half Bad – Das Dunkle in mir

Sally Green: Half Bad - Das Dunkle in mir
Sally Green: Half Bad – Das Dunkle in mir

Da meiner Aufmerksamkeit wegen meines kleinen Monsters derzeit starke Grenzen gesetzt sind, lese ich zwischendurch gerne etwas Fluffiges. Jugendbücher kommen mir da gerade recht. Fans fantastischer Literatur ab 14 Jahren empfiehlt der cbj-Verlag seinen neuen Roman Half Bad – Das Dunkle in mir.  Der erste Teil der Fantasy-Trilogie soll als gebundenes Buch am 31. März erscheinen (17,99 €). Dank des amazon-vine-Programms durfte ich Sally Greens Erstlingswerk jedoch schon weit vor seiner offiziellen Veröffentlichung lesen. Sally Green: Half Bad – Das Dunkle in mir weiterlesen

Ben Aaronovitch: Schwarzer Mond über Soho

Ben Aaronovitch: Schwarzer Mond über Soho
Ben Aaronovitch: Schwarzer Mond über Soho

Die Flüsse von London von Ben Aaronovitch bereiteten mir vor über einem Jahr fluffige Lesestunden. So freute ich mich sehr, als mein Brüderchen mir zum Geburtstag den zweiten Teil der fantastischen Krimireihe schenkte. Der schließt nahtlos an den Vorgänger an, so dass man diesen auf jeden Fall vorher gelesen haben sollte.
Wieder machte es Spaß Zauberlehrling und Police Constable Peter Grant durch Londons magische Seiten zu begleiten. Doch leider reicht der zweite Band nicht an den ersten heran. Schwarzer Mond über Soho wirkt eher wie ein Zwischenspiel, das nur auf den dritten Teil hinarbeitet. Ben Aaronovitch: Schwarzer Mond über Soho weiterlesen

Cornelia Funke: “Reckless – Lebendige Schatten”

Cornelia Funke: "Reckless - Lebendige Schatten"
Cornelia Funke: "Reckless - Lebendige Schatten"

Cornelia Funke entführte mich mit ihrer Tintenwelt-Trilogie in die wunderbar fantastische Tintenherzwelt und nahm mich damit vollkommen für sich ein. Vor zwei Jahren veröffentlichte die deutsche Kinder- und Jugendbuchautorin dann den ersten Band ihrer neuen Trilogie: Reckless - Steinernes Fleisch. Die Geschichte des jungen Abenteurers Jakob Reckless, der als Kind durch den Spiegel seines verschwundenen Vaters in eine Märchenwelt stolperte, begeisterte nur wenige Leser. Nun erschien im September der zweite Band Reckless – Lebendige Schatten und da mir nach leichter Lektüre war, gab ich Frau Funkes neuem Dreiteiler eine Chance. Cornelia Funke: “Reckless – Lebendige Schatten” weiterlesen

Jasper Fforde: “Grau”

Jasper Fforde: "Grau"
Jasper Fforde: "Grau"

Ich liebe Jasper Fforde seit seinem ersten kuriosen Thursday Next-Roman, in dem SpecOps-Lit.Agentin Thursday Next die Buchwelt vor diversen Schurken schützt. Der 51-jährige Waliser vermag es wie kaum ein anderer sarkastische, skurrile und (gesellschafts)kritischeFantasiewelten zu entwerfen. In seinem neuen Roman Grau entwirft er eine ganz neue, faszinierende Welt, in der sich Protagonist Eddie Russett zurechtfinden muss. Jasper Fforde: “Grau” weiterlesen

Ben Aaronovitch: “Die Flüsse von London”

Ben Aaronovitch: "Die Flüsse von London"
Ben Aaronovitch: "Die Flüsse von London"

Als ich eine sehr enthusiastische Kritik über Die Flüsse von London von Ben Aaronovitch las, war mir sofort klar, dass ich dieses Buch so schnell wie möglich in die Finger bekommen muss. Wenig später hielt ich es dann wirklich in meinen Händen. An der Seite von Police Constable Peter Grant machte ich mich auf die Reise zu Londons magischen Seiten. Ben Aaronovitch: “Die Flüsse von London” weiterlesen

Jonathan Stroud: “Die Spur ins Schattenland”

Jonathan Stroud: "Die Spur ins Schattenland"
Jonathan Stroud: "Die Spur ins Schattenland"

Mit seinem rotzfrechen Parallelwelt-Epos um den sarkastischen Dämonen Bartimäus eroberte Jonathan Stroud die Herzen vieler Fantasy-Fans. Auch meines. Nach seinem Bartimäus-Erfolg erscheinen nach und nach auch die Übersetzungen seiner älteren Werke. So auch “Die Spur ins Schattenland”. Jonathan Stroud: “Die Spur ins Schattenland” weiterlesen

John Connolly: “Das Buch der verlorenen Dinge”

John Connolly: "Das Buch der verlorenen Dinge"Die Meinungen zu diesem Buch gehen weit auseinander. Die Einen lieben es, die Anderen hassen es. Mich hat es verzaubert. Es hat mich entführt, entsetzt, schockiert, zu Tränen gerührt und zu herzhaftem Lachen gereizt.

“Es war einmal – denn so sollten alle Geschichten beginnen – ein Junge, der seine Mutter verlor.” John Connolly: “Das Buch der verlorenen Dinge” weiterlesen