Britta Teckentrup: Mond – Eine Reise durch die Nacht

Britta Teckentrup: Mond - Eine Reise durch die Nacht
Britta Teckentrup: Mond – Eine Reise durch die Nacht

Der Mond! Diese unglaublich faszinierende, helle Scheibe zieht schon die Blicke der Kleinsten magisch nach oben. Der Chef spekuliert seit er reden kann über den Erdtrabanten und freut sich jedes Mal, wenn er ihn erblickt. Der zweijährige Vize-Chef genauso. Deswegen freuten wir uns sehr, als wir Weihnachten mit dem wunderschön illustrierten Gucklock-Buch „Mond – Eine Reise durch die Nacht“ von Britta Teckentrup beglückt wurden.

Eine atmosphärische Reise um die Welt

In dem betörend schönen Bilderbuch begleiten wir den Mond von seiner zunehmenden Sichel im Wald bis zum Vollmond am Strand. Um dann die finstere Neumondnacht auf einem Feld zu verbringen und dem abnehmenden Mond über Berge und Steppen zum Südpol zu folgen. Zweizeilige Verse ergänzen die atmosphärischen, in dunklen Tönen gehaltenen Bilder. Die Gucklöcher verdeutlichen dabei eindrucksvoll, dass es sich bei dem immer anders aussehenden Himmelskörper doch jedes Mal um unseren Mond handelt.

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Zauberhaft

Kaye Umansky: Elsa, Hexenlehrling - Eine Woche voller Magie (Bildquelle: www.arsedition.de)
Kaye Umansky: Elsa, Hexenlehrling – Eine Woche voller Magie
(Bildquelle: www.arsedition.de)

„Elsa hielt gerade die Stellung im der Laden ihrer Familie, als die Hexe in die Stadt wehte.“

So beginnt die Geschichte von Elsa und ihrer Woche voller Magie. Der Laden ihrer Familie liegt in einer kleinen Stadt am Rande des Krummfinger-Walds. Auch wenn Elsas Vater größten Wert auf Kundenservice legt, bringt der Gemischtwarenladen namens Galeria Sonnenblum der sechsköpfigen Familie gerade genug Geld zum Überleben ein. Als nun die stadtbekannte Hexe Magenta Zack in den Laden weht, um eine Haushüterin für ihren Turm im Wald zu finden, ziert sich Elsa nicht lange. Zu verlockend ist das Versprechen von Gold und Zeit für sich. Zu verführerisch der Gedanke an Bücher, die nicht sofort von ihren drei kleinen Brüdern zerfleddert und zernagt werden. Haushüten, das macht sie gern, aber hexen? Nein, das wird sie ganz sicher nicht.

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Frech, clever und liebenswert

Jonny Bauer: Ein Affe an der Angel
Jonny Bauer: Ein Affe an der Angel

Darko wohnt oben im achten Stock des Hauses mit den acht Stockwerken. Er ist ein Abenteuer. Ein Tierforscher. Mit seinen Tarnwesten mit den vielen Taschen (für Taschenlampe, Taschendrachen, Hustensaftbetäubungsmittel, Fernglas, Streichhölzer, Knallfrösche und, und, und…) ist er immer für alles gerüstet. Für Regenwurmangelpartien, bei denen er ziemlich viele Tiere angelt, nur keinen Regenwurm. Für Stauforschungsexpeditionen, bei denen er eine Ameisenkolonie retten muss. Und für die schwierigste Aufgabe von allen: Über’s Wochenende auf ein Meerschweinchen aufzupassen.

Die drei wilden Geschichten entspringen Darkos Fantasie. Sowie die (meisten) Tiere in seinen Abenteuern Darkos umfangreichem Tierlexikon entspringen. Am Ende jeder Episode verschwinden sie nacheinander zurück ins Buch und verabschieden sich. Bis zum nächsten Mal.

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Auch andere Eltern haben…kreative Kinder

Dinge, die mein Kind kaputt gemacht hat
Dinge, die mein Kind kaputt gemacht hat

Dinge, die mein Kind kaputt gemacht hat war (oder ist?) eine Rubrik der Zeitschrift Nido (Stern). Das 48-seitige Büchlein aus dem arsEdition-Verlag ist eine Sammlung der eingesendeten Leserbilder. Die Dinge, die die Kinder kaputt gemacht haben reichen vom Telefon in der Spülmaschine über bemalte Bettdecken und verbogenen Brillen bis zu verschmorten Smartphones, zerschnittenem Geld oder einem sorgfältig mit dem Schraubenschlüsselt zertrümmerten Mülleimer. Auch andere Eltern haben…kreative Kinder weiterlesen

Bilderbuch oder Musikspielzeug? Beides!

Christine Georg: Mein liebstes Klavierbuch
Christine Georg: Mein liebstes Klavierbuch

Das Pappbilderbuch „Mein liebstes Klavierbuch“ bezaubert mit den knuffigen Illustrationen der Kommunikationsdesignerin Christine Georg. Auf den liebevoll gestalteten Seiten tanzen zum Beispiel Igel und Eichhörnchen miteinander; toben Zappelmänner über, hinter und auf Pilzen herum; kümmern sich Ente, Maus und Bär um den kranken Hasen in der Grube; plantscht ein Frosch mit Gummistiefeln durch den Regen; bekommt ein Waschbär Post; sind wir zu Gast auf einer Schmetterlingshochzeit, reisen mit der Schneckenpost und lassen uns von einer Grille in den Schlaf fiedeln. Bilderbuch oder Musikspielzeug? Beides! weiterlesen

Optisch schön, doch der kleine Chef ist nicht begeistert

Guido van Genechten: Der kleine weiße Fisch ist glücklich
Guido van Genechten: Der kleine weiße Fisch ist glücklich

„Der kleine weiße Fisch ist glücklich. Mama kommt ihn abholen.“ Er sagt „Tschüs“ zu der Schnecke im Schneckenhaus, zum Frosch auf dem Felsen, zum Seepferdchen unter dem Blatt und zu all seinen anderen Freunden, die sich hinter, zwischen oder neben etwas befinden, bis er vor seiner Mama davon schwimmt. Kleinkinder ab 24 Monaten sollen mit dem 20-seitigen Pappbilderbuch von Guido van Genechten die ersten Präpositionen lernen; eben jene Verhältniswörter: im, auf, unter, hinter, zwischen, neben und vor. Optisch schön, doch der kleine Chef ist nicht begeistert weiterlesen

Das Schicksal der Sterne: Realistisch und berührend

Daniel Höra: Das Schicksal der Sterne
Daniel Höra: Das Schicksal der Sterne

Der 15-jährige Adib flüchtete mit seiner Familie aus Afghanistan. Nach einer traumatischen Odyssee gelangte er nach Berlin. Dort lernt er den 70 Jahre älteren Karl kennen. Sie kommen aus unterschiedlichen Ländern und Zeiten und doch verbindet sie etwas. Denn auch Karl war ein Flüchtling. Als er so alt war wie Adib vertrieben ihn die Besatzungskräfte aus seiner schlesischen Heimat. Nach seiner eigenen Odyssee landete er – wie Adib – in Berlin. Dieses Band (und die Faszination für die Sterne) verbindet den alten Mann und den Jungen.

Das Schicksal der Sterne des Wahlberliners Daniel Höra ist ein unglaublich aktuelles wie zeitloses Buch. Es packte mich auf den ersten Seiten und hielt mich bis zur letzten gefangen. Das Schicksal der Sterne: Realistisch und berührend weiterlesen