Barry Jonsberg: Das Blubbern von Glück

 Barry Jonsberg: Das Blubbern von Glück
Barry Jonsberg: Das Blubbern von Glück

Das Blubbern von Glück – dieser Titel! Er sprang mich einfach an, krallte sich in mein Herz und blubberte da solange vor sich hin, bis ich nicht anders konnte und mir das Buch des australischen Kinderbuchautors Barry Jonsberg bestellte. Dem cbt Verlag gebührt Respekt, denn ausnahmsweise gefällt mir der deutsche Titel deutlich besser als der Originaltitel: My life as an alphabet. Dabei passt der englische Titel perfekt zu dieser fiktiven Autobiografie einer sehr besonderen Zwölfjährigen. Barry Jonsberg: Das Blubbern von Glück weiterlesen

Robert sagt Nein!

Tracey Corderoy:  Robert sagt Nein!
Tracey Corderoy: Robert sagt Nein!

Ich mag schöne Bilderbücher und Robert sagt Nein! vom Kerle Verlag (Herder) wirkt auf den ersten Blick wie ein sehr schönes Bilderbuch.

Schon vom Titelbild des recht großformatigen, 32-seitigen Buches aus ruft uns das kleine Nashorn Robert ein trotziges NEIN! entgegen. Ein NEIN! wie es so viele Kleinkinder gerne rausschreien, wenn sie in ihrer Trotzphase ihre Grenzen austesten. Robert sagt Nein! weiterlesen

Sally Green: Half Bad – Das Dunkle in mir

Sally Green: Half Bad - Das Dunkle in mir
Sally Green: Half Bad – Das Dunkle in mir

Da meiner Aufmerksamkeit wegen meines kleinen Monsters derzeit starke Grenzen gesetzt sind, lese ich zwischendurch gerne etwas Fluffiges. Jugendbücher kommen mir da gerade recht. Fans fantastischer Literatur ab 14 Jahren empfiehlt der cbj-Verlag seinen neuen Roman Half Bad – Das Dunkle in mir.  Der erste Teil der Fantasy-Trilogie soll als gebundenes Buch am 31. März erscheinen (17,99 €). Dank des amazon-vine-Programms durfte ich Sally Greens Erstlingswerk jedoch schon weit vor seiner offiziellen Veröffentlichung lesen. Sally Green: Half Bad – Das Dunkle in mir weiterlesen

Peter Heller: Das Ende der Sterne wie Big Hig sie kannte

Peter Heller: Das Ende der Sterne wie Big Hig sie kannte
Peter Heller: Das Ende der Sterne wie Big Hig sie kannte

Ich weiß nicht warum, aber dieses Jahr reizen mich Dysopien ungemein. So fiel auch Peter Hellers Endzeitroman Das Ende der Sterne wie Big Hig sie kannte voll in mein derzeitiges Beuteschema. Der 320-seitige Debütroman des gebürtigen New Yorkers beschreibt auf fast schon poetische Weise das Ende der Welt …oder zumindest das Ende der Zivilisation.

Vor über neun Jahren dezimierte eine verheerende Grippe-Epidemie die Menschheit ziemlich drastisch. Nun  schlagen sich nur noch einzelne Individuen und versprengte Grüppchen durch die raue, vom Klimawandel geprägte Gegend. Der ehemalige Gelegenheitsarbeiter und Poet Big Hig gehört zu diesen Überlebenskünstlern. Peter Heller: Das Ende der Sterne wie Big Hig sie kannte weiterlesen

Kristen Simmons: Artikel 5

Kristen Simmons: Artikel 5
Kristen Simmons: Artikel 5

Ich mag Teenie-Dystopien. Ehrlich! Die Tribute von Panem haben mich gefesselt, Vollendet hat mich begeistert und auch Starters konnte mich immerhin überzeugen. Der Debütroman von Kristen Simmons dagegen enttäuschte, verärgerte und ermüdete mich. Dabei trägt die Grundidee von Artikel 5 einiges an Potenzial in sich.

Amerika in einer nicht näher definierten Zukunft. Nach einem Krieg beherrscht eine religiös, moralorientierte Regierung das Land. Die Verfassung verliert nach und nach an Geltung, wird ersetzt durch Moralstatuten: Kristen Simmons: Artikel 5 weiterlesen

Tuomas Kyrö: Bettler und Hase

Tuomas Kyrö: Bettler und Hase
Tuomas Kyrö: Bettler und Hase

Als „scharfsinnig, schräg und zum Schreien komisch“ beschreibt der Verlag Hoffmann und Campe den bei ihm erschienenen Roman Bettler und Hase. Der 1974 in Helsinki geborene Tuomas Kyrö stand mit seiner Gesellschaftssatire wochenlang auf der finnischen Bestsellerliste. Das klang doch alles vielversprechend, weshalb das 317-seitendicke gebundene Buch auch flott in meinem Regal landete. Tuomas Kyrö: Bettler und Hase weiterlesen

Das große Buch für Babys erstes Jahr

Das große Buch für Babys erstes Jahr
Das große Buch für Babys erstes Jahr: Das Standardwerk für die ersten 12 Monate

Von allen Seiten rieten sie mir: „Lese bloß keine Ratgeber, das verunsichert Dich nur.“ Diesen Rat schlug ich in den Wind. Im Gegensatz zu meiner Schulzeit mache ich heutzutage eben gerne meine Hausaufgaben, bin gerne vorbereitet. So fand Das große Buch für Babys erstes Jahr: Das Standardwerk für die ersten 12 Monate des Gräfe und Unzer Verlags (GU) schon in der 24. Schwangerschaftswoche den Weg zu mir. Der 416-seitige Ratgeber des Autoren-Teams Stephan Heinrich Nolte (Dr. med.) und Annette Nolden soll mit wissenschaftlichen Erkenntnissen, ganzheitlichem Blick und praktischen Tipps durch die ersten zwölf Monate mit Baby begleiten. Das große Buch für Babys erstes Jahr weiterlesen

Ben Aaronovitch: Schwarzer Mond über Soho

Ben Aaronovitch: Schwarzer Mond über Soho
Ben Aaronovitch: Schwarzer Mond über Soho

Die Flüsse von London von Ben Aaronovitch bereiteten mir vor über einem Jahr fluffige Lesestunden. So freute ich mich sehr, als mein Brüderchen mir zum Geburtstag den zweiten Teil der fantastischen Krimireihe schenkte. Der schließt nahtlos an den Vorgänger an, so dass man diesen auf jeden Fall vorher gelesen haben sollte.
Wieder machte es Spaß Zauberlehrling und Police Constable Peter Grant durch Londons magische Seiten zu begleiten. Doch leider reicht der zweite Band nicht an den ersten heran. Schwarzer Mond über Soho wirkt eher wie ein Zwischenspiel, das nur auf den dritten Teil hinarbeitet. Ben Aaronovitch: Schwarzer Mond über Soho weiterlesen

Hans Christian Andersen: Oz

Hans Christian Andersen: Oz
Hans Christian Andersen: Oz

Seit ein paar Wochen nennt sich ein Amazon Kindle Paperwhite mein Eigen. Um es ausgiebig zu testen, dabei aber meinen Geldbeutel möglichst wenig bis gar nicht zu  belasten, stöberte ich auf amazon.de in den urheberrechtsfreien, kostenlosen Klassikern. Dabei stieß ich auf ein Buch mit Namen Oz und musste natürlich an den Kinderbuchklassiker Der Zauberer von Oz denken. Doch halt! Hans Christian Andersen sollte das besagte Oz geschrieben haben. Und der berühmte Märchenerzähler war doch Däne?! Der Autor vom Zauberer war aber doch Amerikaner?! Nun war ich verwirrt! Das hinderte mich aber nicht daran, dass Buch dennoch auf meinem E-Book-Reader zu packen. Hans Christian Andersen: Oz weiterlesen

Laura Moriarty: Das Schmetterlingsmädchen

Laura Moriarty: Das Schmetterlingsmädchen
Laura Moriarty: Das Schmetterlingsmädchen

Die 1920er-Jahre haben mich schon immer fasziniert. Die Mode, der Zeitgeist, die Auf- und Umbruchsstimmung – ganz egal ob in Europa oder Amerika. So weckte Das Schmetterlingsmädchen der Amerikanerin Laura Moriarty meine Aufmerksamkeit. Der 461-seitige Roman beginnt in den Golden Twenties, als Protagonistin Cora die Anstandsdame für die zukünftige Stummfilmlegende Louise Brooks spielen soll. Laura Moriarty: Das Schmetterlingsmädchen weiterlesen